Uneheliche Kinder

Hello liebe Liste, ich verfolge den Wechsel mit den unehelichen Kindern.
Nein, viele von diesen Eintragungen sind nicht schoen. Darum sollten wir
uns freuen dass wir heute so eine grosszuegige Einstellung zum modernem
Leben haben. Die Frauen damals haben sehr gelitten und das ist auch der
Grund warum wir heute so wenig erfahren. Auch heute gibt es Laender in der
Welt wo diese Einstellung Frauen gegenueber so ist. Traurig aber Wahr das
es sowas in der heutigen Welt noch gibt.
Fuer mich ist die Ahneforschung ein Lehrgebiet woraus ich Lerne die
Vergangenheit besser zuverstehen und auch die Ahnen in ein anderes Licht zu
sehen als nur Vorfahren. Die meisten unserer Ahnen waren starke Leute mit
wunderbaren Persoenlichkeiten. Aber sie hatten die gleichen Schwaechen,
Noeten und Sorgen wie wir es heute haben.
Wenn jemand einen unehelichen Ahne hat, und kann keine Papiere finden, dann
ist es oft gut jemanden zufinden der noch lebt oder ein direkter Nachkomme
von jemand aus dem Dorf ist, (oder aus einem Fluechtlingslager), der
vielleicht was sagen kann. Auch eine zweite oder dritte information ist
besser als keine. Oft haben die jungen Maedchen sich jemanden im Lager
anvertraut oder hatten jemand in einem Dorf dem sie trauten.
Ja, das ist keine leichte suche, aber kann gehen. Mein Mann und ich haben
durch zufall seine Schwester gefunden von der wir bis heute noch nicht
wissen ob es Schwester oder Cousine ist. Das Geheimniss ist ins Grab mit
gegangen. Man kann es heute mit DNA schecken aber wir haben da keine
interesse dran da wir unsere neue Schwester lieben und sie als Schwester
behalten wollen.
Ist der Ahne 100 Jahre zurueck oder laenger, dann muss man dem forschenden
Glueck die Hand ueberlassen.
Glueck ist des Forschers groesster Helfer.
Liebe Gruesse aus Kanada
Lena

Hallo Liste,
ich meine irgendwann mitbekommen zu haben, dass in der Mitte des 19.
Jahrhunderts die Mutter eines unehelichen Kindes ohne Vater nicht allein
gesetzliche Vertreterin sein konnte, sondern dass das Kind einen
männlichen Vormund, in der Regel den Großvater, brauchte. Fälle für
Vormundschaftsgerichte? Ich weiß nicht, ob das im Einzelfall bei
Forschungen weiterhelfen könnte.
Herzlichen Gruß
Ulrich Brause