Personal Ancestral File (PAF) Is Discontinued

Hallo alle,

gerade gefunden, PAF wird nicht mehr weiterentwickelt:

> Personal Ancestral File (PAF) Discontinued—Learn It's History and Alternatives

Harald

PAF hat schon seit einigen Jahren keine Weiterentwicklung mehr erfahren, jetzt wurde angek�ndigt, auch den Support zu beenden und den Download zum 15.07.2013 einzustellen <https://familysearch.org/PAF&gt;

Wenn jemand PAF zum Erstellen von genealogischen Webseiten einsetzen m�chte, mu� er/sie sich beeilen.

Gru� aus Schleswig-Holstein

Heinz

Hallo Heinz und alle anderen PAFfer,

...
PAF hat schon seit einigen Jahren keine Weiterentwicklung mehr
erfahren, jetzt wurde angek�ndigt, auch den Support zu beenden und
den Download zum 15.07.2013 einzustellen
<https://familysearch.org/PAF&gt;

vor einiger Zeit habe ich mal mit Legacy als Nachfolgeprodukt herumgespielt - so ganz zufrieden war ich nicht. AQ - hat da schon jemand gr��ere Erfahrung, wie die deutschen Texte sind, und evtl. auch schon raus, wo und wie man sie modifizieren kann? Ich habe die neueste Gratisversion und das Deutsch-Paket installiert und stelle fest, dass z.B. in der Chronik die Angabe der Religion nicht gezeigt wird. Bevor ich f�r ein Produkt (die Vollversion) Geld ausgebe...

Sch�nes sonniges Wochenende!

Nikolaus (Ordemann)

Hallo Nikolaus.

Ich hatte mir AQ in der Version 12 gekauft. Kurz danach kam Version
14 heraus. Als Update (kostenlos) liefen nicht mehr alle Funktionen.
Es gibt ein englischsprachiges Forum f�r AQ, wo viele Dinge bem�kelt
werden. Mich hat AQ nicht �berzeugt und ich arbeite derzeit parallel
mit PAF und FTM.

Hallo an alle,
angeregt durch diese Diskussion, frage ich mich, warum kostenpflichtige
Ahnen-, Familien-Programme verwendet werden.
Ich verwende z. B. Ahnenblatt, ist kostenlos (man kann dem Autor etwas
spenden, eas ich kürzlich getan habe),
komplett auf Deutsch (inklusive Forum usw. sowie ca. 20 andere Sprachen)
und hat alle Funktionen, die erforderlich sind; jedenfalls für mich als
Anfänger.
Oder übersehe ich da irgendetwas.
Ihre/Eure Ansichten interessieren mich.
Gruß
Jörn Knabbe

Jörn Knabbe wrote:

Hallo an alle,
angeregt durch diese Diskussion, frage ich mich, warum kostenpflichtige
Ahnen-, Familien-Programme verwendet werden.
Ich verwende z. B. Ahnenblatt, ist kostenlos (man kann dem Autor etwas
spenden, eas ich kürzlich getan habe), komplett auf Deutsch (inklusive Forum usw. sowie ca. 20 andere Sprachen) und hat alle Funktionen, die erforderlich sind; jedenfalls für mich als
Anfänger.
Oder übersehe ich da irgendetwas.
Ihre/Eure Ansichten interessieren mich.

Kein Programm bietet alle Funktionen. Jedes hat Schwächen und Stärken. Ahnenblatt ist sicher ein gutes Programm, dass sich einfach bedienen lässt und für viele die nötigen Funktionen bietet. Dennoch wird auch Ahnenblatt für manche Anwender ungeignet (oder nicht die erste Wahl) sein. Das kann eine bestimmte fehlende Funktion oder einfach nur eine andere Vorliebe in der Bedienung sein. Oder weil man keinen Windows-Rechner hat.

Wenn ein Programm die Hilfe bietet, die man erhofft, ist es durchaus in Ordnung, wenn man die Leistung honoriert. Nach meinem Kenntnisstand ist hier in Deutschland die Umsonst-Mentalität weiter verbreitet, als z. B. in den USA. Um also zumindest die Kosten für die Entwicklungsumgebung, den Internetauftritt und gelegentlich neue Hardware (zumindest teilweise) wieder herein zu bekommen, ist der Verkauf sicher nicht die schlechteste Lösung. Da alle namhaften Programme als kostenlose Deno verfügbar sind, kauft man nicht die Katze im Sack.

Ich kann Deine Frage irgendwie nicht verstehen. Du spendest für ein kostenloses Programm, weil Du es für Dich hilfreich empfindest. Wo ist da der Unterschied zu einem kostenpflichtigem Programm, dass Du als kostenlose Demo testest und Dich dann für den Kauf entscheidest? Ist es nur der fehlende Zwang? Oder der von Dir selbst zu bestimmende Preis?

Auch ich biete mein Programm kostenlos an. Ich mache bewusst keine Werbung, weil ich es als Hobby betrachte. Ich muss mit den Einnahmen nicht die Kosten decken, sonst wäre das Programm schon gestorben. Nicht jeder kann und möchte sich so entscheiden.

Gruß, Stefan Mettenbrink.

PS: Es könnte sein, dass ich in Zukunft für Mac OS eine kostenpflichtige Version über Apples Mac App Store, wärend die Windows- und Linux-Versionen (und möglicherweise der Download der Mac-Version von meiner Internetseite) weiter kostenlos bleiben. Apple fordert 78,-€ pro Jahr, um sich als Entwickler registrieren zu lassen und Software im Mac App Store anbieten zu können.

Hallo,

f�r mich ist nicht entscheidend, ob ein Programm kostenfrei oder kostenpflichtig ist. Mir kommt es auf die Funktionen, Im-/Export und Ausgabem�glichkeiten an. Ich kenne Ahnenblatt nicht, aber mal nur ein paar Funktionen, die f�r mich notwendig sind:

Jedem Ereignis (Geburt, Heirat, Tod,...) kann eine Quelle mit Angabe zu Jahrgang, Seite zugeordnet werden (optimalerweise auch mit M�glichkeit den Quellentext als Notiz oder Datei einzuf�gen).

Ereignissen k�nnen Zeugen zugeordnet werden z. B. Taufpaten, Trauzeugen

Die Ereignisse k�nnen benutzerdefiniert erweitert werden, falls erforderlich (gefallen oder vermisst gibt es nicht in vielen Programmen als Standardereignisse)

Es k�nnen mehrere Namensvarianten/Schreibweisen erfasst werden (ganz toll w�re es, wenn die Namensvariante auch einem Ereignis zugeordnet werden kann oder bei Erfassung eines Ereignisses erzeugt wird).

Es gibt eine Quellen- und Ortsverwaltung.

Und wenn man sp�ter mal das Programm wechseln m�chte, sollten die Daten gut exportierbar sein. Das ist schwierig zu beurteilen, da man nicht wei�, was in Zukunft passiert. Aus heutiger Sicht mag die Unterst�tzung von GEDCOM 5.5EL sinnvoll sein, was aber nur bei den "teilnehmenden" deutschen Programmen der Fall ist.

Gru�,
Thomas Wildeboer

Thomas Wildeboer wrote:

Jedem Ereignis (Geburt, Heirat, Tod,...) kann eine Quelle mit Angabe zu Jahrgang, Seite zugeordnet werden (optimalerweise auch mit Möglichkeit den Quellentext als Notiz oder Datei einzufügen).

Nur eine? Das reicht nicht jedem.

Ereignissen können Zeugen zugeordnet werden z. B. Taufpaten, Trauzeugen

Ist etwas problematisch beim Datenaustausch per Gedcom.

Die Ereignisse können benutzerdefiniert erweitert werden, falls erforderlich (gefallen oder vermisst gibt es nicht in vielen Programmen als Standardereignisse)

Ein generelles Problem. Gedcom bietet definerte Ereignisse. Wenn die nicht reichen, kann man weitere, individuelle Ereignisse nutzen. Wenn man aber individuelle Ereignisse für Ereignisse nutzt, die in Gedcom definiert sind, kann kein Programm korrekt erkennen, dass es sich bei dem individuellen Ereignis eigentlich um etwas Bekanntes geht.
Es würde ja keiner auf die Idee kommen, für die Geburt ein individuelle Ereignis zu nutzen.

Es können mehrere Namensvarianten/Schreibweisen erfasst werden (ganz toll wäre es, wenn die Namensvariante auch einem Ereignis zugeordnet werden kann oder bei Erfassung eines Ereignisses erzeugt wird).

Ja, für den Bereich Namen gibt es viele Ideen, die mir auch im Kopf rumgehen :slight_smile:
Zusätzlich zum Namen, wie er in den Urkunden steht, hätte ich teilweise gern einen Sortiernamen (nach dem sortiert wird), ein Ausgabename (der bei Ausgaben genutz wird). Auch die von Dir erwähnte Zuordnung einer Namensänderung zu einem Ereignis (Adoption, Hochzeit, etc.) hätte ich gern.

Alles ist in Gedcom aber nicht definiert und ich kenne kein Programm, welches diese Möglichkeiten bietet.

Aus heutiger Sicht mag die Unterstützung von GEDCOM 5.5EL sinnvoll sein

Ist bereits überholt:
<http://wiki-de.genealogy.net/GEDCOM/PLAC-Tag&gt;

was aber nur bei den "teilnehmenden" deutschen Programmen der Fall ist.

Das trifft noch immer zu :frowning:

Gruß, Stefan Mettenbrink.

Jedem Ereignis (Geburt, Heirat, Tod,...) kann eine Quelle mit Angabe zu Jahrgang, Seite zugeordnet werden (optimalerweise auch mit M�glichkeit den Quellentext als Notiz oder Datei einzuf�gen).

Nur eine? Das reicht nicht jedem.

stimmt, oprimal sind mehrere, quasi zur Best�tigung und f�r widerspr�chliche Quellen gibt es dann separate Ereignisse z. B. "Geburt (widerspr�chlich)"

Ereignissen k�nnen Zeugen zugeordnet werden z. B. Taufpaten, Trauzeugen

Ist etwas problematisch beim Datenaustausch per Gedcom.

ja, leider. Aber im GEDCOM 5.5EL wurde da meine ich doch etwas im benutzerdefiniertern Bereich gemacht (Tag mit beginnendem Unterstrich). Geht dann nat�rlich nur zwischen Programmen, die Gedcom 5.5EL unterst�tzen

Die Ereignisse k�nnen benutzerdefiniert erweitert werden, falls erforderlich (gefallen oder vermisst gibt es nicht in vielen Programmen als Standardereignisse)

Ein generelles Problem. Gedcom bietet definerte Ereignisse. Wenn die nicht reichen, kann man weitere, individuelle Ereignisse nutzen. Wenn man aber individuelle Ereignisse f�r Ereignisse nutzt, die in Gedcom definiert sind, kann kein Programm korrekt erkennen, dass es sich bei dem individuellen Ereignis eigentlich um etwas Bekanntes geht.
Es w�rde ja keiner auf die Idee kommen, f�r die Geburt ein individuelle Ereignis zu nutzen.

das mit den individuellen Ereignissen f�r definierte Ereignisse macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn. Sofern ein Programm ein definiertes Gedcom Ereignis nicht anbietet, daf�r aber benutzerdefinierte Ereignisse zul�sst, sollte auch eine M�glichkeit bestehen, den benutzerdefinierten Ereignissen ein GEDCOM-TAG zuzuweisen, welches dann beim Export korrekt ber�cksichtigt wird.

Es k�nnen mehrere Namensvarianten/Schreibweisen erfasst werden (ganz toll w�re es, wenn die Namensvariante auch einem Ereignis zugeordnet werden kann oder bei Erfassung eines Ereignisses erzeugt wird).

Ja, f�r den Bereich Namen gibt es viele Ideen, die mir auch im Kopf rumgehen :slight_smile:
Zus�tzlich zum Namen, wie er in den Urkunden steht, h�tte ich teilweise gern einen Sortiernamen (nach dem sortiert wird), ein Ausgabename (der bei Ausgaben genutz wird). Auch die von Dir erw�hnte Zuordnung einer Namens�nderung zu einem Ereignis (Adoption, Hochzeit, etc.) h�tte ich gern.

Alles ist in Gedcom aber nicht definiert und ich kenne kein Programm, welches diese M�glichkeiten bietet.

Ansatzweise bietet das TMG. Dort kann man bei den Ereignissen den Namen so angeben, wie er in der Quelle geschrieben wurde.

Gru�,
Thomas Wildeboer

Thomas Wildeboer wrote:

Jedem Ereignis (Geburt, Heirat, Tod,...) kann eine Quelle mit Angabe
zu Jahrgang, Seite zugeordnet werden (optimalerweise auch mit
Möglichkeit den Quellentext als Notiz oder Datei einzufügen).

Nur eine? Das reicht nicht jedem.

stimmt, oprimal sind mehrere, quasi zur Bestätigung und für widersprüchliche Quellen gibt es dann separate Ereignisse z. B. "Geburt (widersprüchlich)"

Ich denke hier an Fälle, in denen man zu einem Ereignis mehrere Dokumente findet. Wenn beispielsweise im Kirchenbuch ein anderes Geburtsdatum angegeben ist als im Standesamtsdokument. Dann kann man beide Quellen mit beiden Dokumenten belegen.

Ereignissen können Zeugen zugeordnet werden z. B. Taufpaten, Trauzeugen

Ist etwas problematisch beim Datenaustausch per Gedcom.

ja, leider. Aber im GEDCOM 5.5EL wurde da meine ich doch etwas im benutzerdefiniertern Bereich gemacht (Tag mit beginnendem Unterstrich). Geht dann natürlich nur zwischen Programmen, die Gedcom 5.5EL unterstützen

Soweit mir bekannt, ist GEDCOM 5.5EL (für extended location) nur für ausführliche Ortsangaben gedacht. Die individuellen Kennzeichen (die alle mit einem Unterstrich beginnen) sind in gedcom vorgesehen und haben mit GEDCOM 5.5EL nur soweit zu tun, dass sie dort ebenfalls genutzt werden. GEDCOM 5.5EL hat aber nichts mit Zeugen zu tun.

Alles ist in Gedcom aber nicht definiert und ich kenne kein Programm,
welches diese Möglichkeiten bietet.

Ansatzweise bietet das TMG. Dort kann man bei den Ereignissen den Namen so angeben, wie er in der Quelle geschrieben wurde.

OK.
Wie wird das umgesetzt? Als zusätzliche Namensstruktur oder als Bemerkung?

Gruß, Stefan Mettenbrink.

Hallo Herr J�rn Knabbe,

angeregt durch diese Diskussion, frage ich mich, warum
kostenpflichtige Ahnen-, Familien-Programme verwendet werden.

Weil Support und Weiterentwicklung Geld kosten. Und weil
es Anwender gibt, die den Wert dieser Arbeit zu sch�tzen wissen. :�)

Sch�nen Gru�

Michael Suhr

Michael Suhr wrote:

angeregt durch diese Diskussion, frage ich mich, warum
kostenpflichtige Ahnen-, Familien-Programme verwendet werden.

Weil Support und Weiterentwicklung Geld kosten. Und weil
es Anwender gibt, die den Wert dieser Arbeit zu schätzen wissen. :°)

Bist Du tatsächlich der Ansicht, dass Du beides bei kostenlosen Programmen nicht zu bekommen ist?

Ich bin der Ansicht, dass beides nicht mal zwingend bei namhaften Firmen (z. B. Microsoft) durch Zahlung des Kaufpreises erhältlich ist.

Gruß, Stefan Mettenbrink.

Hi Stefan,

Weil Support und Weiterentwicklung Geld kosten. Und weil
es Anwender gibt, die den Wert dieser Arbeit zu sch�tzen wissen. :�)

Bist Du tats�chlich der Ansicht, dass Du beides bei kostenlosen Programmen nicht zu bekommen ist?

Bis zu einem bestimmten Punkt schon. Aber ab einem gewissen
Umfang ist die Betreuung eines Programmes so aufwendig, dass
man mit ein paar Stunden Arbeit die Woche nicht mehr hinkommt.

Entweder ist das Projekt dann staatlich subventioniert (Rente oder
andere soziale Leistungen) oder aber, man hat zwei M�glichkeiten.

1.) Man gibt das Projekt auf bzw. man entwickelt es nicht mehr
weiter.
2.) Man �berlegt, wie man die Weiterentwicklung finanzieren kann.

So sind z.B. bei GHome die Grafiken so aufwendig, dass ich
diese nicht mehr selber erstellen kann. Und keiner meiner Grafiker
arbeitet umsonst. Tja, und so kommt es, dass GHome in der
Luxusversion (inkl. aller Grafiken) doch recht teuer ist.

Ich bin der Ansicht, dass beides nicht mal zwingend bei namhaften Firmen (z. B. Microsoft) durch Zahlung des Kaufpreises erh�ltlich ist.

Immerhin entwickelt die Firma nun schon seit Jahrzehnten eines
der beliebtesten Betriebssysteme. Wer will da sagen, dass die kein
Geld daf�r bekommen sollen oder es nicht verdient h�tten?

Sch�nen Gru�

Michael

Michael Suhr wrote:

Weil Support und Weiterentwicklung Geld kosten. Und weil
es Anwender gibt, die den Wert dieser Arbeit zu schätzen wissen. :°)

Bist Du tatsächlich der Ansicht, dass Du beides bei kostenlosen Programmen
nicht zu bekommen ist?

Bis zu einem bestimmten Punkt schon. Aber ab einem gewissen
Umfang ist die Betreuung eines Programmes so aufwendig, dass
man mit ein paar Stunden Arbeit die Woche nicht mehr hinkommt.

Ja, das ist bei mir auch so. Das hält mich jedoch nicht zurück, mein Programm weiterhin kostenlos anzubieten.

Entweder ist das Projekt dann staatlich subventioniert (Rente oder
andere soziale Leistungen) oder aber, man hat zwei Möglichkeiten.

1.) Man gibt das Projekt auf bzw. man entwickelt es nicht mehr
weiter.
2.) Man überlegt, wie man die Weiterentwicklung finanzieren kann.

Ich sehe es als Hobby und trage die Kosten wie andere ihre Unkosten (Vereinsbeiträge, Kosten für die Ausstattung o. ä.) für ihr Hobby. Ich denke, dass viele für eine Saisonkarte ihres Fußballvereins zuzüglich die Reisekosten für Auswärtsspiele und Verpflegung (da soll ja manches Bier fließen) deutlich mehr für ihr Hobby ausgeben.

Eine staatliche Unterstützung erhält viel eher der Anbieter kostenpflichtiger Programme. Er kann seinen Rechner, die Internet- und Hostingkosten, die Software und einiges mehr steuerlich absetzen.

So sind z.B. bei GHome die Grafiken so aufwendig, dass ich
diese nicht mehr selber erstellen kann.

Kommt auf das eigene Talent und die Ansprüche an. Ich bin mit meinen Grafiken auch nicht völlig zufrieden. Bei der Abwägung, einen Grafiker zu bezahlen und mein Programm kostenpflichtig zu manchen oder mit dem Ergebnis meines künstlerischen Schaffens zufrieden zu sein, habe ich mich für letzteres entschieden.

Ich bin der Ansicht, dass beides nicht mal zwingend bei namhaften Firmen
(z. B. Microsoft) durch Zahlung des Kaufpreises erhältlich ist.

Immerhin entwickelt die Firma nun schon seit Jahrzehnten eines
der beliebtesten Betriebssysteme.

Es gibt genügend Anwender die unzufrieden sind, aber keine Alternative kennen oder wählen dürfen.

Wer will da sagen, dass die kein
Geld dafür bekommen sollen oder es nicht verdient hätten?

Das Thema war ein anderes. Meine Aussage war:
"Ich bin der Ansicht, dass beides nicht mal zwingend bei namhaften Firmen (z. B. Microsoft) durch Zahlung des Kaufpreises erhältlich ist."

Hast Du Dich mit einem Problem zu Windows oder MS Office an Microsoft gewandt?

Gruß, Stefan Mettenbrink.

Thomas Wildeboer wrote:

Jedem Ereignis (Geburt, Heirat, Tod,...) kann eine Quelle mit Angabe
zu Jahrgang, Seite zugeordnet werden (optimalerweise auch mit
M�glichkeit den Quellentext als Notiz oder Datei einzuf�gen).

Nur eine? Das reicht nicht jedem.

stimmt, oprimal sind mehrere, quasi zur Best�tigung und f�r widerspr�chliche Quellen gibt es dann separate Ereignisse z. B. "Geburt (widerspr�chlich)"

Ich denke hier an F�lle, in denen man zu einem Ereignis mehrere Dokumente findet. Wenn beispielsweise im Kirchenbuch ein anderes Geburtsdatum angegeben ist als im Standesamtsdokument. Dann kann man beide Quellen mit beiden Dokumenten belegen.

Da habe ich mich vermutlich missverst�ndlich ausgedr�ckt. Wenn das Geburtsdatum 01.01.1900 im Kirchenbuch identisch ist mit dem im Standesamtsdokument, dann hinterlege ich beim Ereignis "Geburt" sowohl das Kirchenbuch als auch das Standesamtsdokument als Quelle. Wenn im Kirchenbuch ein anderes Geburtsdatum z. B. der 03.01.1900 angegeben ist, dann muss ein neues Ereignis z. B. "Geburt (widerspr�chlich)" angelegt werden. Das Kirchenbuch ist dann die Quelle f�r "Geburt (widerspr�chlich)" und das Standesamtsdokument die Quelle f�r "Geburt". Das Kirchenbuch dokumentiert in dem Fall ja schlie�lich nicht das Geburtsdatum 01.01.1900 und hat damit an dem Datum aus meiner Sicht nicht zu suchen.

Ereignissen k�nnen Zeugen zugeordnet werden z. B. Taufpaten, Trauzeugen

Ist etwas problematisch beim Datenaustausch per Gedcom.

ja, leider. Aber im GEDCOM 5.5EL wurde da meine ich doch etwas im benutzerdefiniertern Bereich gemacht (Tag mit beginnendem Unterstrich). Geht dann nat�rlich nur zwischen Programmen, die Gedcom 5.5EL unterst�tzen

Soweit mir bekannt, ist GEDCOM 5.5EL (f�r extended location) nur f�r ausf�hrliche Ortsangaben gedacht. Die individuellen Kennzeichen (die alle mit einem Unterstrich beginnen) sind in gedcom vorgesehen und haben mit GEDCOM 5.5EL nur soweit zu tun, dass sie dort ebenfalls genutzt werden. GEDCOM 5.5EL hat aber nichts mit Zeugen zu tun.

hmm, unter GEDCOM 5.5EL – GenWiki beziehen sich die Punkt 1.3 und 1.4 aber auf Taufpaten (_GODP) und Trauzeugen (_WITN) sofern diese in Textfeldern (das ist sowieso schlecht) gef�hrt werden. Und beim Familiensatz wurde das Tag ASSO eingef�hrt, damit eine Ehe mit weiteren Personen z. B. Trauzeugen verkn�pft werden kann. Das hatte ich so interpretiert, dass der Standard-Gedcom keine Verkn�pfungen zu Trauzeugen enth�lt. Habe mich allerdings nicht mit dem Standard auseinandergesetzt.

Alles ist in Gedcom aber nicht definiert und ich kenne kein Programm,
welches diese M�glichkeiten bietet.

Ansatzweise bietet das TMG. Dort kann man bei den Ereignissen den Namen so angeben, wie er in der Quelle geschrieben wurde.

OK.
Wie wird das umgesetzt? Als zus�tzliche Namensstruktur oder als Bemerkung?

Das muss man dort leider in zwei Schritten machen. Zun�chst wird ein Element "Namensvariante" angelegt. Darin kann ein Datum, der Name, eine Notiz und mehrere Quellen angegeben werden. Bei den eigentlichen Ereignissen wie Geburt, Taufe, Heirat usw. kann dann aus den Namen, die der Person zugeordnet sind ausgew�hlt werden. Standardm��ig ist das Feld mit dem prim�ren Namen vorbelegt, kann dann aber abge�ndert werden. Man kann nat�rlich auch erst die Geburt erfassen, dann die Namensvariante anlegen und dann nochmal den Namen bei der Geburt ab�ndern. In den Ausgaben wird dann auf den jeweils ausgew�hlte Namen im Ereignis verwiesen. Ich muss mal schauen, wie das in der neuen Version gel�st ist, habe aktuell nur die Vorversion zum testen.
Ich f�nde es sch�ner, wenn ich bei der Erfassung der Geburt auch direkt eine neue Namensvariante anlegen kann und diese dann der Geburt zugeordnet ist und dann auch f�r weitere Ereignisse der Person zur Verf�gung steht. Also alles in einem Schritt (ggf �ber zwei PopUp's).

Gru�,
Thomas Wildeboer

Thomas Wildeboer wrote:

Da habe ich mich vermutlich missverständlich ausgedrückt. Wenn das Geburtsdatum 01.01.1900 im Kirchenbuch identisch ist mit dem im Standesamtsdokument, dann hinterlege ich beim Ereignis "Geburt" sowohl das Kirchenbuch als auch das Standesamtsdokument als Quelle.

Dann nutzt Du ja schon mehrere Quellenangaben. Oder schreibst Du beide Informationen in eine Quellenangabe?

Wenn im Kirchenbuch ein anderes Geburtsdatum z. B. der 03.01.1900 angegeben ist, dann muss ein neues Ereignis z. B. "Geburt (widersprüchlich)" angelegt werden.

Wie jetzt? Du legst ein individuelles Ereignis für die Geburt an?
Das halte ich für keine gute Idee. Die Geburt ist ein definiertes Ereignis, das woh jede Person hat :slight_smile:
Wenn die Daten dazu unklar oder gar wiedersprüchlich sind, kann man das in den Bemerkungen oder den Quellen entsprechend dokumentieren. Dadurch wird die Geburt aber nicht zu einem anderem Ereignis.
Ich persönlich würde das so nicht eingeben. Die Information wird beim Import in ein anderes Programm nicht als Genurt gewertet und, wenn individuelle Ereignisse nicht unterstütz werden, möglicherweise sogar verloren gehen.

Das Kirchenbuch ist dann die Quelle für "Geburt (widersprüchlich)" und das Standesamtsdokument die Quelle für "Geburt". Das Kirchenbuch dokumentiert in dem Fall ja schließlich nicht das Geburtsdatum 01.01.1900 und hat damit an dem Datum aus meiner Sicht nicht zu suchen.

Ich würde ebenfalls für die Geburt das standesamtliche Ereignis eintragen (auch in den Quellen) und in der Bemerkung auf die kirchlichen Dokumente hinweisen. Den Quellenangaben kann man (im Regelfall) auch eine Qualität zuweisen. Damit kann ich festlegen, welcher Quelle ich mehr Vertrauen schenke.
Da beide Dokumente auf dasselbe Ereignis hinweisen (ein Ereignis), würde ich dafür nicht zwei unterschiedliche Ereignisse anlegen.

hmm, unter GEDCOM 5.5EL – GenWiki beziehen sich die Punkt 1.3 und 1.4 aber auf Taufpaten (_GODP) und Trauzeugen (_WITN) sofern diese in Textfeldern (das ist sowieso schlecht) geführt werden. Und beim Familiensatz wurde das Tag ASSO eingeführt, damit eine Ehe mit weiteren Personen z. B. Trauzeugen verknüpft werden kann. Das hatte ich so interpretiert, dass der Standard-Gedcom keine Verknüpfungen zu Trauzeugen enthält. Habe mich allerdings nicht mit dem Standard auseinandergesetzt.

Ich muss gestehen, mich nicht besonders mit Gedcom 5.5EL auseinander gesetzt zu haben. Der Grund für Gedcom 5.5EL war, die GOV-Daten exportieren zu können. Wenn man die Gelegenheit gleich genutzt hat, um Zeugen zu definieren, ist dagegen generell nichts einzuwenden.

In Gedcom gab es mal GODP und WITN für Paten und Trauzeugen(?). das wurde irgendwann (Gedcom 5.5?) entfernt.

Paten und Trauzeugen sind mitunter bei der Suche nach Verwandten hilfreich. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass üblicherweise nur ein Name genannt wird. Aus diesem Namen eine zuverlässige Verwandschaftsbeziehung abzuleiten ist gewagt. Insbesondere wenn der Name recht häufig auftritt.

Gruß, Stefan Mettenbrink.

Thomas Wildeboer wrote:

Da habe ich mich vermutlich missverst�ndlich ausgedr�ckt. Wenn das Geburtsdatum 01.01.1900 im Kirchenbuch identisch ist mit dem im Standesamtsdokument, dann hinterlege ich beim Ereignis "Geburt" sowohl das Kirchenbuch als auch das Standesamtsdokument als Quelle.

Dann nutzt Du ja schon mehrere Quellenangaben. Oder schreibst Du beide Informationen in eine Quellenangabe?

ja, ich nutze bereits mehrere Quellenangaben :wink:

Wenn im Kirchenbuch ein anderes Geburtsdatum z. B. der 03.01.1900 angegeben ist, dann muss ein neues Ereignis z. B. "Geburt (widerspr�chlich)" angelegt werden.

Wie jetzt? Du legst ein individuelles Ereignis f�r die Geburt an?
Das halte ich f�r keine gute Idee. Die Geburt ist ein definiertes Ereignis, das woh jede Person hat :slight_smile:
Wenn die Daten dazu unklar oder gar wiederspr�chlich sind, kann man das in den Bemerkungen oder den Quellen entsprechend dokumentieren. Dadurch wird die Geburt aber nicht zu einem anderem Ereignis.
Ich pers�nlich w�rde das so nicht eingeben. Die Information wird beim Import in ein anderes Programm nicht als Genurt gewertet und, wenn individuelle Ereignisse nicht unterst�tz werden, m�glicherweise sogar verloren gehen.

Das individuelle Ereignis war in dem Programm, das ich seit Anfang der 1990er Jahre nutze, bereits enthalten, auch f�r andere Ereignisse gibt es ein weiteres Ereignis "widerspr�chlich". Die Umschl�sselung im Export l�uft auf das korrekte Gedcom-Tag. In anderen Programmen kann das eigentliche Ereignis z. B. Geburt mehrfach erfasst werden, falls unterschiedliche Daten vorliegen.

Wenn ich ein abweichendes Datum in den Bemerkungen/Quellen hinterlege, kann ich das nur sehr schlecht auswerten. Ich m�chte aber z. B. mal alle Personen mit widerspr�chlichen Ereignissen sehen, um hier Nachzuforschen und f�r die Daten weitere Quellen zu finden.

Und wie ich bereits schrieb, ist die Zuordnung einer Quelle zu einem Ereignis/Datum welches gar nicht in der Quelle genannt wird aus meiner Sicht nicht korrekt. Wenn ich einen Ausdruck weitergebe und da steht in den Fu�noten als Quelle zum Geburtsdatum Standesamtdokument xy und Kirchenbuch xx. Dann erwartet der Leser auch das angegebene Datum in der Quelle zu finden. Die Ausgabe von 2 Geburts-Ereignissen weist auch einen fremden Leser daraufhin, dass hier noch Forschungsbedarf besteht.

Paten und Trauzeugen sind mitunter bei der Suche nach Verwandten hilfreich. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass �blicherweise nur ein Name genannt wird. Aus diesem Namen eine zuverl�ssige Verwandschaftsbeziehung abzuleiten ist gewagt. Insbesondere wenn der Name recht h�ufig auftritt.

Was man aus den Angaben ableitet, ist Interpretationssache :wink:
Paten und Trauzeugen m�chte ich als separate Personen erfassen. H�ufig werden bei Paten auch Angaben wie "die Frau des xx" usw. gemacht. Sofern ich das nicht genau einer vorhandenen Person im Programm zuordnen kann, lege ich eine neue Person an. Gerade bei Taufen wiederholen sich die Paten bei Geschwistern, da gehe ich dann schon davon aus, dass es sich um gleiche Personen handelt. Falls im weiteren Forschungsverlauf mehr �ber die Paten bekannt wird, kann man die Daten ja erg�nzen oder auch verschmelzen.
F�r mich ist es wichtig, dass Zeugen als separate Personen den Ereignissen zugeordnet werden k�nnen und nicht in Bemerkungen/Notizfeldern abgelegt werden. So kann man zum einen bei Ausgaben genau die Paten zum Ereignis mit ausgeben, aber man kann auch umgekehrt sehen, wo eine Person �berall als Zeuge aufgetreten ist.

Gru�,
Thomas Wildeboer

Thomas Wildeboer wrote:

Das individuelle Ereignis war in dem Programm, das ich seit Anfang der 1990er Jahre nutze, bereits enthalten, auch für andere Ereignisse gibt es ein weiteres Ereignis "widersprüchlich". Die Umschlüsselung im Export läuft auf das korrekte Gedcom-Tag. In anderen Programmen kann das eigentliche Ereignis z. B. Geburt mehrfach erfasst werden, falls unterschiedliche Daten vorliegen.

Wenn ich ein abweichendes Datum in den Bemerkungen/Quellen hinterlege, kann ich das nur sehr schlecht auswerten. Ich möchte aber z. B. mal alle Personen mit widersprüchlichen Ereignissen sehen, um hier Nachzuforschen und für die Daten weitere Quellen zu finden.

Dein Beispiel zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich Programme und Bedürfnisse sein können. Damit sind wir dann auch wieder bei der Ursprungsfrage:
"angeregt durch diese Diskussion, frage ich mich, warum kostenpflichtige Ahnen-, Familien-Programme verwendet werden."

:slight_smile:

Sofern ich das nicht genau einer vorhandenen Person im Programm zuordnen kann, lege ich eine neue Person an.

Personen mit einem Namen als einzigen auswertbaren Hinweis. OK, manchmal ist ein Beruf oder "die Frau des xx" angegeben. Also ein weiterer Bezug auf einen nakten Namen ohne Fakten.

Gerade bei Taufen wiederholen sich die Paten bei Geschwistern, da gehe ich dann schon davon aus, dass es sich um gleiche Personen handelt.

Zu denen Du lediglich einen Namen hast ...
Aber jeder Anwender kann natürlich seine eigenen Schlüsse ziehen.

Gruß, Stefan Mettenbrink.

Bei den Paten/Trauzeugen ist es zwar etwas anders, aber: Wenn ich eine neue Heirat erfasse, dann habe ich von den Eltern des Brautpaares auch nur den reinen Namen. Bei den Zeugen erfasse ich alle Informationen die der Eintrag hergibt, lege also ggf. auch f�r den Zeugen einen Ehepartner an, ordne einen Wohnort zu. Wenn dann die Person erneut als Zeuge auftritt, kann ich diese Daten wieder mit den Angaben im Eintrag vergleichen. Bin ich mir unsicher, ob es die gleiche Person ist, wird der Zeuge als neue Person angelegt.
Aber das ist sicherlich "geschmacksache". Wichtig ist mir nur, dass mit einem Ereignis Zeugen verkn�pft werden k�nnen und die Zeugen nicht nur an dem Personensatz (T�ufling, Ehemann, Ehefrau) h�ngen.

Gru�,
Thomas Wildeboer

Thomas Wildeboer wrote:

Wenn ich eine neue Heirat erfasse, dann habe ich von den Eltern des Brautpaares auch nur den reinen Namen.

Für die weitere Suche reichen mir die Namen, da das Alter der Brautleute angegeben ist. Damit kann ich dann nach der Geburt Suchen und finde mehr Daten zu den Eltern.

Wenn dann die Person erneut als Zeuge auftritt, kann ich diese Daten wieder mit den Angaben im Eintrag vergleichen.

Wenn Anna Müller aus Neustadt als Zeuge angegeben ist und Du erneut Anna Müller aus Neustadt findest, sind die dann identisch?
Natülich kann man das annehmen. Sicher ist das aber (aus meiner Sicht) nicht.

Mein Kollege hatte den Fall eines Petrus Toklsdorf, der mit einer Anna ein gemeinsames Kind hat. Von der Tochter existiert der Traueintrag. Also hat er anhand des Alters nach dem Taufeintrag gesucht (und gefunden). Dort waren die Eltern ebenfalls genannt, aber kein Ehedatum. Er ist dann bei den Ehen ab der Geburt die Kirchenbücher nach dem Traueintrag durchsucht. Er fand zwei Paare Petrus Tolksdorf und Anna ... im Abstand von zwei Jahren. Welches Paar ist jetzt das richtige Elternpaar?

Hier war es nicht mal ein besonders geläufiger Name und auch nich Ort und Vorname der Frau bekannt. Da wollt ihr mir weismachen, dass Taufpaten, die nur mit Namen und ggf. Wohnort oder Beruf sicher einer bestimmten Person zuordnen könnt?

Ich mache das nicht.

Aber das ist sicherlich "geschmacksache". Wichtig ist mir nur, dass mit einem Ereignis Zeugen verknüpft werden können und die Zeugen nicht nur an dem Personensatz (Täufling, Ehemann, Ehefrau) hängen.

Welche zusätzliche Verknüpfung liegt Dir denn sonst noch vor?
Dir ist doch nur diese eine Verknüpfung bekannt.

Gruß, Stefan Mettenbrink.