Seminar "Qualifizierter Genealoge - DAGV" 26 - 31 März 2012 in Göttingen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Familienforscher und Familienforscherinnen,

es ist uns eine große Freude, Sie hiermit seitens der DAGV ganz herzlich zu
einem sechstägigen Seminar

„QUALIFIZIERTER GENEALOGE - DAGV“ (Modularaufbau) vom 26.– 31. März 2012 in
Göttingen einladen zu können. Das Seminar ist kostenpflichtig.

Das Seminar findet statt im
Hotel Rennschuh, Kasseler Landstr. 93, 37081 Göttingen
(Siehe auch www.rennschuh.de)

Anmeldeschluss ist der 4.März 2012.

Das detaillierte Programm kann als PDF-Datei hier runtergeladen werden:
http://www.genealogy.net/vereine/CompGen/DAGV_31032012.pdf

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 20, maximal bei 30 Personen.
Die Einzel- und Doppelzimmer-Kontingente sind nur über die DAGV buchbar.
Die Buchungen können ganz nach Ihren individuellen Wünschen vorgenommen
werden. Näheres entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular, welches sich im
Anhang des Seminarplanes befindet.

Auf Basis unterschiedlicher Seminarthemen haben wir ein umfassendes und
modulares DAGV-Weiterbildungsangebot zusammengestellt. Entscheidend war für
uns, dass wir innerhalb der DAGV neue Impulse auf dem Gebiet der
inhaltlichen Weiterbildung der Genealogie und Heraldik anbieten müssen und
auch können.

Durch das Seminar "Qualifizierter Genealoge - DAGV" bringen wir neue Impulse
in Ihren Verein und Sie durch Ihre Teilnahme in die DAGV. Die technischen
und medialen Veränderungen der Gegenwart beeinflussen nicht nur unsere
Kommunikation, sondern wirken sich auch auf die Genealogie aus. Dieses
Seminar bringt Sie auf den aktuellen Stand und bietet jedem Teilnehmer die
passende Diskussions- und Gesprächsebene. Erfahren Sie innerhalb einer Woche
über die Grundlagen der Genealogie und Heraldik. Lernen Sie überdies
interessante Gleichgesinnte im Rahmen unserer DAGV-Veranstaltung kennen. Wir
lernen miteinander und voneinander.

Darum haben wir auf Wunsch mehrerer Vereine ein 6-tägiges modulares
Weiterbildungsangebot für das Seminar "Qualifizierter Genealoge - DAGV"
erstellt. Jeder Seminartag steht für ein Modul. Jedes Modul ist separat
buchbar.

Wenn Sie nur 1 oder 2 Module belegen möchten, so ist dieses kein Problem,
denn im nächsten Jahr können Sie weitere Module belegen und so nach und nach
sich zum "Qualifizierten Genealogen - DAGV" fortbilden.

Einzelne Tagesteilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung der besuchten
Module. Erwirbt man in 2-3 Jahren / in der einen Woche alle
Modulbescheinigungen, erhält man das Zertifikat „Qualifizierter Genealoge –
DAGV“.

Ihr Wunsch, ein Seminar für "Vereinsführung, Satzung, Finanzen, Software,
Gemeinnützigkeit usw.", ist in Vorbereitung und wird auf dem Deutschen
Genealogentag in Augsburg vorgestellt und in einem 2 x 45 minütigem Seminar
durchgeführt. Nach und nach werden wir auch dieses spezielle Seminar durch
Referenten ergänzen und vervollständigen. Dieses ergibt sich auch aus den
Diskussionen, den Anregungen und Wünschen, die aufgenommen und umgesetzt
werden sollen. Die folgend genannten Themen geben wir Ihnen jetzt schon zur
Auswahl: Vereinsführung, Satzung, Finanzen, Software, Erlangung und Erhalt
des Status 'Gemeinnützigkeit'.

Bitte leiten Sie dieses Seminarangebot der DAGV auch an Ihre Mitglieder
weiter. Wir würden uns freuen, Ihr Interesse zu finden.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Andreas Bellersen
DAGV-Vorstand (Geschäftsbereich Weiterbildung)
Rhönstraße 7
61273 Wehrheim
Tel. 06081 - 96 622 96
E-mail: andreas.bellersen@dagv.org

Was für ein Nonsens. Früher haben wir ein Buch für 20 DM gekauft,
durchgelesen - und los gings ...

Guten Morgen Herr Szepanski,

was Sie "Nonsens" nennen, begrüßen andere Familienforscher.
Reden Sie nicht etwas schlecht, bevor Sie nicht selbst das Seminar besucht
haben.
Mit Sicherheit könnten Sie auch bei diesem Seminar etwas lernen, zumindest
die Arbeit anderer Kollegen zu würdigen, die anderen Forschern helfen
wollen.
Das Seminar wurde von sehr fähigen und erfahrenen Dozenten zusammengestellt.

Viele Familienforscher besuchten 2-3 Seminare bei der VHS und es fehlten
ihnen doch weitere Informationen zur Heraldik, Internetquellen, Datenbanken
und richtigen Umgang mit Quellenangaben.
Oft stellt man bei den sehr sorgsam und mühevoll erstellten
Ortsfamilienbüchern fest, dass gerade die Quellenangaben öfters mangelhaft
belegt sind, was aus Unwissenheit geschieht, oder man es nicht weiß, wie man
damit umgehen soll.

Sie sagen: "Früher haben wir ein Buch für 20 DM gekauft, durchgelesen - und
los gings ..."

Noch Früher haben wir kein Buch gekauft und es ging auch. Vor dem Buchdruck
ging es auch und ob Sie es glauben oder nicht, selbst einige Jahrtausende
zuvor auch. Also warum ein Buch kaufen oder an einem Seminar teilnehmen,
wenn es auch vorher ohne ging.

Der rasante Fortschritt und die Aktualität an Wissen, in diesem schönen
Hobby, gibt uns in einem Seminar die Möglichkeit, zeitnah unser Hobby den
neuen Situationen anzupassen, Erfahrungen und Freundschaften zu vertiefen
und auszutauschen.

Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Bellersen

Sehr geehrter Herr Bellersen,

1. Ich habe meine Meinung zu diesem Seminar gesagt.

2. Wenn die Menschen nur über Dinge reden dürften, die sie erlebt oder
probiert habe, an denen sie teilgenommen haben, dann wäre es im Deutschen
Bundestag sehr still und die Zeitschriften wären nicht einmal halb so dick.

Insofern ist daher schon Ihr einleitender Satz nicht in Ordnung. Und dass
„andere Familienforscher dieses Seminar begrüßen“ können Sie gefahrlos
behaupten.

Ich hoffe jedoch, Ihnen nicht persönlich zu Nahe getreten zu sein.

Mit meinem zugegeben sehr knappen Posting zu diesem Thema habe ich nichts
Negatives über das Wissen oder die Arbeit der Dozenten oder die Qualität der
Vorträge gesagt. Auch Ihr subtiler Vorwurf, ich wisse die Arbeit andere
Kollegen nicht zu würdigen ist unlauter und steht Ihnen
a b s o l u t nicht zu. Dazu kennen Sie mich zu wenig.

Dass Sie sich dort treffen, austauschen und Freundschaften vertiefen ist
doch in Ordnung. Das tue ich auch, ohne Seminar und doch erfolgreich.

Meine Meinung zur Sache:

1. Ich bezweifele, dass ein Anfänger in diesem Hobby (das scheint mir
Ihre Zielgruppe zu sein) zu dem Schluss kommt, Ahnen- und Familienforschung
zu betreiben und zur Vorbereitung gleich 500 Euro zu investieren. Wozu auch?
Damit er sich "Qualifizierter Genealoge - DGAV" nennen kann?

2. Ich bezweifele weiterhin, dass es sinnvoll ist für diesen Anfänger,
dies zu tun. Im Zeitalter des Internet kann man sich fast alle Informationen
über dieses "neue Medium" besorgen. Es gibt zudem hervorragende Literatur.
Es gibt Foren im Netz, in denen sich Fachleute austauschen, mit zumeist
erstaunlichem Wissen. Davon habe ich in den 80er Jahren geträumt.

3. Ich bezweifele, dass man für dieses Hobby, selbst wenn man
wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, ein Zertifikat "Qualifizierter
Genealoge – DGAV“ benötigt. Das passt jedoch in unser schönes Land, in dem
man für alles einen Nachweis, eine Bescheinigung oder eine Prüfung benötigt.

4. Ich bezweifele dass dieses Zertifikat hunderte Euro Wert ist und dass
diese Seminare ausschließlich dazu dienen sich zu treffen, auszutauschen und
jungen Forschen wohlwollend zur Seite zu stehen.

Sollte ich mich hinsichtlich der Zielgruppe wirklich geirrt haben? Meinen
Sie wirklich, dass erfahrene Genealogen, die diese Arbeit vielleicht 25
Jahre oder länger erfolgreich tun, von den Themen des Seminars angesprochen
werden. Ich g l a u b e nein – bei mir persönlich bin ich mir jedoch
sicher.

Weitere Mails dazu senden Sie bitte direkt an meine Adresse. Das muss die
Liste nicht belasten, oder?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Szepanski