*Liebe Freunde,*
*ist jemand im Besitz der o.g.Passagierliste und könnte nach einem Eintrag
von Hugo Stangenwald sehen?*
*Besten Dank im voraus.*
*Grüße von Winfried*
Hallo Winfried,
die Passagierlisten sind im Staatsarchiv Hamburg oder auch (kostenpflichtig) bei ancestry.com einsehbar. Aber auch 1859 fuhr nicht nur ein Schiff von Hamburg nach New York, Du br�uchtest also etwas detailiertere Angaben f�r die Suche.
Da er im U.S. Naturalization Record Indexes, 1791-1992 mit folgenden Angaben aufgef�hrt ist:
Hugo Stangenwald
Birth: Germany
Civil: 20 Jun 1859
Residence: New York
wird er wohl im ersten Halbjahr 1859 nach Amerika gereist sein.
Viel Erfolg bei der weiteren Suche w�nscht
Sabine (Paap)
Hallo Winfried,
ich habe ihn gefunden, er kam über Le Havre.... Scan kommt direkt......
Liebe Grüße
Alexa
Moin Winfried,
so einfach ist das nicht, da muss man den Kompletten Jahrgang 1859
"händisch" beim Buchstaben "S" durchsuchen, die Suchmaschine macht es ab
1877 und dann auch bedingt. Wann ist er ungefähr ausgereist und wohin? Ist
er direkt zum Ankunftshafen, z.b. Ellis Island/New York gefahren oder
indirekt, d.h. über einen anderen Hafen.
Siehe Text aus Hamburg dazu:
Bitte beachten Sie, dass bisher nur die Jahre 1877-1914 indiziert wurden.
Alle Bilder für 1850-1934 sind jedoch verfügbar. Wenn Sie Ihren Vorfahren
nicht mit einer Suche nach Name finden, versuchen Sie, die Bilder nach
Jahrgang zu durchsuchen. Sie können auch mit der Suche hier beginnen:
Handschriftlichen Indizes, 1855-1934.
Gruß Ha-We
Hans-Werner (Hamann)
Liebe Listenfreunde,
ich suche nun schon eine Weile nach vern�nftigen Beispielen, kann aber in meiner Literatur nichts passendes finden, dabei bin ich mir sicher, dass ich soetwas in meinem B�cherschrank schon mal gesichtet hatte. Aber nun, wo ich es ben�tige... entweder passt der Zeitraum, das Beispiel nicht "griffig" genug oder die Quelle nicht zitierf�hig.
Also:
Ich suche Quellen zur Kaufkraft zum Ende des 18. Jh. im Herzogtum Schleswig, am liebsten um das Jahr 1780.
Geldeinheit Reichtaler. Prim�r Grundnahrungsmittel (zur Erg�nzung auch Veredelungsprodukte, Werkzeuge oder L�hne wenn vorhanden). Gerne kleinere Betr�ge wie 3, 5 oder 15 Reichtaler.
Lieben Dank im Voraus!
M. Petersen
www.ahnenbuch.de
Hallo,
deine Frage nach <Kaufkraft> ist durchaus richtig gestellt. Insofern verwundert mich ebenso, dass bislang keine Antwort kam. In diesem Thema kann man sich verirren. Andererseits bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es ja nicht auf Heller und Pfennig einer Banken gerechten Umrechnung geht.
Mein Maßstab ist folgender: In deutschen Landen um 1780 konnte sich eine bis zu 10 köpfige Familie mit einem Jahreseinkommen von ca. 200 pr. Reichsthalern in Courant - der preußische Thaler wich vom Reichthale etwas ab, macht aber im Ergebnis der Frage nach <Kaufkraft> wenig aus - gut ernähren, entspricht in Bezug auf Kaufkraft etwa 50.000 € Jahreseinkommen heute. Das Minimum wird etwa bei 100 pr.Thlr. gelegen haben.
Eine Erbschaft von z.B. 1.000,00 Thlr. war also schon ein kleines Vermögen.
Grüße
Krafft-Aretin
Hallo M.Petersen!
Ich habe zwar kein Beispiel aus dem Herzogtum Schleswig, aber aus dem Herzogtum Braunschweig -Wolfenb�ttel.
Die Kaufkraft d�rfte �hnlich gewesen sein.
Zwei meiner Vorfahren zogen mit den Truppen des Herzogs von Braunschweig-Wolfenb�ttel nach Amerika zur Unterst�tzung der Engl�nder im amerikanischen Unabh�ngigkeitskrieg 1776 -1783.
Die Familien blieben in der Heimat und haben ihre M�nner und V�ter nie wieder gesehen. In den Akten im Staatsarchiv in Wolfenb�ttel existiert eine Liste:" Rechnung der an Weiber u. mutterlose Kinder ausmarschierter Soldaten gezahlten Beyh�lfe Anno 1780"(St.Wf AZ: 38 B Alt 250). Danach bekam des Musquetiers Philip Schweimlers Frau monatlich 12 Groschen im Jahr 6 Reichsthaler.
Das reichte wohl gerade f�r einen bescheidenen Lebensstil.Die Frau hatte sechs Kinder.
Hier zum Vergleich eine Aufstellung f�r das Jahr 1777. :
1 Scheffel, entspr.100 Liter Weizen 1 rthlr.[Reichstaler], 8 gr. [Groschen];
1 Scheffel Erbsen 1 rthlr 4 gr.,
1 Scheffel Roggen 20 gr.,
1 Scheffel Gerste 10 gr.,
1 Scheffel Hafer 10 bis 11 gr.,
der leichte Stein = 18 kg. Landwolle 2 rthlr. 11 gr.,
1 Hausbackenbrot, entspr.5 Pfund 23 Loth, f�r 2 gr.,
1 Pfund Rindfleisch 1 gr. 8 d ,
1 Pfund Kalbfleisch 9 d.,
1 Pfund Hammelfleisch 1 gr.,
1 Pfund Schweinefleisch 1 gr. 9 d.,
1 Tonne Braun- oder Wei�bier 3 Thaler
1 Quart Wei�bier 9 Pfennige.
Vielleicht hilft es.
Eine direkte Umrechnung der Geldwerte zwischen damals und heute ist kaum m�glich.
Gru�
J�rgen Schweimler
Hallo,
bei Kurt Kroll steht etwas über Preise im Herzogtum Lauenburg.
Hilft das auch?
Mit freundlichen Grüßen
Roswitha (Lindemann)
-------- Original-Nachricht --------
Hallo Listenfreunde,
auf einer hannoverschen Verkoppelungskarte aus dem Jahre 1851 ist als
Maßstab angegeben: 100 Ruthen auf 9 Calenberger Zoll. Kann mir jemand diese
Angabe auf einen heute gebräuchlichen Maßstab umrechnen?
Herzlichen Dank
Ludger von Husen
Moin Ludger,
für das Königreich Hannover kann man von folgenden Werten ausgehen: 1 Zoll
= 0,024 m; 1 Ruthe = 4,66 m. Der Rest ist Dreisatz.
Viel Spaß
Wilhelm (Thiele)
Dr. Wilhelm Thiele
Reither Damm 8
21698 Brest-Reith
Tel. 04762-693
Hallo Ludger von Husen
Ich meine, dass damals in Hannover galt 1 Ruthe = 192 Zoll. Dann w�re der Ma�stab = 1:2133,33.
Freundlichen Gru�
Dieter Oechsle
Hallo Herr von Husen,
... nur einmal googlen: Alte Maße und Gewichte (Hannover) bei Wikipedia. =
Hervorragende Erklärung.
Schöne Grüße aus Münster
Eduard (Niermann)