Hallo Listis,
irgendjemand sucht doch nach GOLLAN, weiß leider nicht mehr wer es war.
Heute stand in der Tageszeitung WAZ folgende Sterbeanzeige:
Mutter, Schwiegermutter und Oma:
Erna GOLLAN geb. Munscheid
*16.01.1922
+ 23.07.2004 in Essen
Angehörige: Georg und Carola Marlaciuc
Desirée und Christian
Vielleicht hilft es weiter.
Viele Grüße
Andrea (Thausing)
Liebe Mitforscher,
das Thema "Ostpreussen im Ruhrgebiet" ging schon einmal �ber die Liste.
Weiss jemand zuf�llig, ob es im Jahre 1920 eine solche Auswanderungsschwemme
gab? Mein Urgro�vater verliess K�nigsberg irgendwann 1920/1921 und ging nach
Beckum, kehrte aber anscheinend irgendwann nach 1922 wieder nach K�nisgberg
zur�ck. Ich w�rde gerne wissen warum. Bin f�r jeden Hinweis dankbar.
Herzlichen Dank und viele Gr��e
Katja Deichmann
Es gibt ein Buch " Volkstum im Ruhrgebiet Band 1"
- Das Ruhrgebiet und Ostpreußen- Geschichte, Umfang und Bedeutung der
Ostpreußeneinwanderung von Dr. Eberhard Franke 1936.
In einer Statistik zeigt sich im Kurvenverlauf für das Jahr 1918 ein Anstieg
der ostpreußischen Zuwanderung bis 1922 eine Spitze erreicht ist
anschließend stark fallend. Kann ich bei Bedarf scannen und direkt schicken.
Ab 1922 ging es mit der Kohleförderung steil nach unten. Vielleicht ein
Grund.
Gruß
Bernhard (Ostrzinski)
Meine Grosseltern sind um 1908 von Ostpreussen nach Essen gezogen.
Grossvater war ein Maurer und hatte keine Probleme Arbeit zu finden. Sie
haben beide von der Zeit nach dem ersten Krieg gesprochen. Die zwanziger
Jahre waren wirtschaftlich sehr schlimm, mit vielen Arbeitslosen und mit
hoher Inflation. Oma sprach noch von der Zeit und sagte das Opa jeden Abend
seinen Lohn kriegte und jeden Abend war er hoeher wegen der Inflation. Oma
hat jeden abend Lebensmittel eingekauft und da war nie genug Geld da. Das
wurde nicht besser bis Hitler anfing.
Vielleicht hilft das ihnen, Henry Sator in Canada