kann mir bitte jemand Angaben über den Verbleib meines Großvaters Heinrich Friedrich Schneppe, geboren am 5. Juli 1889 in Bürgerfelde bei Oldenburg/Oldb., machen. Er ist seit dem 16. April 1917 in Braye nahe Laon, Frankreich, vermißt?
Wer führte zu diesem Zeitpunkt die Unterlagen beim Stab des Reserve-Infanterie-Regiments 440 (bis zum Herbst 1916 Res.Inf.Rgt. 79)? Wo befinden sich diese Unterlagen heute?
Hat irgend jemand Bildmaterial über den Gesuchten und/oder seine Kameraden im Jahre 1917?
Wer sind die Vettern und Cousinen des Gesuchten - wo leben sie?
Hallo Hans Georg,
veruche s mal unter folgender Site: http://www.volksbund.de/ , Dort gibt es
eine Gr�berdatei der deutschen Gefallenen der beiden Weltkriege. Eine ander
M�glicjkeit w�r die Wehrmachtmachtsauskunftstelle http://www.com-de.pair.com/wast/ Dort gibt es Personalunterlagen der
deutschen Marine (Kaiserlich-Deutsche Marine, vorl�ufige Reichsmarine,
Reichsmarine, Kriegsmarine, deutscher Minenr�umdienst und
dienstverpflichtete Handelsseeleute) f�r die Zeit von 1871 bis 1947.Die
Anfrage verlangt einen kleine Geb�hr, ist aber im Ergenbis in der Regel sehr
gut.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Falls Du Angaben �ber die Eingheit hast, in
der Dein Gro�vater diente, Regiment, Division usw. w�re das sehr hilfreich.
Dann k�nnte man evtl. etwas �ber der Bundes/Milit�rarchiv http://www.bundesarchiv.de/herausfinden.
Gru�
Bernd
Die WASt/Deutsche Dienststelle, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das Bundesarchiv, viele andere deutsche, französische und amerikanische Dienststellen haben seit dem Anfang der 1960er versucht, mir bis heute bei der Suche zu helfen. Lediglich das Krankenbuchlager Berlin gab mir vor 40 Jahren ein halbwegs greifbares Ergebnis, dennoch versuche ich, jeder Möglichkeit - so auch gestern über famnord@genealogy.net - nachzugehen.
Heinrich Friedrich Schneppe diente seit August 1914 im oldenburgischen Reserve-Infanterie-Regiment 79, das im Oktober 1916 in das Reserve-Infanterie-Regiment 440 der 183. Infanterie-Division eingegliedert wurde. Die Regimentsgeschichte ist mir bekannt.
Mein Großvater diente mit vielen, noch vor 20 - 30 Jahren lebenden Kameraden aus dem Oldenburger Land, denen ich nochmals - obwohl mittlerweile verstorben - recht herzlich für ihre Hilfe und ihren Beistand danke. Sehr bedauerlich und unbegreiflich war allerdings, daß ein in Oldenburg (Oldb) lebender Kamerad sich nachhaltig trotz seiner Kenntnisse über die Umstände am 16. April 1917 weigerte, mir bei meiner Suche zu helfen - zwischenzeitlich hat er "sein Geheimnis mit ins Grab genommen".
Mit herzlichem Gruß in die Heimat,
Hans-Georg aus Titonka, IA, USA