ferdi.niggemann schrieb:
Hallo Klaus, hallo Herbert, hallo Heinz,
zunächst sollte man beachten, dass die Schreibweise mittels GEDCOM in andere Programme übernommen wird.
Viele Forscher arbeiten nicht nur mit einem Programm und übertragen die Daten mittels GED-Datei in andere Programme.
Ich arbeite sowohl mit PAF, als auch mit FTM 2006 u.a..
Bei Familiennamen mit unterschiedlichen Schreibweisen arbeite ich wie folgt:
Z.B. der Name Claes wurde früher auch Clases geschrieben. Mein Eintrag sieht dann wie folgt aus:Heinrich Claes(Clases).
Dabei ersetzt die Klammer nach der heute gültigen Schreibweise des Familiennamen das Leerzeichen, welches also entfällt.
Dieser kleine Trick, eigentlich ein Rechtschreibfehler, über den gestritten werden kann, umgeht den Mangel der verschiedenen Programme.
Er liefert mir aber einen besseren Hinweis ohne zusätzliche Notizen, die vielfach nicht übernommen werden. Selbst im Index und den Berichten
erscheint diese Schreibweise bei jedem Programm.
Mein Hinweis würde Heinz sein Beispiel in folgender Schreibweise zeigen: Tomerl(Thommerl).
Bei den Ortsnamen würde der Vorschlag auch gut verwendet werden können:
Osterode(Harz); Osterode(a.Fallstein); Osterode(Westpreussen); Spandau(Berlin); Breslau(Wroclaw) usw..
Ich stelle meinen Vorschlag zur Diskussion und zum Probieren!?
Gruß Ferdi (Niggemann)
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Hallo Ferdi,
natürlich habe ich den Vorschlag von Heinz mit der Variante in Klammer gleich ausprobiert. Klappt, die Suchfunktion in PAF funktioniert, wenn ich als Kriterium "Name enthält" wählt.
Trotzdem bin ich mir (noch?) nicht sicher, ob ich nun meine ganze Datei durchforste und umstelle.
Warum?
Ich drucke mir mit dem Stammbaumdrucker Vorfahrentafeln aus, um a) den Überblick zu behalten und b) die Personen zu markieren, um die ich mich noch näher kümmern muss bzw. bei denen ich Geburt / Heirat / Tod belegt habe. (Von Zeit zu Zeit aktualisiere ich diese Tafeln). Nachteil der vorgeschlagenen Klammerangabe ist nun, dass in den Tafelausdrucken als Name Tomerl(Tomerl) und als Ort Gabel(Deutsch-Gabel,Jablonné v Podještědí)steht. Das gefällt mir nicht so recht.
Ich arbeite zwar mit mehreren Genealogieprogrammen, doch nutze ich zur Dateneingabe NUR PAF und die anderen NUR für besondere Ausgabeformen / Statistiken / insbes. Plausibilitätsprüfungen uam. Dafür bin ich bislang problemlos mit der GEDCOM-Export aus PAF klar gekommen.
Da die Sammlung meine Vorfahren noch lange nicht abgeschlossen ist, habe ich die Chronik in PAF erst einmal ausgedruckt, das überwiegend zu Probezwecken. Wegen einiger wenig deutsche klingender Formulierungen, aber auch um Abwechslung bei den Textbausteinen zu bekommen, muss die Rohfassung der Chronik ohnehin gründlich überarbeitet werden. Und bei der Gelegenheit hatte ich damals bei den einzelnen Personen auf ggf. unterschiedliche Schreibweisen des Namen hingewiesen, die - bei mir oft sehr wichtigen - Hausnamen ergänzt und den Ortsnamen in die historisch richtige Form gebracht. Das war mit Hilfe der Notizen leicht zu machen (wenn auch zeitaufwändig).
Gruß aus Bochum
Herbert (Kuba)