Re: Rekronstruktion eines schlecht erkennbaren Fotos?

Hallo,

ich wollte keineswegs den Eindruck erwecken, dass man aus einem schlechtem
Bild noch etwas gutes allein durch Scannen machen kann. Das haut nat�rlich
nicht hin. Man kann etwas mit der Sch�rfe spielen und Kratzer u. �.
St�rungen entfernen je nach Scannertreiber. Mit einem
Bildbearbeitungsprogramm sp�ter geht das wohl besser. Man kann ein Bild
etwas aufbessern, aber nicht mehr ... wie soll ich sagen ...
"Informationen" herausholen. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Aber ich habe auch ein Bild so hoch eingescannt, dass man danach die
Personen erkennen konnte, was so ohne weiteres auf dem Originalbild nicht
m�glich war - nicht ohne Hilfsmittel. Und als genau solches hab ich dann
den Scanner benutzt. Ich habe es mit 1200 dpi eingescannt. Danach war es
ca. 200 MB gro� als JPG und hatte die besagte (minimale) Streifenbildung,
aber halt nur bei dieser Aufl�sung. Das Bild mit 300 dpi eingescannt ist
auch im Erlebnisberichts meines Vaters enthalten (www.markuskalina.de -
Ahnenforschung - "Einmal Schlesien und zur�ck" Seite 6, was aber durch PDF
intern nochmals verkleinert wurde). Danach konnte man die einzelnen
Personen an den Fenstern ausschneiden und eigene Bilder ausdrucken (10x15)
anhand deren meine �lteren Tanten die Personen erkannten. Was vorher ein
9x13 Bild war, h�tte man jetzt auf ein DIN A3 drucken k�nnen.

Also: Man kann ein Bild in guter Originalqualit�t wohl vergr��ern,
sodass man Einzelheiten viel besser und einfacher erkennen kann. Um die
bestm�gliche Qualit�t herauszuholen, muss man in den Scannereinstellungen
die dpi-Zahl variieren - meistens 100, 200, 300, 600, 1200 usw.. Aber ein
verwackeltes Bild bleibt verwackelt.
        
Nat�rlich bringt so ein riesiges Bild nichts, wenn man es irgendwo auf
einer Homepage ablegen will. Da muss man die Gr��e reduzieren und auf 96
dpi runterrechnen, damit es recht klein wird. Zum Drucken am heimischen
Drucker gen�gt eine Aufl�sung von 300 dpi evtl. 600 dpi bei den
g�ngigsten Tintenspuckern. Will man es entwickeln lassen, kann man auch
das gr��te Bild auf CD abgeben - die Entwickler kommen damit zurecht.

Man kann Bilder schon als JPG abspeichern. Aber man sollte immer das
Original im Urzustand lassen. Au�erdem - will man Qualti�tsverlust bei
JPG verhindern - immer die JPG-Optionen "h�chste Qualit�t, geringste
Komprimierung" beim Speichern ausw�hlen. Mit BMP oder TIFF hat dieses
Problem nicht - belegt aber immer massig Speicher, daf�r gut f�r
"Originale" als Quelle f�r Bildbearbeitung.

Das Bild von Reinhard wird nicht mehr hergeben, als man mit einer guten
Lupe auch erkennen kann. Aber das kann wohl nur er durch den Vergleich
seiner JPG-Datei zum Original feststellen.

Viele� Gr��e
Markus

        -------- Original-Nachricht --------

Hallo,

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Meier, Jochen:
Die Vergangenheit holt mich ein.
Flucht und Vertreibung aus Bolkenhain und Dörfern des schlesischen
Burgenlandes. Zeitzeugen Berichten.
Borken: Bolkenhainer Heimatstube (2006)
191 Seite
ISBN: 3-9808307-7-2
20,- € (inkl. Porto)

Heimatgruppe Bolkenhainer Burgenland
1. Vorsitzender:
Hans-Jochen Meier
Doktorskamp 19,
46325 Borken

und tschuess...
                ...Volker