Liebe Forscherfreunde,
auch für die dauerhafte Einstellung Eurer Suchanfragen ist unser, die
THR-, SAX, VOG- und andere mitteldeutsche Listen begleitendes Forum ganz
hervorragend geeignet. Dafür gibt es dort den Themenbereich "Namen und
Familien".
Und natürlich noch sehr, sehr viel mehr für Eure mitteldeutsche
Ahnenforschung!
Tip: Einfach immer mal auch an's Forum denken und hineinschauen - und
mitarbeiten ... Es ist für Euch alle da, nicht für uns selbst.
Wir bieten übrigens nun auch einen neuen Weiterleitungsservice für
Forumsmitglieder, die mal eine Anfrage in andere mitteldeutsche Listen
posten möchten und dort nicht Mitglied sind. Das haben wir für Euch mit
den jeweiligen Listenbetreuern abgestimmt. Info findet Ihr im Forum
"Ahnensuche Mitteldeutschland" unter "Service: Weiterleitung von Mails
an mitteldeutsche Mailinglisten".
Viele Grüße,
Jürgen (Fritsche)
Co-Moderator der Listen "Ahnensuche-Sachsen" / "Ahnensuche-Thüringen" /
"Ahnensuche-Vogtland"
www.ahnensuche-sachsen.de / www.ahnensuche-thueringen.de /
www.ahnensuche-vogtland.de
Admin u. Moderator des Forums "Ahnensuche Mitteldeutschland":
http://www.ahnensuche-mitteldeutschland.de/
Hallo allerseits!
Mehrere meiner Vorfahren waren - ohne direkt miteinander verwandt zu sein -
Schaafmeister im Gebiet des "Gro�en Bruchs". Mich interessiert der Beruf und
ich w��te gerne, ob es Abgrenzungen in den Wanderbewegungen dieser
Sch�ferfamilien gab (r�umliche Zust�ndigkeiten etc.) und wie sie im
angegebenen Gebiet organisiert waren.
Was ich bisher wei� ist, da� "Schaafmeister" freie Unternehmer waren, die
neben in ihrem pers�nlichen Besitz befindlichen Schafen auch - gegen
Bezahlung - andere Schafe bzw. Schafherden mit versorgten. Sie verf�gten
dabei oft �ber Hilfsarbeiter, die dann als "Sch�ferknechte" bezeichnet
wurden.
Meine bisher bekannten Schaafmeisterfamilien sind: M�RTENS (bisher von mir
in Pabstorf und Eilenstedt (evtl. auch in Vogelsdorf) gefunden, PLAGGE (in
Vogelsdorf und Dedeleben) und BODE (in Badersleben - der letzte
Schaafmeister meiner Familie mit diesem Namen wurde allerdings zur Zeit der
Napoleonischen Kriege Landwirt in Dedeleben).
Wer wei� mehr oder hat auch Familien dieses Erwerbszweiges im angegebenen
Gebiet?
Liebe Gr��e
Marco
Moin, moin Marco, auch meine direkten Vorfahren waren im und am Ostharz
Sch�fer. Auf Grund ihrer bis ins 19. Jahrhundert reichende nicht
Sesshaftigkeit sind sie sehr schwer zu ermitteln. Sie waren
untereinander allerdings auch sehr stark versippt. Durch die sehr starke
Wanderbewegungen sind die Sch�fer sehr schwer zu erfassen.
Mein direkter Vorfahre der Sch�fer Carl Cortum lie� am 13 Mai 1804 in
G�nthersberge im Harz seinen Sohn , Johann Andreas Friedrich, der sp�ter
ebenfalls Sch�fer wurde taufen.Weitere Spuren konnte ich bis dato nicht
ermitteln.
Die Legende sagt, dass er ein Sohn des Schafsmeister Cortum, Hans
Heinrich * 16 Jan 1719 in Wegeleben sei. Nur den Beweis konnte ich noch
nicht erbringen.
Literatur:
B. Hinze: Cortum - Corthym in und um Aschersleben.
Dr. Metzke: Sch�fer- und Hirtenfamilien Hesse: Sch�fer und andere Hirten
im Saale-Unstrut-Gebiet.
Viele Gr��e und weiterhin viel Erfolg beim recherchieren w�nscht
Achim
Hallo, Marco,
ich habe eine Sch�ferfamilie �ber 4 Generationen im Kreis Jerichow II
und Altmarkt. Diese Familie ist auch unter sich stark versippt und die
S�hne griffen den Beruf des Vaters auf. Die Ehefrauen entstammten ebenfalls aus Sch�ferfamilien aus der Umgebung. Bei mir zeigt sich auch, da� zum Beispiel eine Schw�gerin eines Sch�fers dessen Bruder geheiratet hat, was ich aber noch genauer �berpr�fen mu�. Alle waren an ihrem Lebensende Schafmeister und waren auch mal P�chter. Bis jetzt l��t es sich in meiner Sch�ferfamilie r�umlich begrenzen (Jerichow II und Altmarkt).
http://www.schulenburg-petermann.de/schaeferfamilie.htm
Liebe Gr��e aus M�nchen
Heidi
www.schulenburg-petermann.de
Joachim.Kortum@T-Online.de schrieb: