Suche in osteurop. Archiven

Hallöchen,
ich wünsche euch nen schönen Nachmittag.
Ich finde diese Idee auch super, zumal ich nur 2 Namen und einen Ort habe.
Für wäre die Suche alleine sehr kostspielig, aber wenn man sich
zusammenschließen könnte, wäre das echt prima.

Lieben Gruß
Jutta (Becker)

hallo, guten Tag,
dann lasst uns doch Nägel mit Köpfen machen.
Wer schreibt an den Bund der Vertriebenen und an die Allgemeine Preussische
Zeitung in Hamburg, Parkallee?
Es muss ja irgendwie organisiert werden.
Nur sagen, dass es super ist und sich anschliessen wollen, reicht nicht.

Der BdV kann ja die Kreisgemeinschaften über die Preussische Allgemeine
Zeitung in Kenntnis setzen und um Mitarbeit bitten. Wäre auch eine sehr
nützliche Arbeit, oder?

Aber einer oder eine oder alle zusammen müssen es tun.

Soviel mir bekannt ist, lesen Mitglieder des BdV hier mit, auch
Ostpreussen-Zeitung. Für Westpreussen gibt es sicher auch eine Wochenzeitung
oder??

Am Sonntag ist 1. Advent. Lasst uns starten. Jedoch nicht warten, dass andere
etwas tun.
Mit lieben Grüssen
Elfa

Hallo liebe Forscherfreunde
(das Thema Kreisgemeinschaften ist nicht neu in der Liste)
Wenn es um die Kreisgemeinschaft Gumbinnen geht, dann darf ich mich melden.
Das, was f�r Gumbinnen zutrifft, muss nicht auch f�r andere Kreisgemeinschaften gelten.
Alle haben sie eine andere Geschichte.
1) Meine Frage, was soll oder sollten die Kreisgemeinschaften f�r die Ahnenforscher tun?
2) Was k�nnen sie aber wirklich tun?
Eindeutige Antwort: f�r die Ahnenforschung sehr wenig.
Warum? Weil sie �ber keine �lteren Daten von Personen verf�gen, als evtl. in Einwohnerb�chern aus verschiedenen Zeiten (sofern vorhanden) drin stehen und aus den Karteikarten oder Dateien, die nach dem Krieg erstellt worden sind. (Die Lastenausgleichsunterlagen sind nur ein Beleg unter vielen).
Also zu Gumbinnen: in den 50er Jahren begann man mit der Erfassung der Personendaten in Karteikartenform, wie damals �blich. Seit gut zwei Jahren werden diese Karteikarten von einigen Mitgliedern und flei�igen Helfern in der Kreisgemeinschaft in einem Zentralcomputer gesammelt.
Da wir so fr�h mit der Erfassung begonnen haben, ist die Karteikartenanzahl gewaltig, weil ja auch Kinder und deren Kinder erfasst wurden. Zum heutigen Zeitpunkt besteht die Datei aus ca. 32.000 Datens�tzen (die bisher also eingegeben wurden) Das will noch nicht viel hei�en, denn von ehemals ca. 50.000 Bewohnern der Stadt und des Kreises Gumbinnen werden vermutlich 100.000 bis 150.000 Namen zu erfassen sein. Der Kreis Wehlau z.B. hat erst vor einigen Jahren mit der Datei begonnen und ist nun mit ca. 45.000 Datens�tzen schon fertig, weil die Erfassung von damals fehlt, sie muss heute m�hsam nachgeholt werden.
Die Karteikarten der Gumbinner liegen an ca. 10 verschiedenen Stellen in Deutschland und harren der Verarbeitung , besser der Eingabe in den Computer.
Erst wenn das erledigt ist, erst dann kann die Kreisgemeinschaft von einer Stelle aus �ber ehemalige Bewohner der Stadt und des Kreises Auskunft geben. Das jedoch wird noch Jahre dauern.
Dann denkt bitte an den Datenschutz, hier m�ssen wir die gesetzlich vorgeschriebene Zeitspanne bis zur freien Ver�ffentlichung einhalten.
Fazit: noch und �berhaupt sind wir f�r die Ahnenforscher uninteressant. Das steht sehr deutlich in unserer Homepage www.kreis-gumbinnen.de .
Noch ein Zusatz: ihr werdet fragen, was ist eigentlich im Archiv zu finden? Sehr viel Material. Urkunden aller Art, Tausende von Fotos (werden z.Z. alle digitalisiert, aber unzug�nglich) und und...
Aber das Gumbinner Archiv ist f�r den Publikumsverkehr gesperrt, weil sich die Regale unter der Last des Materials und zu gro�er Enge biegen. Dann fehlt uns ein Archivverwalter...und ...und.
Bitte keine Anfragen an das Archiv, wir k�nnen nicht antworten.
Herzliche Gr��e
Kreisgemeinschaft Gumbinnen e.V.
Siegfried Schmidt
Schriftleiter Gumbinner Heimatbrief
si.schm@t-online.de
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verf�gung
PS: �brigens: es entsteht eine neue Bilderdatenbank von Gesamt-Ostpreu�en:
www.bildarchiv-ostpreussen.de

Hallo Elfa, Jutta und Begeisterte,

zuerst einmal hoffe ich, dass ich mit meiner ganz
pers�nlichen Ansicht nicht gleich eine gewaltige
Mail-Lawine in der Liste lostrete - wer es also
nicht lesen m�chte - L�schtaste.

Es ist sch�n, dass ihr Euch f�r diese Sache so
vehement einsetzt und ich m�chte Euch eure
Euphorie auch nicht ganz nehmen - doch wie,
bittesch�n, soll so etwas eigentlich funktionieren ??
Das kann doch wohl nicht Aufgabe des "Bundes
der Vetriebenen" oder anderer �ffentlicher
Institutionen sein.

Siegfried Schmidt ( http://www.kreis-gumbinnen.de/ )
hat gerade die praktische Seite angesprochen
und ist mir in diesem Sinn zuvorgekommen.

Es ist ja nicht damit getan, dass ihr jemanden
findet, der m�glicherweise die Forschung f�r Euch in
die Hand nimmt - habt ihr bedacht, wieviel Zeit so etwas
vor Ort kostet ??
F�r einen "Urgro�vater", der gesucht wird, mag das
vielleicht l�sbar sein. Aber bei all den Personen, die sich
inzwischen da drangeh�ngt haben und die auch
Auskunft erhalten wollen, halte ich das schlichtweg f�r
unrealistisch.
Nat�rlich gibt es F�hrer in Polen, die bei der Ahnensuche
helfen (den Zugang zu Archiven erm�glichen, die T�ren zu
Pfarr�mtern �ffnen, Vorabrecherche usw.) - Beispiele und
Lob f�r diese Arbeit findet sich gen�gend in dieser und
anderen Listen, z.B. der englischsprachige Posen-Liste,
wo dieser Dienst aus den USA verst�rkt in Anspruch
genommen wird. Diese Leute kennen sich bestens aus und :
haben einen Beruf daraus gemacht !

Und wie wollt ihr ein Bild �ber Eure Gesamtfamilie
bekommen? Das sind doch unz�hlige Daten, die
recherchiert werden m�ssen. Gerade die Suche in den
Filmen der Mormonen bzw. in den Originalkirchenb�chern
selbst und anderen Hilfsmitteln zeigt, dass sich weitere
Ergebnisse (z.B. neue Familienzweige) u.U. erst mit der
pers�nlichen Einsichtnahme ergeben. Daf�r habe ich doch
nur selbst das Gesp�r, es ist f�r Fremde ohne genaueste
Zusatzinformationen vielleicht so auf den ersten Blick gar nicht
erkennbar und wird von Ihnen somit ausgelassen - Spuren,
die damit erst einmal wieder verlorengehen.

Ich selbst suche seit mehr als 20 Jahren und versuche
die Zusammenh�nge zu erschlie�en. Dazu geh�rt
nicht nur, die Daten einzelner Personen zu sammeln,
sondern auch das Umfeld "abzuarbeiten", um den
Zugang zu finden - eine Erkenntnis, die mir bei der
Verkartung der Kirchenb�cher einer Nachbargemeinde
(mit fast 25.000 Datens�tzen f�r die Zeit 1550 - 1870)
zus�tzlich geholfen haben:
    Wieviele Stunden habe ich in meiner Freizeit
    f�r Archiv-, Bibliotheks- und Internetrecherche
    aufgewendet, Kartenmaterial ausgewertet und
    Lexika bem�ht etc.,etc.
    Dies kann unm�glich jemand im Auftrag durch-
    f�hren, aus Spa� an der Freude oder zum
    puren Selbstzweck. Dies w�rde ich auch
    niemanden zumuten wollen ohne ihn angemessen
    daf�r zu entlohnen.

Jeder - und ich selbst nehme mich da nicht aus -
hofft, dass er �ber das Medium Internet zum schnellen
Erfolg kommt und �bertr�gt dies m�glicherweise
auch auf die weitere Forschung. Die Ergebnisse
hier k�nnen sich gewiss sehen lassen. Ohne diese
Hilfe h�tte ich in den letzten Jahren nicht die
entscheidenden Hinweise erhalten, um tote Punkte
zu �berwinden.
Dar�berhinaus zeigen virtuelle Bibliotheken,
Auswandererlisten, Internetdatenbanken sowie
unz�hlige Webseiten einen Weg auf, um an
Originalmaterial zu kommen, das man dann pers�nlich
und nach eigenen Vorstellungen auswerten kann.

Genealogische Arbeit ist halt ein "unendlicher" Weg -
manchmal geht es schneller, manchmal langsamer,
manchmal zeigt sich �berhaut kein Licht am Ende des
Tunnels.

In diesem Sinne

mit den besten Gr��en aus dem Remstal bei
Stuttgart

Matthias (E. Theiner)