Schell Wilhelm aus Seesbach

Hallo Herr Bolz,
Hallo Liane,

Danke für die schnelle und umfangreiche Antwort.

Wenn ich "Thorey-Geis" richtig interpretiere, wurde Seesbach erst 1750
eigenständige Pfarrei mit Kirchenbüchern ab 1751.

Wo ließen die Seesbacher vorher ihre Kinder taufen?
Da findet sich dann doch vielleicht der Wilhelm.
Obwohl ja frühere Daten im FB bzw. Einwohnerbuch Seesbach enthalten
sind.

Herzlichen Dank im voraus.

Schöne Grüße von der Mosel

Hermann (Thur)

Hallo Hermann,

Herr Küstner hat für das EB Seesbach folgende kath. KB ausgewertet:

Kath. KB Martinstein 1695-1735

Kath. KB Seesbach 1751-1802, 1807-1823, 1823-1853, 1832-1899

Demnach ist bei den Kath. eine Lücke von 1735-1751. In seinem Vorwort
schreibt Herr K., dass diese Lücken weitestgehend geschlossen wurden.

Im EB Martinstein ist der Wilhelm Schell auch nicht enthalten.

Viele Grüße

Felix (Görner)

Hallo Hermann,
www.Seesbach.de
Der Mainzer Erzbischof Willigis (975-1011) erwarb bei dem Dorf Semendisbach
Land und ließ darauf eine Kapelle erbauen. Unsere Semendiskapelle ist neben
der "Gehinkirche" in Auen eine der ältesten Kirchen in unserer Region. Um
das Jahr 1250 wurde das Schiff der Semendiskapelle neu gebaut und die
Malereien im Chor ausgeführt, die bei der Restaurierung im Jahre 1970
freigelegt worden sind. Im 11. und 12. Jahrhundert gehörte Seesbach zum
Kloster Disibodenberg im Bistum Mainz. In einer Urkunde vom 1. September
1277 ist in einem Verzeichnis Seesbach als Besitz des Grafen Heinrich von
Sponheim aufgeführt.

Und aus dem Vorwort von Seesbach von K.Herbert Küstner

Kirchenbücher der kath Pfarrei Martinstein 1695-1735.
Kirchenbücher der kath. Pfarrei Seesbach 1751-1802.
1807-1823
1823-1853
1832-1899
Kirchenbücher der luth. Pfarrei Seesbach 1716-1755 nur *
1754-1769
1769-1801
Weiler 1835-1870
Demnach ist bei den Katholiken eine Lücke von 1735-1751.
und bei den evgl. luth. Einträgen eine Lücke von 1801-1835.

Vielleicht hilft der Hinweis weiter.
Gruß Liane (Falzboden)