Hallo Sabine und alle anderen Listenteilnehmer,
seit etlichen Monaten lese ich diese Mailingliste mit, habe mich aber aus
Zeitgr�nden noch nicht gemeldet.
Mein Name ist Martina Klose und ich erforsche u.a. die Vorfahren meines Mannes
m�tterlicherseits aus den Vierlanden.
Ich stehe noch ganz am Anfang und die bisher bekannten Namen aus der
direkten Linie sind:
PINNAU - ERDLAND - RIECK(EN) - SCHROEDERS.
Zu Weihnachten habe ich das Buch mit CD "Ahnenforschung online f�r Dummies"
bekommen und mir dann gleich die bei den Mormonen online gestellten Vierl�nder -
soweit ich die Batch- bzw. Film-Nrn. rausbekommen habe - als GED.com-Datei
runtergeladen. Es sind nat�rlich jetzt sehr viele doppelt, aber ich betrachte
diese Datei als Schatztruhe, aus der ich bei meinen sp�teren Forschungen
sch�pfen kann, zumal ich festgestellt habe, da� in Vierlanden jeder mit jedem
verwandt ist.
Die GED.com-Datei umfa�t 5.014 KB. Bei Interesse w�rde ich sie versuchen zu
zippen. (Hab' ich noch nie gemacht.)
Ich habe tats�chlich die Geburtsdaten einiger Geschwister des Gro�vaters PINNAU,
von denen mir nur die Namen bekannt waren, gefunden, sowie das Hochzeitsdatum
von ClausPINNAU/Cath.RIECK(EN).
Die Schreibweise des Namens RIECKEN kann sehr unterschiedlich sein, z.B.
Riken, Ryken, Ricken, Rieken, Rieck etc.
Auf dem Friedhof in Kirchwerder kann man noch sehr sch�ne alte Bauerngrabsteine
aus dem 16. 17. und 18. Jahrhundert sehen. Etliche der Steine wurden von
Familien mit dem Namen RYKEN/RIKEN aufgestellt.
Literatur hierzu: Die Predigt der Steine, Totenged�chtnis in Kirchwerder von
Joist Grolle, -Arbeitsheft zur Denkmalpflege in Hamburg, Nr.18- ISBN
3-7672-1292-7, 29,80 DM.
Zitat von Seite 35: 'Die Hierarchie der Toten hatte ihre Wurzeln in der Welt der
Lebenden. Vom ersten Tage an waren die Menschen begleitet von Zeichen, an denen
soziale Unterschiede ablesbar waren. Bei der Taufe wurde verschiedenes
"Kasselzeug" (T�uflingsbekleidung) ausgegeben, beim Landb�rgereid eine gestufte
Geb�hr bezahlt, bei der Hochzeit unterschiedliche Brautkronen getragen, in der
Kirche ein bestimmter Sitzplatz eingenommen.
In den meisten F�llen regelten sich solche Rangverh�ltnisse kraft Gewohnheit und
Zahlungsf�higkeit. Nur gelegentlich kam es zu spektakul�ren Konflikten. Ein
solcher spielte sich in Kirchwerder im Jahr 1692 um die Sitzordnung in der
Kirche ab. Die Frau des Pastors, Anna Maria Balemann, legte sich mit Metke
RYKEN, der Frau des P�chters der Riepenburg, an, indem sie dieser das
althergebrachte Recht bestritt, w�hrend des Gottesdienstes neben ihr im
Kirchenstuhl zu sitzen. Da die Frauen nicht rechtsf�hig waren, fochten die
Ehem�nner f�r sie den Streit aus. ...'
Ich kann aber auch die Seiten aus dem Buch, die Riecken betreffen einscannen und
senden.
(Zur Riepenburg und zur Riepenburger M�hle gibt es eine Ausarbeitung von Simone
Vollst�dt, Dorferbogen 33, 21037 Hamburg, 19.80 DM)
Ich bin nat�rlich auch an Informationen �ber die o.a. Namen interessiert.
Gru� aus dem Rheinland
Martina