Vorläufige Abmeldung aus der Liste und Ankündigung einer neuen Email-Adresse

Liebe Mitforscher und Mitforscherinnen,
da ich in den letzten Wochen immer wieder merkwürdige Emails von mir eigentlich als seriös bekannten Absendern bekomme, werde ich dies zum Anlaß nehmen, mir eine neue Adresse zuzulegen und den Bezug der Brandenburg-, Hessen-, Neumark- und Westfalen-Liste erst einmal kündigen. Ich bitte alle Mitforscher ganz herzlich mit Mails sehr vorsichtig umzugehen, die meinen Namen im Absender oder in einem Verteiler enthalten.
Die Quelle des Übels scheint nicht bei meinem Computer zu liegen - aber sicher ist sicher.
Freundliche Grüße
Helga-Petra (van der Aa)

Hoffen wir mal, dass der gew�nschte Effekt eintritt. Die Quellle des
�bels kann theoretisch jeder Rechner sein, der mit dir in Kontakt steht
oder eine Mailingliste bezieht auf der du schreibst. Wenn da ein Virus
bzw. Trojaner aktiv ist, der an die Adressen, die er lokal vorfindet,
Spam verschickt, dann kann das mit der neuen Adresse genausogut
passieren. �rgerlicher ist nat�rlich, wenn Mails verschickt werden, bei
denen die eigene Adresse als Absender angegeben ist.

Fies ist momentan das, was im richtigen Leben als Enkeltrick bekannt ist:

Man erh�lt eine Mail, in der scheinbar ein Bekannter um Hilfe bittet,
weil er im Urlaub ausgeraubt wurde. Die Absenderadresse passt zu dem
Bekannten (der Text meist nicht, entweder ist er auf Englisch oder so
schlecht �bersetzt, dass man eigentlich aufmerksam werden m�sste). Die
R�ckantwortadresse ist minimal abge�ndert,
z.B. Von: hpvda@arcor.de AntwortAn: hpvda@aol.com
Was passiert, wenn man auf diese Mails antwortet, wei� ich nicht,
vielleicht ist das eine Art die Emailadressen gutgl�ubiger Hilfswilliger
zu sammeln.

Arthur

Hallo Arthur.

Man muss sich nicht wundern, dass Emailadressen von Teilnehmern
der Genealogischen Mailinglisten f�r omin�se Zwecke verwendet werden.
Eine Reihe von Listenarchiven sind f�r Jedermann frei zug�nglich. Man ben�tigt
nicht 'mal ein Passwort und kann im Listenarchiv Emails und damit auch
Emailadressen einsehen. Einfacher geht es kaum und man muss sich nicht 'mal
gro� anstrengen.

So wie hier bei Westfalen-L meinst du?

Bei den anderen, vermeintlich sicheren, "geschlossenen" Archiven muss
man sich lediglich als Listenmitglied anmelden, um Einsicht in
archivierte Beitr�ge zu bekommen. Eine sichere Identit�tspr�fung kann
mit vern�nftigem Aufwand nicht stattfinden, sie w�re bei freien, nicht
vereinsgebundenen Listen auch widersinnig. Dann schreiben die Leute
Privatsachen und wundern sich hinterher, wenn unter den 1500
Listenteilnehmern einer war, der es nicht h�tte h�ren d�rfen. Ob ein
Mitglied die Beitr�ge an Dritte weitergibt, l�sst sich weder �berpr�fen
noch verhindern. Weitergeleitete Beitr�ge aus "geschlossenen"
Nachbarlisten sind ja nicht selten.

Daher sollte sich jeder jederzeit bewusst sein, dass eine Mailingliste
ab einer gewissen Gr��e kein privater Zirkel mehr ist.

Gegen ungefragte Werbung (Spam) helfen Filter und L�schtaste, gegen
Email-Viren und -Trojaner entsprechende Programme und gesunder
Menschenverstand. Das ist eben der Preis f�r das globale Dorf.

Arthur
(Bef�rworter offener Archive,
"mailman" und Admin diverser Listen)

Hallo Arthur.

Absulute Sicherheit vor Missbrauch gibt es nat�rlich nicht.
Ich kann aber nicht verstehen, wo der Vorteil eines freien Zugangs zum
Listenarchiv liegen soll. Wer teilnehmen m�chte, m�ge sich anmelden,
wie wir alle das gemacht haben. Wieso muss das Archiv f�r Zaung�ste
oder wen auch immer- frei zug�nglich sein.
Ob man daf�r oder dagegen ist, spielt m.E. keine Rolle, es sollte nur Sinn machen,
den ich beim besten Willen nicht sehe.

Sch�nen Abend.

Die Zaung�ste m�ssen ja keine Zaung�ste bleiben. Aber wenn man vorher
schon mal gucken kann, ob die Liste dem entspricht, was man sich
vorstellt, haben viele Leute ein besseres Gef�hl, als wenn sie die Katze
im Sack kaufen.

Ein Archiv "muss" nat�rlich nicht offen sein. Aber es sollte so bleiben
wie es ist. Deshalb bleiben die bisher geschlossenen Archive zu und die
anderen offen.

Arthur

Hallo Arthur.

Wenn alle Teilnehmer mit einem offenen Listenarchiv gl�cklich sind,
m�chte ich die Diskussion nicht weiter ausdehnen.
Deine Begr�ndung f�r ein offenes Listenarchiv ist m.E. recht mager.
Wer kauft denn eine Katze im Sack ? Ein Interessent meldet sich an,
wenn es nichts f�r ihn ist, meldet er sich wieder ab.
Er kauft doch nichts und ist auch zu nichts verpflichtet !
Ob sich die Leute besser f�hlen wei�t Du doch nicht.
Wenn das so plaiusibel und toll w�re, g�be es vermutlich keine Listenarchive,
die nur den Mitgliedern offen stehen.

Sch�nen Abend

Hallo an alle Interessierten,
  Sicher spricht einiges f�r und auch gegen eine offene Liste.
Als ich mich zu Beginn meiner Ahnenforschung in die OWP Liste einschrieb war ich ganz entsetzt, als ich einige Tage sp�ter meine Anfrage im Netz wiederfand .
Ich bin immer noch, oder gerade deshalb gegen offene Listen, obwohl f�r mich etwas gutes dabei herauskam. Gerade wegen dieser im Netz befindlichen Anfrage hat mich ein bis dahin unbekannter Vetter gefunden.
  Mittlerweile gibt zwischen uns gibt es gute Kontakte und eine sehr produktive Zusammenarbeit.

Mit freundlichem Gru�
Waltraud Turski
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Hallo Wolfgang,

es sind nicht alle Teilnehmer gl�cklich, zumindest wir beide schon mal nicht. Wie Du m�chte ich die Diskussion auch nicht ausdehnen, nur das von mir gezogene Fazit nennen: in der offenen WFA-Liste bin ich erheblich weniger mit Beitr�gen vertreten als in geschlossenen Listen.

Gru�
Herbert (Kuba)