"Perrey" <pcperrey@t-online.de> schrieb:
Ja, leider Elfa, so ist das heutzutage: Nach neueren internationalen
Abkommen müssen Archivunterlagen (und dazu zählt man dann wohl auch dies
Adressbuch) immer im Entstehungsgebiet (meist sogar am Entstehungs- bzw.
Bezugsort) aufbewahrt werden. Es sind deshalb bereits "gerettete" Unterlagen
in das heutige Polen "zurückgeschickt" worden. Auf die Zugangsmöglichkeiten
kam es den Herrschaften, die das vereinbart haben, wohl leider nicht an.
Hallo Rolf-Peter,
das betraf nur die kath. Kirchenbücher, meines Wissens auf Anweisung aus dem Vatikan.
Kopien sind übrigens vorher gemacht worden und im Archiv in Regensburg zugänglich.
Die evgl. Kirchenbücher befinden sich im EZA Berlin. Ich habe nicht gehört, dass sie in die Ursprungsorte gegeben werden sollen.
Die Kirchenbücher, die in den Heimatorten verblieben sind, kann man fast immer einsehen. Bei einzelnen Pfarrern soll es schon mal Schwierigkeiten geben.
In den Archiven ist der Zugang ohne Probleme möglich. Nur hier bei der OWP-Liste wird häufig negativ berichtet.
Natürlich wäre es besser, wenn alle vorhandenen evgl. Kirchenbücher aus den deutschen Ostgebieten im EZA in Berlin gelagert würden.
Von einigen Büchern hörte ich, dass sie in Polen im Besitz von Privatpersonen sind. Leider kann man dann nur hoffen, dass sie nicht spurlos verschwinden, sondern irgendwie der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
Viele Grüße
Heinz (Muhsal)