Guten Tag,
man koennte die Sprache erforschen. Wenn es sich hierbei um
Plautdietsch handelt, dann koennten es Mennoniten sein, die aus
Glaubensgruenden den Kriegsdienst verweigerten und auf bestimmten Wegen
ueber Westpreussen nach Suedrussland gewandert sind.
https://www.schuk.ru/1/maps/auswanderung.png
https://tt6asqxfqzmoj4ooutt3ebhtwi--wolgadeutsche-net.translate.goog/li
brary/item-page/49
https://www.plautdietsch-freunde.de/
Gruss
Pet
Russlanddeutsche
Die Grosseltern einer Bekannten lebten in Orenburg am suedlichen Ural,
waren aber Angehoerige des Deutschen Reichs und mussten, um ein Kind
taufen zu lassen, nach Koenigsberg reisen. Untereinander sprachen sie
Plattdeutsch. 1915, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, flohen sie ins
Reich, bis hin nach Augsburg, die Mutter der Bekannten wurde auf der
Flucht geboren. Sie behielten in der aelteren Generation aber ihr Platt
bei und wurden offenbar auch mit einem groesseren Hof entschaedigt.
Meine
Frage waere, von wo siewohl urspruenglich stammten, von wo sie also ihr
Plattdeutsch mitgenommen haben mochten. Und wo man ueber die Taufen
etwas
finden koennte?
Die Grosseltern hiessen Heinrich Schoenrath, Deutscher
Reichsangehoeriger,
seine Ehefrau Emilie geb. Bechler.
Mit freundlichen Gruessen
Klaus-Juergen Liedtke