Übersetzungshilfe dt/lit

Liebe Listenteilnehmer,

Wer kann mir helfen,
in den Kirchenbüchern von Aulowönen kommen folgende Orte vor:

Groß- , Klein- , Mittel- , Neu-, Adl.-, und Mühle Warkau

in den ersten Kirchenbüchern sind diese Angaben
(wenn das Ereignis eine litauische Familie betraf)
auch in deren Sprache, d.h.

evtl. ?widdutinnu Warkawu = Klein Warkau?

undf wie heißen die anderen Ortsteile in dieser Sprache?

Für die Hilfe schon jetzt meinen herzlichen Dank.

Ein schönes Wochenende wünscht Euch
Karin Rauschning

Sehr geehrte Frau Ruschning,

zu Ihren Fragen kann ich nicht viel beitragen. Zu Warkau fand ich aber in meinen Unterlagen:

Gro�-Warkau:

von Mansteins besa�en Gr. Warkau, Kaukern, Kurapken, Juckstein. Albrecht Ernst von Manteufel u. Kaukern befehligte im Anfang des 7j�hrigen Krieges ein Grenadier-Bataillon fiel am 8. Januar 1758 bei J�gerndorf. Er war mit einer von der Trenk verheiratet und hinterlie� einen Sohn.(Die Familie von Steinmann stammt von der Manst. ab ?)

Gr. Warkau, auch fr�her Warkoy. In dem Hypothekenbrief stehen 6 Rth 6 Sgr 8 Pfg Zins von 15 Hufen 25 Mrg 65 5/11 QR aus dem Privilegio vom 25.4.1729 eingetragen, und 6 Rth 12 Sgr Zins von 2 Hufen 12 Mrg 78 1/2 QR erblichen Forstlandes. 1770 besa�en es die Mosengel�schen Eheleute. Laut Vertrag vom 24.3.1783 verkauften es die Heinrich Reuter�schen Eheleute an Peter Bromberger f�r 6000 Rth. Nach dem damaligen Hypothekenschein geh�rten damals zu Warkau 7 Hufen und eine Waldwiese von 1 Hufe 2 M bei Franzdorf, eine gute halbe Meile entfernt. Peter Bromberger erhielt die H�lfte seines Erwerberwertes als landschaftliches Darlehen im Jahre 1792. Als er 1794 die Dombrowker G�ter in Pacht hatte, verkaufte er Warkau lt. Vertrag vom 4.6.1794 an Christian Bromberger f�r 10000 Rth. Als des letztren Frau gestorben war, nahm er es lt. Erbreze� vom 21.10.1807 bei der Auseinandersetzung mit seinem Sohn Johann Carl Ludwig Bromberger f�r 13486 Rth 60 Sgr an. F�r denselben Annahme-Preis trat es Christian Bromberger lt. Vertrag vom 29.11.1813 an seinen einzigen Sohn, den genannten Johann Carl Ludwig Bromberger ab. Dieser �quirierte unterm 4.9.1819. Dazu ein fiskalisches Forstterrain von 122 Mrg 90 QR gegen ein Abl�sungskapital von 362 Rth 50 Sgr 15 Pfg. Unter diesem Besitzer kam es zur notwendigen Subhastation und wurde dem Premier-Leutnant im 1. Dragoner-Regiment Friedrich August von K�nig laut Adjudikation vom 29.1.1828 f�r den Preis von 6950 Rth zuerkannt. Der Rittmeister von K�nig verkaufte es laut Vertrag vom 31.1.1839 f�r 13000 Rth an August Boenke. Dieser verkaufte es zusammen mit dem Bauerngute Gr. Warkau Nr. 32 (52 Mrg 157 QR) welches er erst dazu gekauft zu haben scheint, laut Vertrag vom 22.3.1844 f�r 22000 Rth an die Petrusch�schen Eheleute, die es wieder durch Kaufvertrag vom 11.6.1856 mit Gr. Warkau Nr. 32 incl., f�r 33700 Rth an Johann Christian Seibicke abtraten. Den letzten Rest Wald soll Petrusch abgeholzt haben.

Warkau Petonsch verkaufte an Seibicke lt. Vertrag vom 11. Juni 1856 f�r 33.700 Rth und Seibicke an Felix Schmidt. Schmidt hat wahrscheinlich Gr. Warkau Nr. 36, Wehlen Nr. 6, Kl. Schunkern Nr.(3) 2 und Franzdorf Nr. 18 dazu erworben. Zugeschrieben zu Warkau ist nur Gr. Warkau Nr. 32. Die anderen Grundst�cke haben noch ihre eigene Hypothek. Schmidt verkaufte lt. Vertrag vom 24.8.1863 an den Baron Georg von Kotzenberg aus Wilkuhnen f�r 49.000 Rth f�r die Immobilien und 12000 f�rs Mobilar und �bernahme zweier Altenteile. Ein Privilegium vom 15.4.1729 wird erw�hnt.

von Warkoy auch Warkau, Polen, auf Bialla Warkaudarow genannt ?

von Warkau, auf Warkoy, tritt erst im 17. Jahrhundert im Insterburgischen auf, wo Gut und Dorf Warkau liegen. Als letzter tritt ein Kornett von Warkau beim Husaren-Regiment von Lossow auf, 1771.

von Bronikowski auf Warkau

von Kolzenberg, Mecklenburger, Willkuhnen, Sonnenberg, Warkau

von Rautter, �sterreicher, Biothen, Blandau, Fritzendorf, Gr. Warkau, Wilkam

Einen sch�nen Sonntag w�nscht Ihnen

Hartmut Passauer

Rauschningos@aol.com schrieb: