Leider bin ich nicht in der Lage (aus zeitlich und sprachlich) diese emails auf Deutsch zu
uebersetzen, aber ohne Zweifel zeigen die emails an, wie gross das Interesse an DNA
auf diesem Kontinent ist.
Ja, f�r US-B�rger kann ich das Interesse nachvollziehen, weil die ja nun gut "durchgemischt" sind. Das Projekt von National Geographics ist sicher auch interessant, aber ehrlich gesagt w�rde ich dort nur mitmachen wollen, wenn das f�r mich kostenlos w�re - die haben was davon, nicht ich...
F�r uns hier in Deutschland, wo ich relativ genau wei�, aus welchen Gegenden meine Vorfahren stammten, ist wohl weniger mit wirklichen genealogischen Erfolgen zu rechnen, jedenfalls finde ich den Slogan "Stammbaum mit L�cken - Igenea wird sie begl�cken" (Werbebanner bei Ahnenforschung.net) eher d�mmlich, denn gerade meine L�cken w�rden sie wohl nicht f�llen k�nnen...
Ich habe mir deren Seite mal angeschaut und war nicht �berzeugt, sondern hatte nur das Gef�hl, dass ich da viel Geld loswerden k�nnte.
Viele Gr��e
Rotraud
Ja, f�r US-B�rger kann ich das Interesse nachvollziehen, weil die ja nun
gut "durchgemischt" sind.
Stimmt nicht so ganz.
Der "Melting Pot" ist eine sch�ne Idee, aber wenn man genauer hinsieht, haben sich sehr viele Bev�lkerungsgruppen in den US of A. "(kulturell) sehr rein gehalten" [bitte nicht missverstehen)!].
Auch heute zeigen sich besondere regionale Vorlieben: Chinesen/Koreaner/Japaner in California, Amish in den Nordoststaaten, Cubaner in Florida, Iren in Neuengland (!) etc. und diese Populationen wachsen schnell, was in Zukunft dem typischen "Weissen Protestanten" (man sehe sich mal alle (!) US-Pr�sidenten an ...[http://de.wikipedia.org/wiki/US-Präsidenten\] ) eine gewisse Anpassung abverlangen wird ...
Und selbst in jeder Grossstadt gibt es ethnische Viertel, wo man gl�cklicherweise kein Mischmasch bekommt, sondern "ethnic food" (regionales Essen).
Ich bin in Boston immer nach Brookline geradelt, weil es da in der Jewish Community das (f�r Europ�er) beste Brot gab ... und Kinos mit eurp�ischen Filmen.
Ich schweife ab ....
F�r uns hier in Deutschland, wo ich relativ genau wei�, aus welchen
Gegenden meine Vorfahren stammten, ist wohl weniger mit wirklichen
genealogischen Erfolgen zu rechnen
Hmmmm ...
Die DNA-Analyse erlaubt einen Einblick in Zeiten, in denen Papier (zu welchem Zwecke auch immer ...) noch nicht zur Verf�gung stand.
Ein grossartiges Beispiel aus dem Buch von B. Sykes : Eine "typisch brittisch" aussehende Lehrerin, die sich auch als Ur-Britin verstand, zeigte bei der mtDNA-Analyse ("Mutterlinie") das Mutationsmuster, dass nur bei Frauen in der Karibik gefunden wird ! Also wenn das nicht spannend ist !
GGGGGGGGGGGGGGranddaddy hat sich da wohl als Matrose vor Jahrhunderten eine karibische Sch�nheit mitgebracht und ist mit ihr im britischen GenPool "schwimmen gegangen" ...
Meine "Urmutter" hat sich von etwa 10 000 Jahren unter der Sonne Nordgriechenlands geaalt ... und von da aus versuche ich ("Deutscher bis auf die Knochen...") jetzt die L�cken zu f�llen (das mag (vielleicht) erkl�ren, warum ich immer schon Feta mochte, die pralle Sonne liebe ... und mich mitgefreut habe, als die Griechen Europameister wurden ....).
Es bleibt spannend ...
Hanno (V.J.Kolbe)