Bitte hoeflich um Hilfe zu folgender Person deren Verbleib nichtszu finden ist. CHRISTIAN HILDEBRAND/T>Geboren am 16.1.1873 in Franzfeld (Banat), Studien in Erlangen, Rostock, Preßburg. Pfarrer in Esseg/Osijek (heute Kroatien), dann ab 1908 in Pöttelsdorf, von 1914 bis 1922 in Deutsch-Jahrndorf (beide damals Westungarn, heute Burgenland). Als das Burgenland 1921 an Österreich kam, ging er als strenger Lutheraner aus theologischen Gründen (die evang.Kirche in Ö. ist A.und H.B.) nach Ostpreußen (Eydtkuhnen?). Freilich ist mir unklar, warum er dann ins unierte Preußen ging. Weitere Daten über ihn sind in den evangelischen Archiven Österreichs nicht bekannt. In der Deutschen Bibliothek Leipzig gibt es eine Broschüre aus dem Jahre 1928, wo er als Verleger und Pfarrer a.D. in Lyck in Ostpreußen genannt wird. Ob Lyck ein Tätigkeits- oder nur Wohnort war, ist daraus nicht ersichtlich. Meinem Vater hatte er 1935 aus Ortelsburg in Ostpreußen eine Karte geschrieben, die leider keine biographische Auskünfte gibt. Da er ein etwas schwieriger Charakter gewesen sein dürfte, könnte es der Fall sein, dass Ostpreußen vielleicht auch gar nicht seine letzte Lebensstation war. " ... Danke fuer jeden Hinweis.GrussWolfgang
Hallo Wolfgang!
Im "Zwischenmanuskript" zum Altpreußischen evangelischen Pfarrerbuch taucht Christian Hildebrand/t nicht auf. Sollte er in Ostpreußen als Geistlicher amtiert haben, dann nicht innerhalb der Landeskirche. Vielleicht bei einer altlutherischen Freikirche? Das ist aber nur Mutmaßung.
Viele Grüße
Carsten
Lieber Herr Fecker,
lassen Sie mich dazu ergänzen, dass nach dem Handbuch "der gesamten
evangelischen Geistlichkeit" "Das Evangelische Deutschland" Ausgabe 1927/28
keinen amtierenden Geistlichen mit dem Namen Christian Hildebrand(t)gegeben
hat. Das Handbuch führt auch die Geistlichen der Freikirchen und "in den
abgetrennten Gebieten" sowie in Österreich auf.
Da Christian Hildebrand(t) 1873 geboren ist wäre er bei Drucklegung des
Handbuches erst 54 Jahre alt gewesen. Wenn er 1928 als Verleger und Pfarrer
a.D. in Lyck aufgeführt wird - und auch 1935 noch Lebenszeichen von sich
gab, dann ist wohl davon auszugehen, dass er nach seinem Ausscheiden aus der
österreichischen evangelischen Kirche A und HB nicht mehr amtierte.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Hans-Christoph Surkau