Vertretung bei Patenschaften - Danke

Hallo Zusammen!

Vielen Dank für die Antworten und Meinungen zu Stellvertretung bei
Patenschaften.
Grundsätzlich Neues hat sich nicht gefunden, meine Gedanken wurden im
Prinzip bestätigt:
Endgültiges wird sich nicht in Erfahrung bringen lassen - es lässt sich
zur Problematik natürlich niemand mehr befragen.
Ein Stellvertreter bleibt was der Begriff ausdrückt.
Und aus Erfahrung im Familien- und Bekanntenkreis gilt: Auch heute werden
Patenschaften übernommen, aber teilweise dann doch nicht gelebt.

Schöne Grüße und Danke,

INGO

Hallo in die Runde,

m�glicherweise hatte ich vor Jahren schon einmal zu diesem Thema angefragt,
aber noch keine erhellende Antwort bekommen. Ich habe nun die in Google
einsehbaren B�cher zum Thema Architektur und historische Hausformen
durchgeackert, um eventuell eine Vorstellung zu bekommen, wie Gottfried
Pohles Wohnhaus in Z�rbig 1688 ausgesehen haben mag. Seine Nachkommen
zahlten 1745 in Steuer- und Brandkataster

"vom Pfahlhause und Hof und Stall" und sp�ter f�r
"Caspar Pohlens w�ste Pfahlbaustelle" ein.

*Pfahlh�user* sind in den oben genannten B�chern f�r den mittel- u.
s�ddeutschen Raum nur f�r die Zeit bis vor etwa 2000 Jahren beschrieben,
w�hrend sie in Nordeuropa, spez. Norwegen, bis zum fr�hen 20. Jh. �blich
waren. Diese nordeurop�ischen sahen aber gewi� ganz anders aus als
mitteldeutsche, wenn man das zur Verf�gung stehende Baumaterial bedenkt.
Dort die jahrhundertealten Fichtenst�mme, w�hrend es in den sumpfigen
Niederungen um Z�rbig kaum mehr als Erlen, Pappeln u.�. gegeben haben
d�rfte.

Denkbar ist nat�rlich, da� (obwohl es sich um ein Sumpfgebiet handelte) mit
Pfahlbauten nicht H�user *auf* Pf�hlen gemeint sind, sondern H�user, die
*mit* Pf�hlen gebaut wurden, oder die Pf�hle als St�tzbalken hatten.
Jedenfalls wird Gottfried Pohle als Glasermeister kein geringes Haus
besessen haben, so da� Pfahlbauten gewi� etwas gro�es, festes gewesen sein
m�ssen.

Kennt sich jemand von Euch damit aus, oder kann mir jemand ein Buch
empfehlen, wo solche fr�hneuzeitlichen Pfahlbauten im (mittel-)deutschen
Raum beschrieben sind? Ich w�rde mich �ber alle Hinweise freuen, vielen
Dank!

Mit freundlichen Gr��en
Petra (Watzka)

Hallo, ich wei� nicht, ob es hilft, aber das wei� ich �ber das Rathaus in Hannover:

Viele Besucherinnen und Besucher sind erstaunt, wenn sie vor dem pr�chtigen Geb�ude stehen und die Rede vom Neuen Rathaus ist. Es wirkt durch seine Gr��e und pr�chtige Bauweise historischer, eher wie ein �berbleibsel aus majest�tischeren Zeiten, als Hannover noch ein K�nigreich war. Tats�chlich ist das Rathaus nach zw�lfj�hriger Bauzeit aber erst am 20. Juni 1913 festlich eingeweiht worden. Alles bar bezahlt, Majest�t, hat der damalige Stadtdirektor Heinrich Tramm Kaiser Wilhelm II, der zu dieser Einweihung gekommen war, stolz verk�ndet. Immerhin �ber zehn Millionen Mark hatte die Stadt sich ihren neuen Prachtbau, der von den Architekten Eggert und Halmhuber auf 6026 Buchenpf�hlen errichtet wurde, kosten lassen.

Wenn du googelst, dann kannst du Bilder vom Rathaus sehen, die einen nicht glauben lassen, dass es auf 6026 Pf�hlen steht. Das haben die damals so gemacht, weil es mitten in den Leine-Auen steht und eigentlich als �berschwemmungsgebiet niemals ein solches Geb�ude h�tte tragen k�nnen...

Gru�
Mareen

Werter Zeitreisende,

da klingelt ganz weit hinten die Erinnerung an den Heimatkundeunterricht um 1946/47 in Bitterfeld, was ja mit Z�rbig durch die "Z�rbiger Saftbahn" verbunden war:

Wenn ich mich recht erinnere, war damals die Rede von sogenannten Pfahlb�rgern. Und ebenso nebulos meine ich, da� von "B�rgern" minderen Rechtes oder au�erhalb der Stadtmauern gesprochen worden sein k�nnte.

Vielleicht fragt man mal unmittelbar in Z�rbig (oder Bitterfeld) beim Stadtmuseum, Heimatverein oder sonst einer heimatkundlich bewanderten Instution nach.

Freundliche Gr��e

J�rgen Wagner
-----Urspr�ngliche Nachricht-----