Sehr geehrter Herr Kesseler,
das nicht allzu weit von Carolath entfent gelegene Standesamt
Neustaedtel Krs. Freystadt arbeitete noch bis zum 08.02.1945 (siehe den
letzten Eintrag im Geburtsregister, online recherchierbar).
Allerdings duerfte die Mehrzahl der Standesamtsregister dieser Gegend
nur bis 1938 vorhanden sein (siehe z. B. Freystadt. Ruehmliche
Ausnahme: Schussenze Krs. Gruenberg).
Und im viel weiter westlich gelegenen Standesamt Sommerfeld enden die
d e u t s c h e n Eintraege bereits am 31.01.1945. Hier wurde offenbar
rechtzeitig evakuiert.
Mit freundlichen Gruessen
Hans-Martin Holleitner
Sehr geehrter Herr Holleitner,
aber was geschah in Carolath mit einem Todesfall z.B. im Mai 1945? Wem wurde der gemeldet und von wem registriert?
Konnte man als Deutscher in Carolath im Sommer 1945 sterben, ohne dass Notiz davon genommen wurde?
Schwer vorstellbar.Eine ähnliche Frage wurde hier übrigens bereits vor wenigen Wochen gestellt und nicht beantwortet.
Offenbar scheint das tatsächlich ein ungeklärtes Problem zu sein.
Mit freundlichen Grüssen
Klaus Kesseler
Hallo Klaus
Schon vorstellbar. Es ging um das nackte �berleben und f�r Tote hatte man wenig Zeit. Wenn Du einen Sarg bekamst und eine Grabstelle fandst war das schon wichtig. Leihs�rge ( Klappen unten) waren an der Ordnung. Zeiten waren nicht normal. Betrachte es aus dieser Sicht. Leute starben in Hamburg 1945 und wurden nicht gefunden bis die Maden unter der T�r herauskamen. Als 11 j�hriger habe ich f�r eine Zeit mal bei einem Beerdigungsinstitut geholfen. In Hamburg waren die Zeiten wenigstens einiger massen geregelt.
Uwe
Uwe-Karsten Krickhahn
Medicine Hat, Alberta
Canada
www.kartenmeister.com
Ban one-way plastic bags!
Auswandern nach Kanada? Selbst�ndig machen?
www.edalliance.ca