Preise fuer Urkunden aus Polen

Hallo liebe Listenteilnehmer,

habe die Infos zu den polnischen Urkunden und Ihre Preise verfolgt.
Ich habe mir gerade von einem Freund meine Urkundenanfrage ins polnische
�bersetzen lassen und wollte diese nun abschicken, da ich der Ansicht war
das es
dann schneller geht, weil die Leute ja dann auch gleich wisse, worum es
geht.
Aber durch Eure Diskusion bin ich nun etwas verunsichert, zumal ich
finanziell auch nicht so gut bestellt bin, solche horenden Summen zu
bezahlen.
Andererseits komme ich aber anscheinend in meiner Ahnenforschung nicht
weiter,
wenn ich mich nicht an die polnischen Archive wende.
K�nnt Ihr mir da einen Ratschlag geben?

Liebe Gr��e

Kirsten Lietz

Kirsten Lietz
Strittberg 49
79862 H�chenschwand
Tel/Fax:07755/8370 E-Mail: wolfsfrau3@freenet.de

suche nach: Lietz, Tittel, Romanowski, Br�ckmann, Pollmann, Egeling, Vieson

Hallo Kirsten Lietz,
die Preise f�r Urkunden aus polnischen Archiven fand ich pers�nlich, verglichen mit den bei uns �blichen Geb�hren, nicht
�bertrieben teuer. Alles was �lter ist als 100 Jahre wird von den �rtlichen Beh�rden an die Staatsarchive abgegeben. Die
katholischen Kirchen d�rfen (?) ihre B�cher angeblich behalten. Dementsprechend sind die Wege vorgeschrieben.
Seinerzeit habe ich f�r eine Fotokopie aus dem AP Lodz DM 17,- zahlen sollen. Vermutlich, weil ich das genaue Datum
wusste, wurde keine Suchgeb�hr verlangt. Richtig teuer wurde aber die �berweisung (DM 13,- meine Sparkasse und DM 40,-
die polnische Bank). Wirklich teuer ist die Beschaffung einer standesamtlich Urkunde (j�nger als 100 Jahre). Mir wurde
im Konsulat in M�nchen gesagt, es sei den polnischen Stands�mtern verboten, solche Urkunden direkt zu versenden. Das
ginge nur �ber die diplomatischen Vertretungen. Wenn man einen AUSZUG aus den standesamtlichen Registern bestellt,
M�SSEN die �rtlichen Beh�rden das uns so verhasste Formblatt verwenden und in Polnisch (Amtssprache) ausf�llen. Um sich
diese Entt�uschung zu ersparen, sollte man ausdr�cklich eine Photokopie verlangen. Es stimmt die Polen
verst�ndlicherweise etwas milder, wenn man sich bem�ht, einen Brief in Polnisch zu schreiben. Sicher gibt es Freunde,
die einem dabei helfen (eventuell gegen eine geringe Bezahlung). Bei genealogy.net gibt es auch eine Gruppe von
freundlichen Helfern, die soetwas machen (die Adresse finde ich gerade nicht).
Meine Anfrage an das AP Torun (per e-Mail) wurde sehr freundlich aufgenommen und sowohl an die zust�ndige Zweigstelle
Wloclawek als auch nach Posen weitergeleitet. Aus Posen bekam ich dann ein Angebot �ber DM 56,- f�r mehrere Urkunden,
die ich aber schon selber bei den Mormonen gefunden hatte. Das habe ich dann nat�rlich nicht angenommen. Der Betrag
setzte sich zusammen aus ebenfalls DM 17,- je Urkunde und einer geringen Suchgeb�hr.
Die Suchgeb�hren in unseren Archiven sind bedeutend h�her. Die Geb�hren bei den Standes�mtern sind festgelegt.
Suchgeb�hren werden meiner Erfahrung nach nur ausnahmsweise erhoben.

Herzliche Gr��e aus dem kalten Oberbayern,

Reiner

mail@reiner-kerp.de

Kirsten Lietz schrieb u.a.:

Andererseits komme ich aber anscheinend in meiner Ahnenforschung nicht
weiter,
wenn ich mich nicht an die polnischen Archive wende.
K�nnt Ihr mir da einen Ratschlag geben?
Liebe Gr��e
Kirsten Lietz

Hallo Kirsten!
Sind wirklich ALLE M�glichkeiten in Deutschland. ( Verfilmte Kirchenb�cher
bei den Mormonen, im Ev. Zentralarchiv in Berlin und in der Zentralstelle
f�r Genealogie in Leipzig) ausgesch�pft. Erst dann w�rde ich in Polen
nachfragen.

Mit freundlichen Gr��en
Helmut Ramm aus Schwerte/Ruhr
E-Mail: helramm@compuserve.de
Meine Homepage: http://www.people.freenet.de/helmut.ramm/
mit vielen Berichten aus Ostpreu�en und einem Augenzeugenbericht �ber den
Untergang der "Goya" im April 1945, bei dem, in weniger als 10 Minuten, �ber
7000 Personen ertranken.

Hallo,

<...>

Seinerzeit habe ich f�r eine Fotokopie aus dem AP Lodz DM 17,- zahlen sollen.

Das Staatsarchiv Danzig verlangte im letzten Jahr den gleichen Preis. Jetzt
kostet es 17,00 EURO - und wenn gesucht werden muss, zusaetzlich je Stunde 34,00
Euro. Wenn die Unterlagen selber vor Ort gesucht werden und nur noch kopiert
werden muss, kostet es 11,40 Euro.

Die Preise sind mittlerweile also sehr deftig. Wenn die Unterlagen im Berliner
Standesamt liegen, duerfte es in der Regel billiger sein, sie dort zu besorgen.

Meine Angaben entsprechen dem letzten Stand. Ich habe sie letzte Woche im
Staatsarchiv Danzig erfahren.