Projektübersicht
- Pontus Folkesson, promovierter Historiker der Universität Stockholm, erhielt 65.000 SEK aus dem Fonds des Nationalarchivars Ingvar Andersson in Zusammenarbeit mit der Genealogischen Gesellschaft
- Ziel ist die Erstellung eines allgemeinen Registers für Schulanmeldungen im Rahmen seines Postdoc-Projekts „Soziale Mobilität durch die Schule des 17. Jahrhunderts“
- Das Projekt umfasst die Lokalisierung, Digitalisierung und Transkription schwedischer Schulregister aus dem 17. bis 19. Jahrhundert
Methodik und Herausforderungen
- KI-basierte Tools werden getestet, um die Transkription zu automatisieren, besonders für Register aus dem späten 18. Jahrhundert
- Eine Hauptherausforderung ist die Erstellung einer zuverlässigen Formatvorlage für das Quellmaterial
- Material aus etwa 50 schwedischen Städten ist vorhanden, aber nur ein Viertel davon wurde bisher veröffentlicht
- Das Stipendium finanziert Archivreisen nach Göteborg, Lund und Vadstena, wo gut erhaltene Schulregister aufbewahrt werden
Bedeutung des Projekts
- Die Kooperation zwischen akademischer Forschung und Genealogie ermöglicht die Bearbeitung von sonst schwer zugänglichem Material
- Schulregister sind eine ergiebige, aber noch relativ ungenutzte historische Quelle
- Das Projekt untersucht die Beziehung zwischen Bildung und sozialer Mobilität im 17. und 18. Jahrhundert
- Durch die Nachverfolgung des Bildungsweges wird erforscht, wer Zugang zu Bildung hatte und welche Bedeutung dies hatte
Zusammenarbeit und Ziele
- Die Kombination von akademischer Forschung mit Genealogie erreicht mehrere Zielgruppen
- Folkesson trägt die akademische und historische Perspektive bei, während die Genealogische Gesellschaft Wissen zur Familienforschung beisteuert
- Gemeinsam wird eine langfristige Ressource geschaffen, die schwedische Bildungsgeschichte für künftige Generationen bewahrt
- Folkesson verteidigte seine Dissertation 2024 und leitet seit Frühjahr 2025 dieses Postdoc-Projekt
Sources:
Zur Verfügung gestellt von news@genealogy.net - den Machern des Blog