Das liegt daran, dass f�r USA und England historische (offenbar anerkannte) Werte f�r die Inflationsraten bekannt sind (seit 17hundertungrad), f�r Deutschland aber bestenfalls seit Reichsgr�ndung 1871.
Vermutlich liegt das an der deutschen Kleinstaaterei, man m�sste f�r jeden deutschen Staat, jede Region separat die Inflationsrate berechnen, was wohl noch keiner gemacht bzw. ver�ffentlicht hat, jedenfalls finde ich dergl. nicht.
Bei Wikipedia wird z.B. unter dem Stichwort Goldmark angegeben:
1 Goldmark (1873�1899) = 9,86 Euro
1 Goldmark (1900�1912) = 5,17 Euro
1 Goldmark (1913/14) = 4,87 Euro
1 Papiermark (1915) = 3,73 Euro
und unter dem Stichwort Deutsche_W�hrungsgeschichte:
1 Mark (1881) entspr�che 6,40 Euro
1 Mark (1900) entspr�che 6,00 Euro
1 Mark (1913/14) entspr�che 4,70 Euro
1 Mark (1915) entspr�che 3,50 Euro
Hier jammert schon der Hund, wenn man die beiden Tabellen vergleicht.
Nach meiner Beobachtung war ein badischer Gulden und der Gegenwert in
der nachfolgenden Mark von etwa 1800 bis in die 1970er Jahre stets etwa
40 US-Cent wert. In meiner Jugend bekam man einen Dollar f�r 4 Mark, bis
zum Vietnam-Krieg, als der Dollar dann stark absackte.
Das Problem bei diesen ganzen Umrechnungen liegt in der wahnsinningen
Produktivit�tssteigerung seit Beginn der Industriellen Revolution. Je
nachdem, ob man L�hne oder Preise eines historischen Zeitpunkts mit den
heutigen vergleicht, bekommt man ganz unterschiedliche Werte. Zudem kann
man auch die Preise nicht unmittebar mit den heutigen vergleichen, denn
ein Haus war im Jahr 1800 - ohne Strom, Zentralheizung und dichte
Fenster - etwas ganz Anderes als heute.