Von CLEVE

Guten Abend Herr Friesland,

�ber Fernleihe habe ich aus der hiesigen Stadtbibliothek ausgeliehen:
Nachrichten �ber Paul von CLEVE (+ 1581) und seine Nachkommenschaft in
m�nnlicher Linie, Teil I: Linie Weende (Karow-Leckow), neu bearbeitet
von Carl Ludwig von Cleve, G�rlitz 1936.
�ber seine Herkunft wird dort ausgef�hrt:
"Paul von CLEVE, * um 1540, + Goslar 19.01.1581, Mitverwalter des
Klosters Frankenberg zu Goslar. Alle Versuche, �ber die Herkunft Paul
von CLEVEs N�heres zu erfahren, sind bisher gescheitert. Der
�berlieferung nach soll Paul von Cleve aus Antwerpen, wo zu damaliger
Zeit nachweislich adelige Cleves lebten und um diese Zeit verschwanden,
wegen religi�ser Verfolgung der Protestanten nach Braunschweig
eingewandert sein. ... Die Vermutung wird best�tigt durch die im
Familienarchiv aufbewahrte Leichenpredigt auf Johann Gabriel CLEVE
(Urenkel), ...
Auch konnte bisher leider noch nicht festgestellt werden, ob Paul von
CLEVE mit dem ebenfalls von den Spaniern aus den Niederlanden
vertriebenen Wilhelm von CLEVE verwandt war. Letzterer soll einem
alt-adeligen Geschlecht aus Utrecht entstammen, besa� von 1548 bis 1551
ein Kanonikat im Stift St. Blasii zu Braunschweig und ist 1565
Hofprediger zu Celle. Seine f�nf S�hne sind als Duhm-Dechant, als Vikar
und als Superintendent zu Bardowick ohne Nachkommen gestorben.. Wilhelm
von CLEVE starb zu Celle am 04.10.1575. Er war verheiratet mit Anna
LUTTERLOH, der Witwe des Hofpredigers Mag. Heinrich BOCK, einer Tochter
eines vornehmen B�rgers zu L�neburg und der Gesa von SARSTEDT. Wilhelms
Vater war Giselbert von CLEVE, der als Protestant aus den Niederlanden
nach Celle geflohen sein soll, er war verm�hlt mit einer geb. von
G�TTING. - Es sei noch erw�hnt, da� im Scho�register Goslar,
Stephanipfarre, 1525 ein Johann von CLEVE verzeichnet ist."
Anschlie�end wird noch eine zweite M�glichkeit der Herkunft von Paul von
CLEVE diskutiert, n�mlich aus Bremen. Dort hat es zur fraglichen Zeit
Ratsherren von CLEVE gegeben und der Name sei dort zur gleichen Zeit
verschwunden, als der Schwiegervater von Paul, der Bremer B�rgermeister
ESICH mit einem Teile der Ratsherren wegen Religionsstreitigkeiten 1562
von Bremen nach Braunschweig auswanderte. M�glicherweise w�re also auch
Paul von CLEVE mit seinem sp�teren Schwiegervater gegangen. Der Vorname
Paul ist allerdings in Bremen nicht nachgewiesen.

So viel f�r heute. Noch einen sch�nen Sonntagabend und freundliche
Gr��e,
Wilfried Petersen

Guten Abend,
ich suche weitere Informationen zu diesem (evangelischen?) Paar.

Deren Sohn, Johann Friedrich, geboren 1830 in Langwedel heiratete am 12. 3.
1854 in Minden, St. Peter evangelisch,
die Louise Clare Amelung. Das sind die Altgro�eltern meiner Tocher
(Urgro�eltern in 3. Generation).

Wer kann mir eventuell bei dem im Betreff genannten Paar weiter helfen?

Ich lebe in K�ln und kann leider nicht mal eben Archive in Langwedel bzw.
Bemen besuchen.

F�r eine evtl. Hilfe im voraus besten Dank.

Gr��e aus K�ln
Eric Ludemann

Ein kleiner Ausschnitt aus meiner Familienforschung ist hier:
http://gw1.geneanet.org/index.php3?b=nceric

zu Schmalz hier:

Hallo,
in Bremen gab es einen Tile von Cleve, geb. 1485, als Senator genannt 1539, der mit Wubke von B�ren, deren Vater Daniel von B�ren ebenfalls Bremer B�rgermeister war, verheiratet war. .
Tile von Cleve hatte eine Tochter Anna, geb. 1517, die mit dem ber�hmten Bremer B�rgermeister Detmar Kenkel verheiratet war. (Heirat 1539). Der Vater von Tile war Hinrik von Cleve, ebenfalls Ratsherr, gestorben 1528 in Bremen. Weitere Vorfahren sind mir nicht bekannt. Das Wappen dieser Familie von Cleve, gleicht aber nicht jenen von Cleve, die um 1300 lebten und in der die �ltesten S�hne �ber Generationen immer Dietrich hie�en und die ihre Abstammung auf Karl den Gro�en zur�ckf�hren.
Gru� Rolf (Beck)

Hallo Rolf,

vielen Dank f�r die Mitteilung. Im Moment kann ich noch keine Verbindung
zu meinen von CLEVE erkennen, werde die Daten aber auf jeden Fall im
Hinterkopf behalten. Man kann ja nie wissen.

Nochmals Dank und sch�ne Adventsgr��e,
Wilfried (Petersen)

"Rolf Beck" <flensbeck@astfl.de> schrieb: