Hallo liebe Forscherinnen und Forscher,
Ich brauche eure Hilfe.Vor ca. 3 Wochen ist mir der Ahnenpass meiner
Groß= mutter in die H=E4nde gefallen une was soll ich sagen,jetzt
bin ich v=F6lli= g dem "Ahnenforschungsfieber" verfallen.Nur leider
komme ich jetzt nicht we= iter.Da ich ja auch noch absoluter Neuling
auf diesem Gebiet bin weiss ich = nicht so recht an wen/was man sich
da so wenden kann.
Also das sind die Personen wo ich nicht weiter komme:
-----Urspr�ngliche Nachricht-----
Hallo Rene,
willkommen unter den Ahnensuchern.
So ein Ahnenpass ist immer klasse. Der gibt einem einen schnellen und guten
Start.
Im 19. Jh. sind die Kirchenb�cher auch noch recht ergiebig, so dass es
m�glich sein sollte zumindes in MeckPom schnell weiter zu kommen. Mit
Ostpreu�en w�rde ich erst anfangen, wenn ich ein bischen mehr Routine habe.
Um weiter zu kommen mu�t Du an die Kirchenbuchunterlagen herankommen.
Der erste Schritt dazu ist f�r jeden Ort das im 19. Jh. zust�ndige
Kirchspiel herauszufinden. Am besten findest Du auch gleich die umliegenden
Kirchspiele mit heraus, meist kamen die Leute nicht von allzu weit her,
solange keine Handwerker in der Ahnenreihe sind.
Kirchspiele mit den zugeh�rigen Orten, wie sie zur Volksz�hlung 1819
verteilt waren, kann man im Internet finden.
http://ftp.math.uni-rostock.de/~mfp/orte/index.html
Die Seite ist auch sonst sehr ergiebig.
Da Du schreibst, Du wohnst um die Ecke, kannst Du bei den Kirchen direkt
nachfragen. Manchmal sind die Kirchenb�cher noch da und k�nnen eingesehen
werden. Ansonsten findet man viele Kirchenunterlagen im Landeskirchenarchiv
in Schwerin. Die weltlichen unterlagen kann man im Staatsarchiv in Schwerin
einsehen.
Mikrofilmkopien von Kirchenb�chern findet man bei den Mormonen. Die homepage
findet man auch im Internet.
http://www.familysearch.org/eng/Library/FHC/frameset_fhc.asp
Das zuf�llig jemand genau die gleichen Namen in der gleichen Gegend
erforscht und auch auf dieser Liste ist, w�re ein Gl�cksfall.
Du gehst am besten von den �ltesten Personen aus, deren Wohn- oder
Geburtsort Du noch kennst. Im Kirchenbuch kann man den Geburtseintrag dieser
Person suchen und findest zumindest im 19. Jh. in diesem Eintrag i.d.R.
genauere Angaben zu beiden Eltern sowie Taufzeugen, die h�ufig mit den
Eltern verwandtschaftlich verbunden waren. Von da ausgehend kommt man meist
weiter zur�ck.
Falls Du unge�bt im Lesen deutscher Handschriften sein solltest, empfehle
ich zun�chst einmal die Mormonen. Da trifft man beim Mikrofilmlesen meist
nette Mit-Forscher, die einem gerne mal helfen bis man selbst etwas ge�bter
ist eine zittrige alte deutsche Handschrift zu entziffern. In den Leses��len
der Archive ist das eher nicht so - denn Ruhe ist gefordert.
Ansonsten halte ich Dir die Daumen, dass Du hier auf jemanden triffst,
dessen Forschungsgebiet Deinem �hnelt.
Herzliche Gr��e
Silke Sarnow