Von Oppenkowski - Dietrichswalde

Hallo Herr Blazejewski!

Lt. Kirchenbucheintrag im Taufregister war Josephus de Oppenkowski von 1847 bis
1863 Pfarrer in Dietrichswalde. Daneben wurde von späterer Hand notiert: resigniert
und degradiert; verleumderisch denunziert.- Gestorben in (Zeichen)estlink
nachfolgendes Wort nicht lesbar.

Das Allensteiner Kreisblatt von 1863 annonciert:
Das lebende und todte Inventarium des Herrn Pfarrer v. Oppenkowski, welcher seine
Stelle zu Dittrichswalde freiwillig niedergelegt hat, wird am 18ten d. M. daselbst an den
Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung öffentlich verkauft werden.
P.P. Pruss - Bevollmächtigter
Allenstein, den 8. Mai 1863

Nachdem aus den trockenen Fakten -selten genug - ein persönliches Schicksal
hervorschaut, würd ich gern mehr über die Gründe/Hintergründe wissen, die den Herrn
Pfarrer zu seinem Schritt verlasst haben konnten.

Schön, wenn Sie mich schlau machen können.

Nach Andrzej Kopiczkos Ermländischen Priesterlexikon ist Oppenkowski am 2. Dezember 1868 in Dietrichswalde gestorben. Kopiczko nennt zwar den Verzicht aufs Pfarramt im Jahr 1863, gibt aber keinen Grund an. Nach seinen Angaben gibt es über den Pfarrer aber eine Personalakte im Ermländischen Erzdiözesanarchiv in Allenstein (Signatur: H 444). Vielleicht enthält die über die Angelegenheit genauere Angaben.

Viele Grüße

Carsten Fecker