Hallo Listies,
hatte hier schon mal vor anderthalb Jahren eine Bauanleitung f�r einen Mikrofilmscanner vorgestellt, die Resonanz im Netz war stark, ebenso in den Archiven, wo ich das Ger�t nutzte. Seit kurzem gibt es einen preiswerten Diascanner mit 9 Megapixel, gegen�ber 5MP des vorherigen eine deutliche Verbesserung. Auf meiner Webseite
http://www.steffanbruns.de/sonstiges/test_selbstgebauter_mikrofilmscanner.htm
habe ich Bauanleitung und Testbericht vorgestellt. Vergleichende Testscans habe ich dort ebenfalls eingestellt.
Kostenpunkt f�r den gesamten Scanner 130-160�.
Ah ja, ich baue f�r Andere kein solches Ger�t nach, sollte aber jemand dazu Lust haben, kann er sich bei mir melden, da ich �fter mal entsprechende Nachfragen bekomme.
Gr��e Steffan
<die Resonanz im Netz war stark, ebenso in
<den Archiven, wo ich das Ger�t nutzte.
Hallo Stefan,
ich habe mir auch vor einiger Zeit eine Hilfskonstruktion gebaut, etwas
primitiver als die Deine, ich habe auf die Umlenkrollen verzichtet.
Meine Frage lautet nun lassen es die Archive zu, z.B. auch die Mormonen,
damit einen Film einzuscannen ?
Kann man irgendwo Kirchenbuchfilme erwerben ?
Welche Orte ?
Gr��e
J�rgen
Das Staatsarchiv Leipzig verkauft Kopien ihres Bestandes.
Bestandsverzeichnis: Verlag Degener ISBN 3-7686-2078-6
Eine Filmrrolle (in der Regel 30 Meter) kostet etwa 40.- Euro + 8,50 f�r Arbeitsaufwand
(f�r 4 Rollen mit zus. 110 m habe ich 151,50 bezahlt)
-Joe
Liebe Liste, nun zu einem �hnlichen Thema: ich bin seit einigen Wochen im Besitz von �ber 40 Comfiches von KB-Seiten eines Kirchspiels im Kreis Pillkallen (mit mehr als 3500 Seiten).
Ich habe kein Leseger�t daf�r, das finde ich auch nicht ausreichend, denn man sollte ja auch Kopien von den jeweiligen Kirchenbuchseiten anfertigen k�nnen.
Meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit Digitalisierungen (Hardware f�r den Eigengebrauch, Kosten bei Fremdvergabe ff.)?
Gru� - Martin K.
Hallo Steffan,
nicht schlecht.
Ich habe auch noch 2 Filme, die ich mir mal in einem Archiv gekauft hatte,
einen aus Pestlin und einen aus Marienburg, Westpreußen.
Habe mal nachgemessen, bei mir sind diese Filme auch im 35x35 mm Format,
die eigentliche Foto-Scanfläche beträgt aber ca. 30 x 34 mm.
Kann man mit Deinem Umbau dann immer die 30x34 mm Fläche mit einmal einscannen
oder muss man für ein Bild 2 Scans machen und dann mühselig die Pixel der Scans
zusammenpasten in Photoshop oder ähnlichen Programmen ?
Vielleicht würde ja auch eine "billige" 14 Megapixel Kamera gehen,
die man auf eine Art festes Stativ baut und dann mit einer Einstellschraube hoch
oder runterdrehen kann, so dass man den Fokus genau einstellen kann
und von unten eine Milchglasscheibe mit ein paar weissen LEDs dahinter als
Durchsichtlichtquelle für die Filme ?
Solche 14 Megapixel Kameras bekommt man jetzt ja schon unter 100 Euros und
die haben dann ja eine bessere Auflösung als nur 9 Megapixel.
Die könnte man dann auch fest dort einbauen, so dass man zum Abfotografieren
immer nur kurz den Auslöser drücken muss und vorher am Display die
Schärfe einstellt.
Aber vielleicht gibt es ja demnächst solche Diascanner auch noch mit
mehr als 9 Megapixel,
dann wird Deine Vorrichtung auch interessant, wenn man mit einem
Knopfdruck gleich die komplette 30x34 mm Fotofläche abscannen kann.
Vielen Dank für Deinen interessanten Bericht.
Gruss, Stefan Hartmann.
http://www.deutscheahnen.de
Hallo,
ich habe mir auch vor einiger Zeit eine Hilfskonstruktion gebaut, etwas
primitiver als die Deine, ich habe auf die Umlenkrollen verzichtet.
Meine Frage lautet nun lassen es die Archive zu, z.B. auch die Mormonen,
damit einen Film einzuscannen ?
Ja und nein. Einige Archive sind da sehr kulant, die meisten aber nicht. Bei den Mormonen habe ich die Sache so gekl�rt, dass ich eine Erlaubnis mir dazu aus Leipzig hole, jedenfalls f�r deren Filme (ich werte selbige allerdings zu OFB's aus und habe mit denen einen Deal - nichts f�r Normalo-Familienforscher).
Die Umlenkrollen dienen �brigens nicht nur dazu den Film in eine ordentliche Position zu bringen, sondern auch selbigen von Staub und Flusen zu reinigen.
Gr��e Steffan
Hallo Stefan
Kann man mit Deinem Umbau dann immer die 30x34 mm Fl�che mit einmal einscannen
oder muss man f�r ein Bild 2 Scans machen und dann m�hselig die Pixel der Scans
zusammenpasten in Photoshop oder �hnlichen Programmen ?
Ja, man mu� pro Bild zwei Scans machen - leider. Unser Format scheint was eigenes zu sein, daher werden keine Scanner f�r dieses produziert, au�er teure Spezialscanner.
Vielleicht w�rde ja auch eine "billige" 14 Megapixel Kamera gehen,
die man auf eine Art festes Stativ baut und dann mit einer Einstellschraube hoch
oder runterdrehen kann, so dass man den Fokus genau einstellen kann
und von unten eine Milchglasscheibe mit ein paar weissen LEDs dahinter als
Durchsichtlichtquelle f�r die Filme ?
Habe ich probiert, geht nicht, weil ich keine Kamera fand mit der man nahe genug ranzomen konnte. Habe dazu extra vor ein paar Monaten zwei Media-Markt Mitarbeiter zwei Stunden lang besch�ftigt - habe extra ein St�ck Mikrofilm und eine SD-Karte mitgenommen. Man braucht einen Abstand von mindestens 7-12 cm um ein einiger Ma�en scharfes Bild zu bekommen. Dann ist aber darauf die KB Seite nur 1/20 des Bildes, und der Inhalt trotzdem kaum lesbar. Manche Kamera schafften auch bessere Verh�ltnisse, lagen dann aber auch bei 700� und mehr.
Solche 14 Megapixel Kameras bekommt man jetzt ja schon unter 100 Euros und
die haben dann ja eine bessere Aufl�sung als nur 9 Megapixel.
Einzige L�sung w�re hier wohl nur eine dazwischengeschaltete Vergr��erung. Bei E-Bay wird f�r 1000-2000� ein Scanner aus Australien vertrieben (eine solide Handwerksarbeit), der arbeitet offensichtlich so.
Die k�nnte man dann auch fest dort einbauen, so dass man zum Abfotografieren
immer nur kurz den Ausl�ser dr�cken muss und vorher am Display die
Sch�rfe einstellt.
So w�nschte ich es mir auch, ein Profiscanner f�r ein paar tausender kann das auch.
Aber vielleicht gibt es ja demn�chst solche Diascanner auch noch mit
mehr als 9 Megapixel,
dann wird Deine Vorrichtung auch interessant, wenn man mit einem
Knopfdruck gleich die komplette 30x34 mm Fotofl�che abscannen kann.
Wenn die Scannfl�che nicht gro� genug, wie bisher, wird es auch mit 100MP nichts �ndern. Angemerkt sei aber, dass auf vielen Filmen die KB mit so einen breiten Rand abfotografiert sind, dass ein Scan pro Bild ausreicht.
Gr��e Steffan
Liebe Listenmitglieder,
auf der Suche nach dem Nachnamen Gullasch bin ich auf oben genannte Publikation gestossen. Leider lässt Google books keine weiterreichenden Erkenntnisse, außer das Vorkommen des Namens, zu.
Wer ist im Besitz dieses Druckes bzw. hat Zugriff auf diesen und kann mir mitteilen in welchem Zusammenhang der Name genannt wird. Vielleicht kann mir jemand auch einen Auszug als Scan zur Verfügung stellen.
Da meine Gullasch aus Elbing stammen geht die Anfrage an die OWP - Liste. Aufgrund des Titels der Publikation bitte ich um Weiterleitung an die Berlin/Brandenburg-Liste.
Vielen Dank!
Heike (Müller)
Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
Ich hatte vergessen zu posten,
dass es natürlich dann auch von der Optik abhängt.
Man muss dann also wie Du schon gesagt hast,
auch die Optik vor dem CMOS Chip ändert,
also einfach das Zoom-Objektiv von der Kamera abbauen und
eine Festbrennweitenlinse oder altes Macroobjektiv
vor den CMOS Chip vorbauen.
Danke.
Gruss, Stefan.
www.deutscheahnen.de
Hallo Steffan, ich mühe mich mit dem Fotografieren von MF ab. Es werden
immer 2 Bilder. Die Lesequalität ist zwar gut, aber es ist umständlich Mich
würde Deine zweit beste Lösung interessieren. Bei Pearl habe ich solche
Mikroskope gesehen. Hast Du da einen Tipp oder eine Empfehlung zur
Handhabung?
Danke für eine Antwort. Mit freundlichen Grüßen
Erhard (Oster)
mailto:erhard.oster@freenet.de
Hallo Erhard
Hallo Steffan, ich m�he mich mit dem Fotografieren von MF ab. Es werden
immer 2 Bilder. Die Lesequalit�t ist zwar gut, aber es ist umst�ndlich Mich
w�rde Deine zweit beste L�sung interessieren. Bei Pearl habe ich solche
Mikroskope gesehen. Hast Du da einen Tipp oder eine Empfehlung zur
Handhabung?
Ich habe mit den Mikroskopen von Pearl (hoffentlich beschwert sich keiner wegen dem Product-Placement)
OctaCam
und
einem USB Digital-Mikroskop
experimentiert. Ger�t Nr.2 ist ein echt geniales Teil, vom Prinzip w�re es ideal, guter Bildschirm, schneller Scan, aber es ist zu hoch in der Vergr��erung, selbst bei der geringsten Vergr��erung, ist von einer KB Seite nur etwa 1/20 drauf. Selbst f�r die 17mm Filme oder Fiches ist es damit beiweiten noch zu stark. Ich mu�te es daher, geradezu leider, zur�cksenden (�brigens, wer ein Geschenk f�r naturforschende Kinder und Jugendliche sucht - das Teil wird begeistern.)
Ger�t 1 ist zumindest f�r die letzten beiden geeignet, auch wenn hier immer noch nicht alles raufgeht. Die Aufl�sung ist aber echt super, man erkennt feinste Materialfehler im Film, damit freilich auch jeden Buchstaben des Textes gut. Das Problem, das Ger�t hat eine eigene Leuchtquelle, die viel Strom verbraucht und man kann es auch nur mit Batterien betreiben. Man m��te die Leuchtquelle erstmal 'kaputt machen' und eine Durchlichtquelle bauen, auch sollte das Ger�t �ber das Batteriefach mit einem Trafo verbunden werden. Aber f�r unsere 35mm Ostpreussenfilme ist das Ger�t definitiv nichts. Ich werde hiermit bei Gelegenheit mit den 17mm Filmen experimentieren, wenn ich einen Abschnitt eines solchen Filmes irgendwo ergattern kann.
Beste L�sung ist nach all meinen Versuchen - der 9MP Scanner von Summikon. Allerdings, die Ostpreussenfilme, wo die KB-Bilder bis knapp an den Rand gehen, fotografiere auch ich weiterhin ab, es ist die beste L�sung bisher. Abhilfe k�nnte nur eine vorgeschaltete Optik schaffen. Das geht aber �ber meine F�higkeiten hinaus
Gr��e Steffan
Hallo Steffen,
experimentiert. Gerät Nr.2 ist ein echt geniales Teil, vom
Prinzip wäre
es ideal, guter Bildschirm, schneller Scan, aber es ist zu
hoch in der
Vergrößerung, selbst bei der geringsten Vergrößerung, ist von
einer KB
Seite nur etwa 1/20 drauf. Selbst für die 17mm Filme oder
Fiches ist es
damit beiweiten noch zu stark. Ich mußte es daher, geradezu leider,
zurücksenden.
Genau das habe ich befürchtet. Bleibt halt nur das Fotogrfieren. Wäre ja
auch zu schön und zu einfach gewesen. Danke für Deine Ausführungen.
Mit freundlichen Grüßen
Erhard (Oster)