Steinmetze, Bauhuetten, Zuenfte in Danzig, Koenigsberg

Hallo Koenigsberg und Danzig Experten!

Ich bin auf der Suche nach Aufzeichnungen ueber Zuenfte, insbesondere Steinmetz-Sozietaeten und Bauhuetten in Koenigsberg und Danzig von 1450 bis 1750.
Hat jemand einen Tipp?

Bei den Bauhuetten duerfte es sich um die Vorlaeufer der Freimaurer-Logen handeln. Hat jemand Erfahrung mit einem Archiv der Freimaurer? Eventuell gibt es dort Archivalien ueber solche Bauhuetten oder Sozietaeten?

Herzlichen Dank
Rainer

Karin and Dr. Rainer Ibowski
41143 Riverheights Drive
Cochrane, Alberta, T4C 2A4, Canada
Phone (403) 932-6233, Cellular Karin (403) 815-0769, Cellular Rainer (403) 650-6674
e-mail mail@ibowski.ca URL: www.ibowski.ca

Hallo Rainer

ich kann Dir zwar nicht direkt helfen, aber vielleicht
etwas zur Kl�rung des Begriffs "Bauhuetten" beitragen.

Ich glaube die "Bauhuetten" hatten eher etwas mit den
Kirchenbauten der damaligen Zeit zu tun. Hier waren
die Baumeister, Steinmetzen und ihre Gehilfen organisiert.

Unter folgenden Links findest Du etwas. Oder gib einfach
bei Google "bauhuette" und "dombau" ein:

http://www.bauhuettederpfalz.de/Geschichte_n_/St_Stephan/st_stephan.html

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/70532/
    http://www.historisches-franken.de/index02/dom.htm
    http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/MRK/SH3.htm

Vielleicht hilft's.

Gru� aus dem Remstal bei Stuttgart

Matthias

Sehr geehrter Herr Theiner,

"Bauh�tte" =
1. "Die Bauh�tte" eine deutsche Freimauererische Zeitschrift, gegr�ndet von Findel im Jahr 1858. In diesem Blatt vereinigte das junge freimauererische Deutschland alle Elemente, die an einer Weiterentwicklung der deutschen Freimauererei Interesse zeigten. (Zitat aus: Eugen Lehnhoff / Oskar Posner "Internationales Freimauerer Lexikon")

2. Bauh�ttenbruderschaften entwickelten sich aus den Klosterbaubruderschaften, die sich, vornehmlich im fr�hen Mittelalter, aus M�nchen "rekrutierten" die Klosterbauten veranlassten oder durchf�hrten. Mitte des 16. Jhdt. vollzieht sich ein Wechsel in der Zusammensetzung der Bauh�tten; sie werden weltlich. In der Bauh�tte, die aus den alten Klosterh�tten hervorgegangen war, bildeten die am Bau beteiligten Steinmetze ein Bruderschaft, deren Zusammenkunftstelle die Bauh�tte war. Die Bauh�tte war aber nicht nur die Arbeitsst�tte, sondern sie war f�r die freiz�gigen Steinmetze das Symbol der Bruderschaft in der Meister und Gesellen sich zu gemeinsamen Wirken verbanden. Die Bauh�tte war nicht dem st�dtischen Zunftzwang - denn neben den Bauh�tten bestanden in den St�dten Z�nfte der Steinmetze und Maerer - sondern einer selbst gegebenen Ordnung unterworfen. Sie war frei von ��erer Beschr�nkung durch die st�dtische Gewerbeordnung, aber in sich selbst bis aufs kleinste gegliedert. (Zitat aus: Eugen Lehnhoff / Oskar Posner "Internationales Freimauerer Lexikon")

Gru�
Hartmut Passauer
haepass@netscape.net