Scan oder Mikrofilm?
Dieses Thema besch�ftigt mich schon seit vielen Jahren, deshalb m�chte ich
auf Eure sehr interessanten Beitr�ge
auch etwas sagen. Ich selbst habe vor etwa 20 Jahre meine ersten
Mikroverfilmungen im Di�zesanarchiv in
Breslau sowie div. Pfarr�mtern gemacht. Ich verwendete dazu meine
Spiegelreflexcamera sowie einen panchromatischen
niedrigempfindlichen Film (50ASA) sowie ein Kaiser-Reprostativ. Die
Ergebnisse waren z.T. sehr gut.
Der gro�e Nachteil jedoch war, da� die Ergebnisse erst zu Hause nach der
Entwicklung sichtbar wurden und es
hier oft Entt�uschungen gab. Entweder der Film war zu dunkel oder zu hell.
Dazu kam der Nachteil, da� wenn ich
z.B. eine R�ckvergr��erung brauchte, ich extra nach Freiburg in die
Uni-Freiburg fahren mu�te um diese anzufertigen.
Also �berlegte ich seit einiger Zeit ob es nicht mit der Digitalfotografie
einfacher w�re.
Nun arbeiten ja die Bibliotheken und Archive heute mit sogen.
Hybridsystemen. Dort hat man heute also Kameras
die sowohl analog auf Mikrofilm als auch als Digitalscanner arbeiten. F�r
die Langzeitarchivierung ist und bleibt
bisher der klassische Mikrofilm das beste. Aber f�r Dokumente die nur f�r
die Auswertung aufgenommen werden sollen,
bietet sich heute deshalb die digitale Aufnahme an. Nat�rlich haben einige
Bibliotheken heute bereits sehr teuere
Kameras bezw. Scanner f�r diesen Zweck. Wer ein Bild einer solchen Camera
sehen m�chte dem sende ich ein solches,
da dies �ber die Liste ja bekanntlich nicht m�glich ist..
Mich interessiert nun aber, hat schon einmal jemand mit einer guten
Digitalcamera nicht vom Bildschirm wie in den
meisten Betr�gen, sondern direkt Dokumente abfotografiert? K�nnte mir
jemand solche Aufnahmen zusenden?
Gru�
A. Beyer
PS:
Vor etwa einem Jahr erhielt ich von einem Profi-Fotografen nachfolgende
Mitteilung:
Guten Morgen Herr Beyer, mit heutigen Digitalkameras ist es sicher
m�glich,
brauchbare Dateien f�r den Druck mit einem Laserdrucker zu erstellen. Wenn
Sie vor Ort gr�ssere Mengen an Fotos machen wollen, ergibt sich bei den
kleineren Kameras das Problem des Speicherplatzes. Eine "brauchbare" Datei
braucht komprimiert ca 1 MB Platz auf der Smart-Media oder Flashkarte.
Gr�ssere und auch teurere Kameras z:B. Canon D 30 erlauben, ein
"Microdrive"
einzusetzen, mit bis zu 1 GB also 1000 Bildern Platz. Eine Videokamera mit
Einzelbildern w�rde ich aus Qualit�tsgr�nden nicht einsetzen.
Eine Datei Din A4 hat bei 300 dpi Aufl�sung ca 2500 x 3500 Pixel. Eine
Datei
z.B. mit der Nikon Coolpix 900 hat 2048 x 1360 Pixel, l�sst sich also ohne
Probleme mit einer sehr guten Qualit�t auf das Doppelte hochrechnen.
Ich hoffe, Ihnen etwas geholfen zu haben. Falls sie konkrete Fragen haben,
mail gen�gt. Viele Gr��e, Gut Licht, Klaus Bolz