Es d�rfte "Reu� j�ngere..." hei�en.
Die Kopien der Geburt 1880 k�nnte man beim Standesamt in Gera anfordern,
Adresse evt. unter www.telefonbuch.de suchen.
Au�erdem gibt es eine mailing-Liste Th�ringen.
Die anderen Urkunden bzw. Kopien der Eintragungen entsprechend in
Leipzig beim Standesamt anfordern, wenn die genauen Daten bekannt sind.
Vielleicht gibt es auch eine Sachsen-Liste?
Nachsehen unter http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/
Ein 'Bremser' war ein Beruf bei der Eisenbahn. Der Mann mu�te wirklich
bremsen. Au�erdem gab es auch noch Hilfsbremser, das ist nicht nur ein
Schimpfwort.
Vielleicht findet sich ein Kenner dieser Berufe unter uns, der die Sache
mal erl�utern kann.
Eine kurze Nachricht in die Runde:
Zumindest die G�terwagen der Bahn hatten fr�her zum Teil ein Bremserh�usen,
das von au�en erreichbar war. Da mu� der Bremser seinen Platz gehabt haben.
Zum Ende des tausendj�hrigen Reiches waren solche Wagen noch im Einsatz.
Mit freundlichen Gr��en, Peter Bereck
Hallo In die Runde,
Zur Beruftsbezeichnung Bremser kamen einige Antworten, alle
waren richtig aber eben nur ein Teil der richtigen Antwort.
Die ersten Eisenbahnz�ge hatten nur auf der Lokomotive eine
Bremse, damit konnte bei den damals noch geringen
Geschwindigkeiten ein Zug zufriedenstellend abgebremst
werden.
Mit zunehmender Geschwindigkeit reichte das aber nicht mehr,
es wurden einige Wagen mit Handbremsen ausgestattet die auf
bestimmte Signale (Lokpfeife) vom Lokf�hrer, von den dazu
befugten Personalen bet�tigt wurden.
Auf Personenwagen waren das die Schaffner und eventuell noch
ein oder zwei Helfer (Bremser).
Auf G�terwagen waren es immer die so genannten Bremser, die
haupts�chlich zu diesem Zweck auf den Z�gen mitfuhren. In
der Fr�hzeit der Eisenbahn gab es keine andere M�glichkeit
einen Zug in angemessener Zeit (Wegstrecke) zum stehen zu
bringen.
Zun�chst waren die Bremsst�nde offene Plattformen, sp�ter
dann geschlossene Bremserh�uschen die an geschlossenen
G�terwagen h�ufig �ber das Dach des Wagens hinausragten.
Als die Z�ge noch schneller wurden rechte dieses manuelle
bremsen einzelner Wagen auch nicht mehr und es wurden nach
und nach alle Eisenbahnwagen mit einer durchgehenden
Druckluftbremse ausger�stet. Somit verschwand der Beruf des
Bremsers.
�brigens, Druckluftbremse ist ein etwas irref�hrender
Begriff. Mit Druckluft wird nicht gebremst sondern die
Bremse offen gehalten. Das hei�t wenn der Lokf�hrer
Druckluft auf die Bremsanlage eines Zuges gibt werden die
Bremsen gel�st. Warum dieses?
Wenn aus irgend einem Grund einmal die Bremse eines Zuges
defekt wird, oder der Zug verungl�ckt, oder sich einzelne
Wagen vom Zugverband l�sen geht die Druckluft in der
Bremsanlage verloren und somit wird automatisch eine
sogenannte Zwangsbremsung des Zuges eingeleitet.
Das verh�tet nicht alle Unf�lle, aber in der Vergangenheit
der Eisenbahn hat diese Automatik vielfach schlimmeres
verh�tet.
Nach dem 2. Weltkrieg gab es noch zahlreiche Eisenbahnwagen
mit den Bremsst�nden oder Bremserh�uschen, sie hatten
allerdings fast alle schon eine durchgehende Druckluftbremse
die vom Lokf�hrer bedient wurde.
Die gelegentlich auch heute noch vorhandenen Handbremsr�der
sich nur noch Standbremsen analog der Handbremse am Auto.