Liebe Listenmitglieder,
leider ist �ber Sezam keine detaillierte Anzeige des erhaltenen
Aktenbestandes f�r die Stadt R e i n e r z (Grafschaft Glatz) im
Staatsarchiv Breslau vorhanden. Wei� jemand, ob es davon heute noch
Materialien f�r die Zeit *vor 1600* gibt, und zwar: Stadt-, B�rger- oder
B�rgenb�cher.
Die gesuchten Angaben sind vermutlich auch hier vermerkt:
K�gler, Joseph, Die Chroniken der Grafschaft Glatz, Bd. 2, Die Pfarrei-
u. Stadtchroniken von Glatz, Habelschwerdt und Reinerz, neu bearbeitet
von Dr. D. Pohl, 1993.
Forscht eigentlich sonst noch jemand nach Kretschmayer vor 1600 in der
Grafschaft Glatz? Die Frage ist durchaus berechtigt, denn der Name war
dort ganz au�erordentlich selten. Es geht mir um die genaue Herkunft der
ber�hmten Papiermacher-Sippe Kretschmayer, sp�ter mit Pr�dikat 'von
Schenkendorf' geadelt u. erstmals 1562 mit Nikolaus K., aus Sachsen(?)
zugewandert, erw�hnt.
Danke sch�n!
Mit freundlichem Gru�
Klaus Liwowsky
Wem darf ich einen Teil eines Geburtseintrages per Anhang zuschicken. Mir
fehlt eigentlich nur ein Wort.
Vielen Dank im voraus.
Sch�nes Wochenende
Uta
Hallo, Frau Lunau,
ich w�rde versuchen zu helfen.
Gerhard v.Pazatka Lipinski
Hallo Uta,
Schick mir die Datei gerne an meine private eMail-adresse (siehe unten)
Mit freundlichen Grüßen
Josef Thomalla
Grasweg 17
D-33415 Verl
Deutschland
Telefon.: +49 5246 1545
mobil: +49 160 884 0198
eMail: josef@thomalla.info
Web site: www.thomalla.info
Guten Morgen Klaus,
aus unten stehender mail sehe ich, da� Du auch in REINERZ forschst. Ich habe
auch Ahnen, die von dort kommen.Ein Ahn soll Gastronom gewesen sein (wurde
als Etablissement Hannuleck in Literatur von Karl von Holtei erw�nhnt). Hast
Du eine Ahnung wie man da an eine entsprechende Info kommen kann? Sollte Dir
dieser Name HANNULECK (Hanulek) irgendwie begegnen, so w�re ich �ber eine
Info sehr dankbar.
Sch�nes Wochenende
Uta
Liebe Listenmitglieder,
leider ist �ber Sezam keine detaillierte Anzeige des erhaltenen
Aktenbestandes f�r die Stadt R e i n e r z (Grafschaft Glatz) im
Staatsarchiv Breslau vorhanden. Wei� jemand, ob es davon heute noch
Materialien f�r die Zeit *vor 1600* gibt, und zwar: Stadt-, B�rger- oder
B�rgenb�cher.
Die gesuchten Angaben sind vermutlich auch hier vermerkt:
K�gler, Joseph, Die Chroniken der Grafschaft Glatz, Bd. 2, Die Pfarrei-
u. Stadtchroniken von Glatz, Habelschwerdt und Reinerz, neu bearbeitet
von Dr. D. Pohl, 1993.
Forscht eigentlich sonst noch jemand nach Kretschmayer vor 1600 in der
Grafschaft Glatz? Die Frage ist durchaus berechtigt, denn der Name war
dort ganz au�erordentlich selten. Es geht mir um die genaue Herkunft der
ber�hmten Papiermacher-Sippe Kretschmayer, sp�ter mit Pr�dikat 'von
Schenkendorf' geadelt u. erstmals 1562 mit Nikolaus K., aus Sachsen(?)
zugewandert, erw�hnt.
Danke sch�n!
Mit freundlichem Gru�
Klaus Liwowsky
Hallo Uta, Klaus
Da mein Forschungs "toter punbkt" au bei Reinerz/Johannesthal/Friedersdorf auch ist
habe ich folgende Erkl�rungen bekommen.
Die beiden �ltesten Reinerzer Kirchenb�cher vor 1854 also, ( als auch die Friedersdorfer.Johannesthaler) sind leider
noch nicht verfilmt worden. Die Polnische Beh�rden h�tten die Verfilmungen mit bedingungen verkn�pft, die die Mormonen nicht erf�llen k�nnen oder wollen.
Man kann also diese KB nur in die Breslauer Di�zesenArchivum > Signatur Nr 657 a-d ....
ansehen... solange die Verfilmungen nicht da sind.
MFG aus Frankreich
Jean Hartwig
hartwigjean@hotmail.com
----Original Message Follows----
Hallo Uta,
nein, da kann ich Dir sicher auch in Zukunft wenig helfen. Mich
interessiert nur die Zeit, als die Grafschaft v�llig evangelisch war -
also bis etwa 1623.
Einen Gastwirt in Reinerz zu finden, k�nnte �ber die umfangreiche
Literatur zu Reinerz aber durchaus m�glich sein.
Hier
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
lassen sich �ber 250 Treffer zu 'Reinerz' erzielen.
Die Grafschaft stellt sicher eine Ausnahme hinsichtlich den
Forschungsbedingungen in Schlesien dar. Sicher, die ev. KB fehlen dort
wie �berall sonst, aber es gibt eine riesige Menge von erhaltenem
Archivgut, viele heimtkundliche Zeitschriften - und das schon aus dem
19. Jahrhundert(!), die unsch�tzbar wertvollen Chroniken von Pfarrer
K�gler und letztlich auch viele Publikationen aus der Nachkriegszeit.
Der Gegensatz zum Kreis Rosenberg/OS beispielsweise k�nnte nicht gr��er
sein. Von dort gibt es keinerlei Adressb�cher, keine Stadtchroniken,
auch kath. KB fehlen zum Teil und vom Stadtarchiv Rosenberg gibt es
heute noch ganze 0,06 Regalmeter Archivgut......
Mit freundlichem Gru�
Klaus Liwowsky
Salut Jean,
das ist ja interessant, was Du zu den kath. KB von Reinerz schreibst.
In der Tat stimmt da einiges mit den Verfilmungen nicht. 1999 konnte
familysearch.org die Jahrg�nge nach 1901 aufnehmen, aber die fr�hen KB,
die immerhin schon ab 1625 vorliegen, sind unverfilmt geblieben.
Vorhanden ist allerdings eine Verfilmung aus dem Staatsarchiv Breslau,
bezeichnet als 'Kirchenbuchduplikat ab 1765'. Und auch das von Dir
erw�hnte Friedersdorf hat KB ab 1758, verfilmt ist aber wieder nur ab 1901.
Steht dieses f�r das Erzbistumsarchiv Breslau so ungew�hnliche
Verfilmungsverbot vielleicht irgendwie im Zusammenhang mit Prag? Kaps
gibt als Zust�ndigkeit f�r die Pfarrei Reinerz 1962 noch immer das
Bistum Prag an.
Cordialement,
Klaus Liwowsky
Liebe Filmsucher !
Steht dieses für das Erzbistumsarchiv Breslau so ungewöhnliche
Verfilmungsverbot vielleicht irgendwie im Zusammenhang mit Prag? Kaps
gibt als Zuständigkeit für die Pfarrei Reinerz 1962 noch immer das
Bistum Prag an.
Die Grafschaft Glatz kam 1972 kath. kirchlich zum Erzbistum Breslau.
Daß in der ersten Verfilmungsphase 1973-1977 nicht alle vorhandenen und in
den Pfarren lagernden Kirchenbücher verfilmt wurden, ist schlicht und
einfach darauf zurückzuführen, daß die manche Pfarrer trotz mehrfacher
Aufforderung die Bücher nicht in das Diözesanarchiv Breslau geschickt haben,
wo die Verfilmungen durchgeführt wurden. Nach der Verfilmung wurde die
Bücher - auch die ganz alten - wieder in die ursprünglichen Lagerorte, also
meistens die jeweiligen Pfarren zurückgeschickt, weil im Diözesanarchiv
Breslau die Kapazitäten für eine dauernde Aufbewahrung nicht vorhanden waren
und sind.
Auch aus anderen Gegenden, etwa in Oberschlesien, ist mir bekannt, daß die
Verfilmung in manchen Fällen am fehlenden Kooperationswillen der örtlichen
Pfarrer scheiterte, denen die Arbeit, die Bücher zu verpacken und zu
versenden, offenbar zuviel war. In vielen Fällen konnten die Verfilmungen
jedoch bei späteren Verfilmungsrunden nachgeholt werden.
Bei der Filmsuche muß man manchmal bei der Ortsangabe etwas Phantasie
aufwenden: So findet man unter "Altwaltersdorf" nichts, unter "Alt
Waltersdorf" die Filme ab 1614. Ähnlich bei Neu Waltersdorf, Alt Gersdorf,
Neu Gersdorf usw. usw.
Herzliche Grüße
Christoph (Fitzek)
Geehrte Listenleser,
f�r einen Kollegen suche ich neue Ankn�pfungspunkte f�r den Familiennamen Bartonitschek.
Derzeitige Vorkommen (um 1900) in Kudowa/Cudowa, Tscherbeney und Hallatsch.
Vom Namen her vermute ich eine b�hmische Herkunft (...aber ich lasse mich gerne belehren...).
Ist Ihnen dieser Name schon einmal an anderen Orten dieser Gegenden aufgefallen ?
Ich freue mich auf Ihre Antworten !
Mit freundlichen Gr�sse
aus dem sonnigen Elsass
Hanno V.J.Kolbe
Hanno V.J. Kolbe schrieb:
für einen Kollegen suche ich neue Anknüpfungspunkte für den Familiennamen Bartonitschek.
Derzeitige Vorkommen (um 1900) in Kudowa/Cudowa, Tscherbeney und Hallatsch.
Vom Namen her vermute ich eine böhmische Herkunft (...aber ich lasse mich gerne belehren...).
Ist Ihnen dieser Name schon einmal an anderen Orten dieser Gegenden aufgefallen ?
Hallo Herr Kolbe,
ja, eindeutig tschechisch (= kleiner Barton / Bartholomäus). Die Herkunft ist schwer ausfindig zu machen, da der Name in Mittelböhmen, der Böhmisch-Mahrischen Höhe, Südmähren und dem ehemaligen Österreichisch-Schlesien breit gestreut ist. Die älteste Eintragung im Pedigree Resource File der Mormonen ist von 1649 aus Březolupy, Bezirk Ungarisch Hradisch (Südmähren).
Grüße vom Niederrhein,
Günther Böhm