Hallo, Listenleser,
Heute stand in der Duisburger Tageszeitung WAZ ein interessanter Artikel
�ber Auswanderer in die USA. Ich schreibe ihn ab, in der Hoffnung, dass er
einigen Suchenden/Interessierten hilft.
DER TRAUM VOM NEUEN GL�CK
Der Weg ins gelobte Land war meist beschwerlich und schicksalhaft. Das
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und die Cubus-Halle dokumentieren in
einer gemeinsamen Akzente-Ausstellung die rund 300-j�hrige Geschichte der
Auswanderung in die USA.
".....und lassen Deutschland Deutschland sein. Der Traum vom neuen Gl�ck in
Amerika." lautet der Titel der Schau, die am Freitag, 7. Mai um 19 Uhr in
der Cubus-Halle im Kantpark er�ffnet wird. Die unter anderem von Mansur
Dolas k�nstlerisch gestaltete Ausstellung (bis zum 8. August) versetzt den
Besucher in die Situation eines Auswanderers, dessen strapazi�se Reise der
j�mmerlichen Enge des h�lzernen Zwischendecks zur Einwandererbeh�rde in
Ellis Island in New York f�hrte, wo allzu h�ufig die Menschen schon wegen
leichter Krankheit und Beanstandungen wieder aufs Schiff zur Heimreise
geschickt wurden.
Museum und Cubus-Halle, in der wieder Mitmach-Aktionen f�r Schulklassen und
Besuchergruppen angeboten werden (Anmeldung unter Tel. 0203-26236), f�hren
die Besucher aus der rheinischen Heimat in die Neue Welt und zeigen mit
Original-Exponaten und Installationen, wie sich �ber die Jahrhunderte die
Motive und Bedingungen f�r den millionenfachen Exodus gewandelt haben.
So gab es f�r die Auswanderer im 19. und 20. Jahrhundert neben vorwiegend
wirtschaftlichen und sozialen Motiven, auch relgi�se Gr�nde oder auch pure
Abenteuerlust. Dabei machen Zitate aus Auswanderbriefen die W�nsche der
Menschen deutlich, mit denen die reedereien und Auswander-Agenturen h�ufig
gute Gesch�fte machten. So sind auch Plakate von Reedereien und ein Aushang
der Polizei zu sehen, der mehrsprachig vor Dieben und Bauernf�ngern warnt.
Gezeigt werden weiterhin Fahrpl�ne und Preislisten sowie Stiche von
Auswanderern und Hafenszenen.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die h�lzernen Aufbauten, die den Besucher
ein Segelschiff betreten lassen, ihn schlie�lich an Bord eines damals
modernen Schnelldampfers bringen. In der Ankunftshalle schlie�lich sind
Einwanderer-Fotos des ber�hmten Fotogfrafen Lewis Hine zu sehen sowie
Scharles Chaplins Film "The Immigrant".
Von 1892 bis 1924 passierten mehr als 22 Mio Einwanderer und Mitglieder von
Schiffsbesatzungen Ellis Island. Da die Reedereien Passagierlisten f�hrten,
die bis heute erhalten sind, k�nnen die Besucher am Computer nach den Namen
von Verwandten suchen, die allerdings h�ufiger Tellerw�scher als Miliion�re
blieben.
Viel Gl�ck und Erfolg bei der Suche w�nscht
Martina Picker