Liebe Familienforscher/innen,
ist es wirklich angebracht, sich in der Liste für Familienforscher so vulgär
und niveaulos über Personen und Ansichten zu äußern?
Man kann streiten und sich fetzen, aber so vulgär?
Ich bin für die Leser dankbar, die mich persönlich wegen des Seminars
"Qualifizierter Genealoge" - Institut für Genealogie kontaktiert haben, oder
die ich kontaktiert habe.
Dazu und dem Seminar möchte ich nun einiges sagen und ich bitte darum, dass
man dieses so respektiert und in der Liste nicht ausfallend oder vulgär
darüber streitet.
Ja, es gibt Differenzen zwischen mir und dem Vorstand der DAGV.
Schwere Differenzen, weil ich eine andere Auffassung von ehrenamtlicher
Tätigkeit habe als der Vorsitzende der DAGV und ein Seminar von einer Woche
bezahlbar bleiben muss. Es darf nicht zur Generierung und Querfinanzierung
des Dachverbandes und seiner Ausgaben dienen. Ich bin der strikten
Auffassung, dass Einnahmen, die aus dem Seminar generiert werden, auch
zweckgebunden dem Seminar wieder zugeführt werden müssen. Dieses sieht der
Vorstand der DAGV völlig anders. Eine weitere Stellungnahme zum Thema
Seminar und anderen Differenzen erfolgt in der JHV in Kassel, bei meinem
Rechenschaftsbericht.
Um ein Seminar für jeden Teilnehmer und Familienforscher so günstig und
erschwinglich zu machen, wie es nur geht, damit es bezahlbar für den
Schüler, Studenten, der/dem Alleinerziehenden, Berufstätigen und auch
Rentner bleibt, ist eine 8-10monatige Vorausplanung notwendig und im
Hotel-Seminar Bereich bis zu 1 1/2 Jahren, um sehr günstige Konditionen zu
erhalten. Die Dozenten erhalten nur eine geringe Aufwandsentschädigung, oder
referieren ohne jegliche Bezahlung. Von Honorar kann man da eigentlich nicht
reden. Dank dieser Unterstützung ist das Seminar so kostengünstig. Wer etwas
anderes behauptet, hat keine Ahnung von Seminarplanung.
Eine Woche VP, inklusive Seminarraum, Servicepauschale im Seminarraum und in
den Pausen in einem erstklassigem Hotel, Seminarunterlagen und gute
Dozenten, für alles zusammen 640.- EUR, ist wie ein Geschenk. Wer es
kostengünstiger machen kann, soll sich bei mir melden und nicht nur motzen.
Das Institut für Genealogie, die Zentralstelle für Personen- und
Familiengeschichte ist eine rechtsfähige gemeinnützige Stiftung und
unterliegt der strengen Aufsicht des Berliner Senats und des Finanzamtes.
Wir sind und wir dürfen nicht kommerziell tätig werden. Das sind wir
definitiv nicht. Wer etwas anderes behauptet sagt nicht die Wahrheit. Wir
sind seit 1904 gemeinnützig und der Satzung verpflichtet. Wer etwas zum
Seminar lesen möchte, findet es unter
www.seminnar-qualifizierter-genealoge.de und über die Stiftung und das
Institut unter www.genealogie-institut.de .
Ein Seminar über Genealogie war schon seit vielen Jahren in vielen Köpfen
von Vereinen und auch der DAGV. Im Rahmen der DAGV wurde es nie, bis 2012
und 2013 nicht umgesetzt.
Herr Prof. Dr. E. Henning und Herr Prof. Dr. H. Stoyan, sprachen über ein
solches Seminar. Ob darüber zu Dr. Metzke´s Zeiten, dem Ehrenvorsitzenden
der DAGV, gesprochen wurde, nehme ich mal an.
Ich habe deren Gedanken aufgegriffen und o h n e j e g l i c h e M i t
w i r k u n g e i n e s V o r s t a n d s m i t g l i e d e s i n d
e n 3 J a h r e n , völlig alleine, strukturell, konzeptionell und
inhaltlich mit mir nahestehenden beruflich und ehrenamtlichen Fachkräften
aus dem Bereich Genealogie, Heraldik, Recht und Wirtschaftskonzeption
besprochen und geplant.
In den JHV von 2012 und 2013, sowie anderen HV und DAGV-News, wo das Seminar
Gesprächsthema war, wurde von Seiten des Vorstandes darauf hingewiesen, dass
dieses Seminar ohne mich nie zustande gekommen wäre und es mein Verdienst
ist. Es ist jedoch nicht mein Verdienst alleine, es ist der Verdienst aller,
die daran aktiv mitwirkten, es planten und vor allem der der
Teilnehmer/innen. Ohne deren Begeisterung und Teilnahme kein Seminar. Danke
an alle Teilnehmer nochmals!
Herr Mike Reinck ist mir gut bekannt. Er pflegte zu mir einen
freundschaftlichen Kontakt, bis zu der jetzigen besagten Email. Warum er
mich so angeht und es nicht in einem persönlichem Gespräch klärt, entzieht
sich meiner Kenntnisnahme, da er meine Telefonnummer hat und mich in der
Vergangenheit, bis vor wenigen Wochen, oft angerufen und via Email
geschrieben hat, um seinen Frust über die DAGV und die Arbeitsgruppen zu
bekunden und dieses seit 4 Jahren. Manches zu Recht und manches zu Unrecht.
Definitiv hat er mit seinen Äußerungen betreffs meiner Person, Seminar und
DAGV nicht recht. Deswegen will und werde ich mich auch nicht auf seine
Äußerungen beziehen und zu äußern, weil die bisherigen Seminarteilnehmer auf
ihr Zertifikat stolz sind und sich daran erfreuen.
Einige fragten nach der Qualität eines Zertifikats oder Diploms, ob ein
solches wichtig ist und wie aussagekräftig es ist. Es sagt wenig aus und
schon gar nichts über den Inhaber.
Es sagt lediglich aus, dass jemand sich auf dem speziellem Gebiet Wissen
erworben hat und damit eine Grundlage für sich geschaffen hat, es privat
oder beruflich zu nutzen.
Es gibt in Deutschland zig Millionen von Urkunden, Zertifikate und Diplome.
Einige sind rechtlich geschützt und andere wiederum nicht.
Diplome auszustellen liegt in einem rechtlich grauem Bereich, welches
schnell zu rechtlichen Konsequenzen führen kann und dennoch werden oft
achtlos Diplome ausgehändigt.
Dieses gilt aber nicht generell für Zertifikate. Aber auch dort gibt es
einige Zertifikate, die rechtlich geschützt sind.
Dieses bezieht sich aber nicht auch auf einige "Berufsfelder", wie den
"Genealogen", "Heraldiker", "Erbenermittler" oder "Nachlasspfleger", obwohl
diese auch ein Teil der Historischen Hilfswissenschaften an Universitäten
sind und letzteres ein Studium im juristischen Bereich ist.
Jeder von uns kennt Fern-Universitäten, Institutionen verschiedenster Art
und Weise, VHS etc. die für ihre Seminare Urkunden (Zertifikate, Diplome,
Auszeichnungen, Ehrungen usw.) ausstellen.
Warum tut man dieses? Es ist eine Wertschätzung und Anerkennung für
besondere Leistung oder Verdienste, die von einer Person oder Institution,
gegenüber einem engagierten lernbereiten Teilnehmer und Absolvent/in
ausgehändigt wird. Diese Urkunde bezeugt nach außen hin, dass der Inhaber
einer solchen Urkunde nicht unwissend auf dem Gebiet ist und er/sie sich in
diesem Wissensbereich qualifiziert hat. Wer das Wort "qualifiziert" nicht
richtig deuten kann, sollte danach recherchieren.
Ob ein Seminar gut oder schlecht ist, liegt in der subjektiven Betrachtung
des Teilnehmers und schon gar nicht in der Meinung von Nichtteilnehmern, die
weder Inhalt, Qualität und Dozenten beurteilen können. Heiße Luft reden kann
jeder, aber was sollte man auf deren Äußerungen geben, wenn diese nicht mal
eine Vorstellung von einem solchen Seminar haben, geschweige je eines
besucht haben, denn ein 1wöchiges Seminar dieser Art und Weise gab es vorher
nicht, bis gute Freunde und ich es erarbeitet haben.
Also nicht nur meckern, nörgeln, vulgär reden, sondern sich hinsetzen und
etwas auf die Beine stellen.
Hier nochmals meine private Email, wenn mich jemand persönlich beleidigen
oder höflich anschreiben möchte.
Email: andreas.bellersen@online.de
Herzliche Grüße,
Andreas (Bellersen)