[PAF-User] [FR] Pressenachricht der Mormonen / Erzgebirgsliste

Hallo!

Hier eine Nachricht aus der "Erzgebirge Mailingliste". Manch einer kennt
diese Nachricht noch nicht.
und noch ein Link: StayFriends.de - Schulfreunde finden

Im Original
<Message: 1
Subject: Digitaler Datenzugriff - FamilySearch.org - Kirche Jesu Christi
(Mormonen)
To: <erz-l@genealogy.net>
Message-ID: <002801c856b1$96358870$b100a8c0@cesnb>
Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1"

Auf vielfachen Wunsch sende ich nachstehend nochmal einen Pressebeitrag

von

2007 in Deutsch.
Genealogische Gesellschaft von Utah - Kirche Jesu Christi der Heiligen der
Letzten Tage (Mormonen)80 Milliarden genealogische Daten gehen online

By Carrie A. Moore
Deseret Morning News
Nach dem was Beauftragte der Kirche als einen Quantensprung bezeichnen, um
genealogische Daten online zur Verf�gung zu stellen, hat die Kirche
ein Vorhaben angek�ndigt, das letzten Endes mit dabei hilft, einen Zugang

zu

etwa 80 Milliarden genealogischen Datens�tzen im Internet zu schaffen,
zus�tzlich zu den 10 Milliarden Datens�tzen, die gegenw�rtig von ihren
eigenen Mikrofilmarchiven im Granitgew�lbe abgeschrieben werden.
Das neue Programm zur Datenbereitstellung wird in dieser Woche beim
j�hrlichen Treffen der National Genealogical Society (NGS) in Richmond,
Virgina, bekannt gegeben. Die Einzelheiten der Ank�ndigung beschreiben,

wie

die Kirche bei ihrem Vorgehen, die bedeutendste internationale

Anlaufstelle

f�r Genealogie zu werden, Partnerschaften mit verschiedenen Archiven und
anderen Urkunden-Aufbewahrungsst�tten herstellt.
Das erste gemeinschaftliche Projekt unter dem neuen Programm wird es sein,
die Pensionsurkunden des amerikanischen B�rgerkriegs im Nationalarchiv von
Washington zu digitalisieren und auszuwerten, was bedeutet, dass jeder mit
Vorfahren, die in diesem Krieg dienten, bald in der Lage sein wird, online
auf Einzelheiten �ber das betreffende Familienmitglied zuzugreifen.
Steve W. Anderson, Vertriebsmanager f�r das Internetportal

FamilySearch.org

der Kirche, sagte, dass die Kirche daran arbeitet, mit kommerziellen
Internetseiten und genealogischen Institutionen auf der ganzen Welt
Abmachungen zu vereinbaren, um Digitalisierung, Urkundenauswertung und
Online-Bereitstellung f�r Milliarden von Datens�tzen zu leisten, von denen
viele �berhaupt noch nie ausgewertet worden, geschweige denn online
verf�gbar gewesen sind.
Er sagte: �S�mtliche Archive haben zwei Dinge im Sinn: Erhaltung und
Bereitstellung der Aufzeichnungen. Wenn es darauf ank�me, w�rden sie sie
lieber nur bewahren als sie herauszugeben, aber die meisten w�rden gerne
beides tun.
Die Kirche trifft mit Institutionen Vereinbarungen, um ihnen zu helfen,
ihre Urkundensammlungen zu verfilmen oder zu digitalisieren, die dann auf
eine Internetseite der Institution sowie auch auf FamilySearch.org

gestellt

werden k�nnen. In einigen F�llen stellt Familysearch einfach einen Link

auf

eine bestimmte Internetseite der Institution her, wo f�r das Betrachten

der

Urkunden eine geringe Geb�hr verlangt wird. Anderson sagte: �Das Programm
wirbt Freiwillige aus aller Welt an, um
jeweils einen Stapel Urkunden auszuwerten. Sie schreiben daraus die

Angaben

ab � Namen, Daten, Orte, Heirats-, Todes- und Geburtsdaten � und erstellen
ein Verzeichnis, welches erm�glicht, den Datensatz nach Namen, Ort oder
Ereignis zu suchen.�
Das Projekt wird nicht nur Statistiken von personenbezogenen Daten

liefern,

sondern durch die Digitalisierung werden Anwender in der Lage sein, ein
digitales Bilddokument des jeweiligen Datensatzes heranzuholen. Er f�hrte
weiter aus: �Es ist eine g�nzlich andere Erfahrung, die Abbildung der
Originalurkunde zu sehen.�
Er sagte, dass das Programm die erforderliche Flexibilit�t aufweist, um
sowohl mit kleinen Archiven als auch mit riesigen Urkundensammlungen
zusammen zu arbeiten. Es hilft jenen ohne irgendwelche Hilfsmittel, um die
ganze Digitalisierung, Auswertung und Online-Bereitstellung zu
bewerkstelligen, und jenen mit mehr Ausstattung, die einfach nur Hilfe
ben�tigen, um ihre Daten online zu stellen oder den Datenverkehr auf ihre
Internsetseite zu lenken.
Sobald die Kirche einen Vertrag zur Zusammenarbeit mit einer bestimmten
Institution unterzeichnet hat, w�nscht die dortige Belegschaft
typischerweise ihre eigenen Mitarbeiter zu besch�ftigen, um bei der
Urkundenauswertung mitzuhelfen. Aber was die Digitalisierung der Urkunden
betrifft � die Aufnahme digitaler Fotos � erledigen wir das f�r sie in den
meisten F�llen. Es werden digitale Bilddokumente in einer Qualit�t zur
Langzeitaufbewahrung gew�nscht, und das machen wir besser
als alle anderen. Wir machen das schon seit Jahrzehnten bei der

Herstellung

der 2,4 Millionen Mikrofilmrollen, die sich jetzt im Granitgebirge der
Kirche nahe dem Eingang zum Little Cottonwood Canyon befinden, f�hrte
Anderson aus.
FamilySearch kann auch Projekte zur Urkundenauswertung, die gerade in

Gang

sind, auf seine Internetseite stellen, wo Freiwillige mithelfen k�nnen,
�ffentliche Urkundensammlungen auszuwerten. Die Urkunden aus dem

B�rgerkrieg

sind ein perfektes Beispiel daf�r. Wir sorgen f�r die Digitalisierung, das
Bereitstellen auf unserer Internetseite, und wir werben Freiwillige an, um
bei der Auswertung mitzuhelfen. Eine genealogische Internetseite mit dem
Namen Footnote.com erzeugt
elektronische Verzeichnisse von den Datens�tzen und beherbergt die
dazugeh�rigen Bilddokumente f�r den �ffentlichen Zugriff.
Die Verzeichnisse und Bilddokumente jener Urkunden werden auch in den
Genealogie-Forschungsstellen der Kirche, ebenso unter FamilySearch.org,
einzusehen sein.
Wie Anderson sagte, befinden sich zurzeit unz�hlige weitere nationale und
internationale Projekte vergleichbarer Art in Entwicklung und werden
angek�ndigt, sobald die Vertr�ge unterzeichnet oder die Daten

ver�ffentlicht

sind.
Als Ergebnis der partnerschaftlichen Vereinbarung, sagte Anderson, wird
FamilySearch �ber alle Verzeichnisse f�r alles verf�gen. Man kann es mehr
oder weniger als eine Art Google ansehen � man geht dorthin, um die
Informationsquelle von dem zu finden, wonach man sucht. Manchmal sind wir
die Quelle, und manchmal ist es eine dritte Partei. Anderson sagte, es

werde

erwartet, dass in dieser Woche in Virginia mindestens ein oder zwei

�hnliche

Abkommen angek�ndigt werden, wobei er anmerkte, dass bei der Konferenz in
dieser Woche mehrere Genealogie-Experten der Kirche Pr�sentationen zeigen
werden.
W�hrend einige Internetseiten ihre Informationen letzten Endes f�r ein
profitables Unternehmen nutzen, wie kommerzielle genealogische
Gesellschaften es derzeit tun, sagte Anderson, dass die Kirche von ihren
Partnern f�r die Hilfe, ihre Aufzeichnungen verf�gbar zu machen, nichts
verlangt.
Wie Anderson sagte, haben sich Beauftrage der Kirche eben f�r eine Zeit

lang

danach umgesehen, solche Partnerschaften zu bilden, aber sie mussten die
Entwicklung der Technologie voranbringen, die es erm�glichen w�rde, dass

es

auf die Weise geschieht, �wie wir es einscannen, fotografieren, �bertragen
und archivieren. Weil manches der ben�tigten Technologie nicht verf�gbar
war, mussten wir es selbst entwickeln.�
In Zusammenarbeit mit einem Scanner-Hersteller half die Kirche dabei mit,
Hochgeschwindigkeitsscanner zu entwickeln, die eine Mikrofilmrolle

innerhalb

von zwei Minuten einscannen k�nnen, im Gegensatz zu herk�mmlichen

Scannern,

die daf�r eine Stunde oder noch mehr ben�tigten.
Wie Anderson sagte, musste ebenso Software neu entwickelt werden, um diese
Daten in digitale Bilddokumente umzuwandeln und um sie f�r die

Verarbeitung

vorzubereiten, und auch um derart riesige Datenmengen zu verwalten.

�Beinahe

bei jedem Schritt auf diesem Weg gab es bedeutende Softwareprojekte oder
Hardware, die entwickelt werden mussten.�
Jetzt, wo die Technologie vorhanden ist, bedeutet das Online-Projekt
�mindestens 20 Milliarden eindeutige neue Namen, die sich in diesen
Aufzeichnungen befinden (und um online gestellt zu werden), aber ich f�hle
mich nicht unwohl dabei zu sagen, dass es auch 80 Milliarden sein k�nnten.

Wie er sagte, steht das im Vergleich zur Gesamtmenge von etwa 5 Milliarden
Namen, die derzeit online sind.
Wie Anderson ausf�hrte, werden die neue Technologie und die sich �ber
FamilySearch daraus ergebenden Partnerschaften �grundlegend die

M�glichkeit

der Menschen ver�ndern, ihre Vorfahren zu finden und sich online mit ihren
Familien zu verbinden. Es entwickelt sich geradewegs zu einem Ereignis

hin,