Vortrag über die Poesie am Rande des Grabes von Werner Menke am Donnerstag um 19.30 Uhr in Oldenburg

Liebe Listenteilnehmer,

am 20. Februar, nächsten Donnerstag, findet um 19.30 Uhr der nächste Vortrag der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V. statt.
Veranstaltungsort ist der Vortragsraum im Staatsarchiv Oldenburg, Damm 43, 26135 Oldenburg. Parkplätze stehen hinter dem Gebäude zur Verfügung, der Eintritt ist frei

Der Referent ist Werner Menke aus Jever, der folgendes Thema behandelt:
Poesie am Rande des Grabes - Leichengedichte, Grabsteininschriften und poetische Todesanzeigen

Das dem Menschen eigene Bewusstsein seiner Sterblichkeit ist ein wichtiger Quell der Dichtung. Zahllos sind z.B. die Gedichte, die das Thema des ‚Memento mori’ gestalten, vielfältig auch die elegischen Nachrufe auf teure Verstorbene.

Über lange Zeiträume hin war es üblich, dass Angehörige und Freunde zur Beisetzung angesehener Personen Gedichte auf den Verstorbenen anfertigten (bzw. anfertigen ließen).

Der Vortrag wird Beispiele solcher Gelegenheitsdichtung ebenso vorstellen wie lyrische Grabsteininschriften und in Gedichtform verfasste Todesanzeigen sowie einzelne „Kirchhof-Gedichte“.

Die meisten der ausgewählten Beispiele einer solchen Dichtkunst im Zusammenhang mit dem Tod stammen aus dem Jeverland. Die Texte entstanden im Zeitraum vom späten 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert.

Bitte beachten Sie die geänderten Zeiten für die Vorträge, die ab 2014, jeweils am Donnerstagabend, um 19.30 Uhr, stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Martens
www.familienkunde-oldenburg.de