@Rüdiger (Fock)
hallo Rüdiger,
danke für die Hinweise.
Meine Geschwister und ich haben jeweils nur einen Paten, in Deinem Fall haben sich ja damals scheinbar alle darum "gerissen", Dein Pate sein zu dürfen.. smile.
Bei der Taufe meines Sohnes wurde ein Pate auch abgelehnt, weil er aus der Kirche ausgetreten war und damit (lt. Pastor) Gottes Wort nicht glaubwürdig an sein Patenkind vermitteln könnte. Dabei haben Austritte nicht immer Glaubenskrisen als Grund!
Der Glaube mancher Pastoren an ihre Allmacht , ist in der heutigen Zeit wohl fehl am Platz.
Schöne Grüße aus dem Hannover Land
Iris geb. Kreuziger
bin immer noch auf der Suche nach dem Namen Schleebitter
@R�diger (Fock)
hallo R�diger,
danke f�r die Hinweise.
Meine Geschwister und ich haben jeweils nur einen Paten, in Deinem Fall haben sich ja damals scheinbar alle darum "gerissen", Dein Pate sein zu d�rfen.. smile.
Bei der Taufe meines Sohnes wurde ein Pate auch abgelehnt, weil er aus der Kirche ausgetreten war und damit (lt. Pastor) Gottes Wort nicht glaubw�rdig an sein Patenkind vermitteln k�nnte. Dabei haben Austritte nicht immer Glaubenskrisen als Grund!
Der Glaube mancher Pastoren an ihre Allmacht , ist in der heutigen Zeit wohl fehl am Platz.
Sch�ne Gr��e aus dem Hannover Land
Iris geb. Kreuziger
Hallo Iris,
konfessionslose Paten werden abgelehnt, meiner Meinung zu Recht: Wie soll jemand etwas vermitteln, was er selbst nicht akzeptiert?
Die Zahl der Paten hat sehr differiert, manchmal mu�ten f�r "�berz�hlige" Paten (>3) Extrageb�hren an den Pfarrer bezahlt werden, was dann auch im KB vermerkt wurde. Der Grund f�r die vielen Paten war wohl auch, dass die M�tter oft schon starben, wenn die Kinder noch klein waren und dann sich die Paten (mindestens vor�bergehend, bis der Mann wieder geheiratet hat) um die Kinder k�mmern konnten. Daf�r spricht auch, dass es sich oft um wohlhabendere Leute handelte (z.B. Dienstherren, Dorfschulzen, Leute, die Ansehen im Dorf hatten)
Einen sch�nen Sonntag
Angela (Fischer)
bin immer noch auf der Suche nach dem Namen Schleebitter
Es sieht so aus als betrachte man die Taufe als Familienfest, dessen
Anlass
zwar in der Kirche stattfindet, mit der Kirche als Instutition aber an
sich
nichts zu tun habe. Das ist nat�rlich ein Irrsinn.
Die Taufe - egal ob evangelisch oder katholisch - ist nunmal in erster
Linie
der erste Schritt zur Aufnahme in die Kirche. Die beiden andern sind,
nach Auf-
fassung der katholischen und orthodoxen Kiche die Firmung (lat.
confirmatio = St�rkung,
best�tigung) und die Eucharistie (w�rtlich: Danksagung, f�r
Evangelische: Abendmahl)
Da in der Alten Kirche vor allem Erwachsene getauft wurden, brauchten
diese jemand
der f�r sie gegen�ber der Kirchengemeinde garantierte = Pate, bei der
heute �blichen
Kinderaufe sollen die Paten englisch: godparents, sponsors, die Eltern
bei der Erziehung
der Kinder im christlichen Glauben unterst�tzen. Wer aus der Kirche
austritt, d�rfte
daf�r wohl kaum geeignet sein.
Vergleiche hinken meist, aber: wenn jemand in einen weltlichen Verein
eintreten will
wird die Vorstandschaft wohl kaum jemand als B�rge akteptieren, der
zuvor den Verein verlassen hat.
Mit freundlichen Gr��en
Heinz E. Hennige
Hobby-Genealoge und
seit 11 Jahren Mitglied im kath. Pfarrgemeinderat,
der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit 72401 Haigerloch, Ba-W�.
"Angela Fischer" <mailto:angela.fischer@bayern-mail.de> schrieb:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Internet kann bilden und Dummschw�tzertum entgegenwirken.
So aus der Seite der EKD: Zitat:
Wer kann Pate oder Patin werden?
Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angeh�ren. In einigen Landeskirchen muss ein Pate evangelisch sein. Evangelische Christen m�ssen konfirmiert oder mindestens 14 Jahre alt sein. Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu k�nnen.
Zitat Ende.
Wenn sich ein Pfarrer daran h�lt, so ist es jedenfalls nicht seine pers�nliche "Allmachtsphantasie", sondern Ordnung der - hier evangelischen - Kirche. Jene Polemik gegen Pastoren ist also g�nzlich fehl am Platze.
Mit freundlichen Gr��en
Dr. Peus.