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Hofgaertner
Gaertner, Gaertner, Gartner;
eine besondere Klasse der Dorfsassen,
zwischen Bauer und Haeusler in der Mitte stehend,
den niedeutschen Kotsaaten oder Kossaeten un den
Brinksittern entsprechend.
Sie haben nur einen garten bei dem Hause und waren vor der Abloesung der
Grundherrschaft zu Zins und bestimmten Diensten verpflichtet, wofuer sie ein
bestimmtes Mass an Getreide, eine gewisse Anzahl Brote und andere Vorteile
empfingen.
Ihre aeussere Lage ist durch die Abloesung verschlechtert.
Man unterscheidet Grossgaertner, die so viel Feld hatten, um ein Pferd darauf
halten zu koennen;
Dreschgaertner, die zu Dreschdienst verbunden waren.
Im allgemeinen hiessen sie zur Unterscheidung von den
Freigaertnern, die keinen Frohndienst leisteten,
Hofegaertner.
Die ersten hortulani werden in Schlesien 1204 erwaehnt;
ihre Verhaeltnisse zur Herrschaft wurden in besonderen
Urkunden
den Gaertnerbriefen << geordnet.
Sie bildeten eine freiere Klasse der Hoeringen.
Heute wuer den sie auch Stellenbesitzer genannt.
Vergl. Stenzel in der Urkundensammlung fuer Staedte
Geschichte Schlesiens.
Besitzer eines Garten oder Stelle, d. i. einer
kleinen Wirtschaft von etwa 10 - 20 Strich Grundes
von 1787 Berndt;
fester Arbeiter auf den Hoefen, mit Wohnung,
die bei der Ernte und Drusch die Arbeit besorgen
( Panthenau Krs. Goldberg )
Dreschgaertner, Lohngaertner erhalten als Lohn bei der Erte meist die 16.
Mandel;
Schoenfeld b. Goldberg Krs. Kreizburg;
Dreschagrtner auch in Neustaedtek Krs. Freystadt;
1865 Mannhardt
s. anlegen; Tschersisch; Beitraege zur Geschichte der
Gaertner Schlesieens im Mittelalter;
Schlesiche Geschichtsblaetter 1937,
Wil. Graebisch aus Grafschafter Bote 1952;
in aelterer Zeit Kleinbauer ; Schier Friedland 236;
kleiner Bauer; Kuhbauer
Pauer; Gaertner, Haeusler;
Wirtschaftsbesitzer in der Schlesier 1953;
im Westen Koetner des Gaertnerberuf betreiben:
gaertnern, Gurkenzwicker sein, Kust und Ziergartnersein;
urkundlich lt. hortulane
Garten;
Gorta Mehrzahl due Garte; ein Grunsbesitz vin beilaeufig
10 - 20 Strich; sonst auch Stelle genannt;
im Riesengebirge jedes mit Steinen umgebende Feld oder Wiesenstueck
Gaetnerstelle Kleinbauerhof Grottkau;
Gaertnerstellen aus Oberschlesien 1929
Besitz eines Gaertners ( Landwirt )
Bild eines Hauses; bebaute Flaeche des Bauernhofes;
wenn jemand noch eine andere Erklaerung hat, wuerde ich mich darueber sehr
freuen;
Gaertler;
Kuhbauer
Gaertlerstelle; Gaertlerhaeusel,
ein Kleinbesitzer der mit Kuehen faehrt dazu die Gaertlerstelle erwahnt 1873
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mit den besten Gruessen Heidrun Risse
Floriheidi89@aol.com