Wann und wie konnte ein Meierhof ein AG Gut werden?

Moin,

das Recht lag grundsätzlich auf dem Gut als Teil des Ursprungsgutes. Da solche Rechte auch mit Pflichten und Kosten verbunden waren, hat es wohl nicht jeder Besitzer auch in Anspruch genommen. Ein solcher Anspruch musste geltend gemacht werden, da er ansonsten verfiel. Da der Staat nicht an einer Ausdehnung der Zahl solcher Güter interessiert war, hat er nicht automatisch reagiert. Wenn solche Güter "normale" Güter wurden, war ihm das nur recht.

Ansonsten handelt es sich bei dieser Frage um eine juristische. Wenn du die genauen Hintergründe wissen willst, dann musst Du Dich mit dem damaligen Recht dieser Adelsgüter beschäftigen. Ob es dafür einen Fachmann gibt, kann ich Dir nicht sagen. Ich bin auch kein Experte für Rechtsfragen zu Adelsgütern im 19. Jahrhundert. Da die Region damals noch zu Dänemark gehörte, solltest Du auch eher dort suchen, denn ein deutscher Experte für Fragen zum Recht adeliger Güter in Dänemark dürfte schwer zu finden sein.

Mit besten Grüßen,

Gunter

Moin, Moin.

   Ich glaube, hier koennte Dr. Joerg Rathjen helfen. Er ist
   freiberuflicher Historiker und gibt Seminare im Landesarchiv Schleswig.
   Das naechste am 16. Mai 2014: Quellen zu den Agrarreformen des 18.
   Jahrhunderts.
   Vielleicht kennt ja jemand seine Mailadresse.

   Schoene Gruesse
   Uwe

Moin Uwe,
danke für den Hinweis, sehr gute Idee.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand die E-Mail von Dr. Joerg Rathjen
schicken könnte.
Ach ja, weiter oben im Norden sagt man "Moin,Moin" wie in Ostfriesland.
Gruß
Ha-We

Ich denke über das Landesarchiv oder den Heimatbund Schleswig-Holstein
sollte eine Weiterleitung möglich sein:
info(at)la.landsh.de
info(at)heimatbund.de

Gruß,

Klaus Kohrt

Hallo zusammen,

es gibt im Hoyer Urkundenbuch eine Urkunde Nr. 1630 zur Umwandlung eines Meierhofes in ein adliges Gut. Unter 'Hoyer Urkundenbuch. 1, Hoyer Hausarchiv' - Digitalisat | MDZ online einsehbar.

Hier hat zwar der Graf die Erlaubnis erteilt, die Meier zu Oldenburg in Steyerberg haben sich aber erfolgreich dagegen gewehrt. N�heres dazu findet man im Buch " Das Geschlecht Oldenburg zur Oldenburg und die M�nchener Verlegerfamilie Oldenbourg. Eine Familienchronik �ber 4 Jahrhunderte. "

Thomas Ohlmeyer