Hallo Listenteilnehmer,
beim Stöbern in alter Korrespondenz fand ich eine Mitteilung von Herrn Hermann Schneider aus Katzweiler zu Johann Abraham SCHUCK:
"Den 24.t. Aprilis 1726 ist Johan Abraham Schug von Vöckelberg ein Befehl an Michel
Koch von Rutsweiler gegeben worden, daß Beklagter Koch Kläger Schug, alß seiner
Schwester Tochtermann, die vermög Handschrift schuldige 24 fl 30 Kr. wovon eine Wieß
verunterpfändet, zur Hälft in 14 Tagen, aclato zahlt an, oder Kläger Schug, sein
Unterpfandt aufzugreifen undt zu verkaufen macht habe. Beklagter Koch aber indeßen
der Wieß müßig gehen soll. Diese Wieß hat Michel Koch genoßen, gegen entrichtung der
Interesse biß 1727 inclusive 1728, da sie sollen versteigert werden, hat Christian
Diel das Capital abgelegt so 1728."
Quelle sind Kurpfalzakten im Landesarchiv Speyer.
Woher die SCHUCK/SCHUG oder auch SCHU nach Föckelberg kamen, ist völlig unklar. In den Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1609 und 1624 sah ich jetzt auch SCHU- und SCHUCK-Vorkommen. 1609 gibt es in Waldmohr sowohl einen SCHU als auch einen SCHUCK!
Grüße
Hermann Müller, Heppenheim