Moin Moin
Noch einmal der Versuch
Mein Name Thorsten Miensopust und ich bin schon sehr sehr lange Mitglied in diesem Verein. Ich forsche in fast ganz Deutschland und Schlesien. Ich habe jetzt eine ganze Zeit ausgesetzt mit der Ahnenforschung und jetzt wo ich lange krank geschrieben bin, habe ich meine Akten mal wieder entstaubt. Dabei habe ich viele Urkunden und Kirchenbuchseiten gefunden die noch abgeschrieben aus Sütterlin oder einer anderen älteren deutschen Schrift werden müssen. Für mich hat es immer meine Mutter gemacht die aber leider nicht mehr lebt.
Ich habe hier sehr viele Seiten aus Schleswig-Holstein Ecken Kappeln, Woerden und einige aus der Umgebung von Goslar ... die über meine Familie sind. Einige sind wohl eine Lachnummer einige sehr schwer zu lesen. Nun hoffe ich hier jemanden zu finden der Zeit und Lust hat sich an den Seiten zu versuchen.
Ich kann von hier dann leider nur ein Dankeschön rüberschicken. Deswegen bitte niemanden der es Professionell macht, es sei denn ein Dankeschön reicht Ihm.
Da ich aus dem hohen Norden komme rede ich jeden Menschen mit DU an. Wenn Ihr es nicht möchtet dann sagt mir bescheid wenn Ihr mit mir in Kontakt tretet ... möchte nicht das Ihr dann sauer werdet.
Ich hoffe das sich aber trotzdem einige melden denen ich die Urkunden per Mail zuschicken kann.
Lieben Gruß
Thorsten Miensopust
Hallo Thorsten,
ich will es gerne versuchen.
Richard
-----Original-Nachricht-----
Moin Thorsten,
ich bin gerne bereit, mich mal an Deinen Urkunden zu versuchen.
Viele Grüße
Silke (Uppenthal)
Mitglied bei CompGen, NLF, SHFam, Pommerscher Greif und Heimatgemeinschaft Eckernförde
Moin Thorsten,
möglicherweise hast du schon auf deine erste Mail aus folgenden Gründen keine Rückmeldung bekommen:
Grundlegend für die Familienforschung ist, dass wir mehr oder weniger gut Kanzelischrift, Kurrent oder Sütterlin lesen können. Und zwar auch, um feststellen zu können, ob ein Dokument sich der gesuchten Familie zuordnen lässt und wir nicht komplett auf dem Holzweg sind.
Wenn du einzelne Fragen hast und dich bereits selbst an einem Dokument versucht hast, kannst du ein Dokument mittels Filesharing mit konkreten Fragen hochladen/verlinken und wirst sicherlich viel Unterstützung bekommen. Aber: wir haben ja alle auch das Bestreben, auch in unserer eigenen Forschung weiterzukommen und damit beschränkte Zeit.
Auch für die Archivarbeit ist eine Auseinandersetzung mit Handschriften unerlässlich: Im Netz gibt es ja vielerlei Hinweise, wie man alte Schriften entziffern kann (Achtung, manche sind recht dubios, da politisch rückständig motiviert). Hier mal ein paar Links ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
http://www.kurrentschrift.net/index.php?s=schrift
eine Compgen-playlist
https://www.youtube.com/playlist?list=PLNdObtQiwA_knBSdX8It0IBlfLw-u5L2t
Viel Erfolg und freundliche Grüße aus dem Hamburger Umland
Corinna (Wöhrl)
PS: Vielleicht ist für deinen Zweck eine Anfrage bei einer der vielen Sütterlin-Stuben erfolgreich.
Moin, Corinna,
<< Aber: wir haben ja alle auch das Bestreben, auch in unserer eigenen Forschung weiterzukommen und damit beschränkte Zeit. >>
völlig richtig! Hilfe zur Selbsthilfe ja, aber mehr geht nicht, vor allem angesichts der ernormen Menge der mal eben so, in gleich zwei Anläufen, "erbetenen" Zuarbeit:
<< Dabei habe ich viele Urkunden und Kirchenbuchseiten gefunden die
noch abgeschrieben aus Sütterlin oder einer anderen älteren
deutschen Schrift werden müssen. [...] Ich habe hier sehr viele
Seiten aus Schleswig-Holstein Ecken Kappeln, Woerden und einige aus
der Umgebung von Goslar ... >>
"Viele, sehr viele" extrem viele? - das kann man doch nicht UNS zumuten!
Da muß man, gerade wenn man nun offensichtlich ja sehr viel eigene Zeit dafür hat, dringend mal selbst ran - lernen, lesen üben, entziffern üben!
Viele Grüße,
Jürgen