Ostpreußenblatt, Juni 1953, Folge 17, Todeserklärungen, Auskunft wird erbeten, Todesanzeigen

Folge 17 vom 15.06.1953

Für Todeserklärungen
Bäckermeister Hermann Friedrich Bohl, geb. 1884, aus Königsberg, Batockistraße 23, wird seit Januar 1945 vermisst. Er ist vermutlich in Königsberg geblieben und dort verstorben. Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben?

Rektorwitwe Helene Felsch, geb. Gudowius, Geburtsdatum 18.05.1853 und Tochter Gertrud Felsch, Geburtsdatum 27.04.1879, zuletzt wohnhaft in Rastenburg, Friedrichstraße 8, werden vermisst. Wer kann über den Verbleib der Verschollenen Auskunft geben oder deren Tod bestätigen?

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal der Frau Wilhelmine Gehlhaar, geborene Fehrke?, geboren am 25.12.1863 zu Powunden, Kreis Samland. Frau Gehlhaar wohnte in Königsberg und soll nach Angaben von Landsleuten im Jahre 1945 verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht.

Wilhelm Schulz, geb. 26.10.1883, wohnhaft gewesen in Angerburg, Angerappstraße 5, wird seit 19.01.1947 vermisst. Er war zuletzt in Königsberg, Abbau Lauth 26. Seine Ehefrau Anna Schulz, geb. Grund, geboren am 21.09.1887, und die Tochter Hildegard Schulz, geboren am 19.04.1925, sollen 1945 in Königsberg an Ruhr verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Verschollenen bestätigen können.

Paul Czenia, geb. 25.02.1899 in Allenstein, Feldpostnummer 37 857, wird vermisst. Letzte Nachricht vom 24.03.1945. Paul Czenia war SS-Schütze. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Fritz Urbat, geb. 13.06.1866 in Zublauken, Kreis Gumbinnen, wohnhaft gewesen in Gumbinnen, Lazarettstraße 12, Rentnerheim, wird seit Oktober 1944 vermisst. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Herrn Urbat geben oder seinen Tod bestätigen?

Frau Käthe Ulbrich, geb. Lau, geboren am 27.09.1894 in Grambowischken bei Memel, wohnhaft gewesen in Königsberg, Samlandweg 2. Sie war als Laborantin bei Scherwitz beschäftigt und wird seit 21.01.1945 vermisst. Sie soll für tot erklärt werden. Wer kann über den Verbleib der Frau Ulbrich Auskunft geben oder ihren Tod bestätigen?

Bahnarbeiter Franz Eduard Albrecht Schmidt, geb. 24.02.1890, aus Splittern bei Tilsit, wird seit 1950 vermisst. Er wurde zuletzt in Sensburg gesehen, ist dann von den Polen abgeholt worden und soll später verstorben sein. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Vermissten geben oder seinen Tod bestätigen?

Bauer Friedrich Seidenberg, geb. 15.03.1915 in Roßtal, Kreis Insterburg, wird seit 05.08.1942 bei Apolewo/Subsaw, Russland, vermisst. Herr Seidenberg hatte die Feldpostnummer 28 798 C. Wer kann nähere Angaben über sein Schicksal machen?

Artur Ernst Wallus, geb. 20.06.1895 in Heinrichsfelde, Kreis Heydekrug, zuletzt beim Volkssturm in Langendorf, wird seit 1945 vermisst. Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben?

Auskunft wird erbeten. Helft Schicksale klären!
Wer weiß etwas über den Verbleib von Emma Ewert, geb. Klein, und Sohn Bruno aus Gr.-Wohnsdorf, Kreis Bartenstein? Beide wurden bei einem Fliegerangriff auf Zinten am 03.02.1945 schwer verwundet. Einwohner von Gr.-Wohnsdorf, die die Familie Kannten, und Aussagen über den damaligen Hausstand machen können, werden um Mitteilung ihrer Anschrift gebeten.

Wer kann Auskunft erteilen über das Schicksal des Hans Fuhrmeister, geb. 21.01.1887, aus Schloßberg, Tilsiter Straße (Gemeindehaus), zuletzt beim Volkssturm eingesetzt, im März 1945 von Stolp/Pommern gesehen; ferner über seine Söhne Richart Fuhrmeister, geb. 24.06.1918, Fahnenjunker-Unteroffizier, im November 1944 vom Inf.-Ers.-Bat. 27 in Rostock nach Cochem a. d. Mosel abkommandiert und Franz Fuhrmeister, geb. 26.04.1906, letzte Feldpostnummer 095 590 C. Er soll zuletzt bei Posen eingesetzt gewesen sein.

Gesucht werden die Bezirksschornsteinfegermeister Ernst Krause aus Wlden, Kreis Lyck, und Kurt Ksionzek aus Johannisburg. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Obengenannten?

Wer kann Auskunft erteilen über Frau Auguste Behrens, verw. Baukat, geb. Pahlke aus Königsberg, Georgstraße 9, und Johanna Kleinfeldt aus Lyck, Morgenstraße. Beide sollen zuletzt in Dänemark gewesen sein.

Gesucht wird der Leiter des Gemeindeprüfungsamtes Schuchardt von der Regierung Zichenau.

Wo befinden sich die Eltern des Kindes Alfred Helmut Hoffmann, geboren am 24.07.1941 in Hermannlöhlen? Die Mutter Berta Helene Hoffmann arbeitete im März 1942 in der Wehrmachtsküche in Hermannlöhlen; der Vater war zur Wehrmacht eingezogen.

Wer kann Auskunft erteilen über das Schicksal des Friedrich Sprank aus Almental, Kreis Angerrapp? Er wurde am 20. März 1945 in Pommern von den Russen verschleppt.

Peter Hedebrandt, geb. 13.08.1908, Frieda, geb. Watzkowski, geb. 21.03.1915 und Christa Watzkowski, geb. 08.12.1938, Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Obengenannten?

Maler, Fritz Lorenz aus Kummerau bei Königsberg. Frau Johanne und Kinder Marianne und Gerhard

Conrad, Oskar, Eugen Janzen, geb. 24.10.1874 aus Angertal, Kreis Angerburg. Janzen kam mit dem Treck bis Pommern und dort von Januar 1945 bis zum 15. November 1945 in ein Lager im Dorf Kl.-Pomeiske, Kreis Bütow. Später soll er nach Berlin gefahren sein, um seine Angehörigen zu suchen und seitdem fehlt jede Spur.

Oberstleutnant von Larich aus Szillen, Kreis Tilsit-Ragnit. Von Larich war zuletzt Regimentskommandeur in der 607 zbV.-Division

Ernst Sollisch (Zollisch) aus Timberhafen, Kreis Labiau, Verwalter im Sägewerk der Firma Hausen, Timberhafen.

Elfriede Rosenau, geb. Heisel, etwa 43 Jahre alt, aus Königsberg, Memeler Weg 16 und Sohn Reinhard

Antonie Rielensahm, verwittwete Gaedigk, - weiteres leider nicht lesbar.

Hier ist leider auch einiges nicht lesbar. 31.01.1881, aus Königsberg, Selkestraße 26. Er soll 1946 aus dem Krankenhaus der Barmherzigkeit als gesund entlassen worden sein.

Gerhard Liedtke, geb. 18.03.1930, Königsberg, Olmützer Weg 39. Er soll während der russischen Besetzung auf einem Gut in der Nähe von Königsberg gewesen und dort an Typhus verstorben sein.

Walter Kieslich, geb. 17.07.1906, Uffz. im Feldausbildungsbat. Der 46. Inf.-Division, Feldpostnummer 33 554. Die letzte Nachricht datiert von März 1945 aus der Tschechoslowakei.

Nachstehend aufgeführte Landsleute aus Königsberg, Heidemannstraße: Der Inhaber der Firma Girard, Lebensmittelgeschäft; Frau Laukannt, Fräulein Eggert (Kurzwarengeschäft); Frau Bormann; Frau Berta Schulz; Fräulein Anna Neumann; Frau Johanna Schiedat; Frau Siedler und Frau Frieda Reck, geb. Graf. Sackheimer Mittelstraße

Ewald Bruno Grastadt, geb. 02.06.1932 in Tilsit-Dwischakken, wohnhaft gewesen in Kuimen, Kreis Tilsit-Ragnit, bei seinen Pflegeeltern August Hassenbein. Die letzte Nachricht stammt von 1944

Den Vermissten Heinz Zitzewitz, geb. am 28. Juli 1927 in Tykrehnen, Kreis Samland. Er wurde am 19. Januar 1945 zum Grenadier-Ersatz-Bat. Nr. 301 1. Ausbildungs-Komp. (5 C), nach Pr.-Eylau eingezogen. Seit seiner Abreise sind die Eltern ohne ein Lebenszeichen.

Steinschläger und Steinsetzer, Ernst Loewedanz, geb. 15.04.1888 aus Königsberg, Besselstraße 17, tätig gewesen in der Zellulose-Fabrik. Er soll 1947 im Bozener Weg 27, Unterkunft gefunden haben. Wer kennt den Namen und die Anschrift der Landsmännin, die ihn aufnahm?

Wo befinden sich Frau Gerda Anker, Bozener Weg 27, und Frau Schliehn, Bozener Weg 30?

Polizei-Oberwachtmeister Sabatowski aus Königsberg, Horst-Wessel-Straße, während des Krieges Offizier bei der Kriegsmarine.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib des August Dietrich, geb. am 03.04.1872, letzte Wohnung, Königsberg-Metgethen, Hindenburgweg 69 und Otto Dietrich, geb. am 09.07.1906, letzte Wohnung, Königsberg, General-Litzmann-Straße 118. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Obengenannten?

Todesanzeigen.
Bei der folgenden Anzeige fehlt der komplette Anfang. Vielleicht ist es auch eine andere Anzeige. Bei fast der gesamten Zeitung ist der obere Teil weggerissen.

Rudolf Schieber, Pfingsten 1953. Bopfingen, Hauptstraße 37, Kreis Aalen (Württemberg), und Bopfingen, Kreis Aalen. Früher: Preußendorf, Kreis Gumbinnen

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielten wir von einem Spätheimkehrer die Nachricht, dass unser einziger, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber Bruder, Jungbauer Heinrich Reck, geboren am 10.12.1921, Feldwebel im Grenad.-Regt. 151, in den schweren Abwehrkämpfen Ende Januar 1945 etwa 20 Kilometer ostwärts Friedland gefallen ist. In tiefem Schmerz: Heinrich Reck, früher Altkrug, Kreis Gumbinnen. Erna Reck, geb. Büchler. Erna Reck. Elisabeth Reck, Lübeck. Brodau bei Neustadt (Holstein), im Mai 1953

Am 20. Mai 1953 entschlief nach schwerer Operation, völlig unerwartet, mein innig geliebter Mann, der beste, liebevollste Vater seines in Russland gefallenen Sohnes, Gerhard und seines seit Kriegsende vermissten Sohnes, Günther, mein lieber Schwiegervater, unser treuer Bruder, mein Schwiegersohn, unser Schwager und Onkel, Willy Hohmuth, Oberpostmeister a. D. im Alter von 62 Jahren. In tiefstem Leid im Namen aller Hinterbliebenen: Emma Hohmuth, geb. Worm. Mohrungen, Ostpreußen, jetzt: Werther über Bielefeld 2, Tiefenstraße 1

In Gedanken an unsere ostpreußische Heimat ging heute, nach schwerem, in festem Gottvertrauen getragenem Leiden, unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Onkel, Vetter, Schwager und Schwiegervater, Ernst Milthaler-Schönbrunn, im 69. Lebensjahre von uns in die ewige Heimat. In stiller Trauer für alle Verwandten: Ursula Milthaler, Scharnhorst, Post Basse über Neustadt a. Rbg. Ruth Hoffmann, geb. Milthaler. Konrad Hoffmann. Berndt Hoffmann, Schürsdorf, Post Pönitz/Oberholstein. Friedrich-Karl Milthaler. Hedwig Milthaler, geb. Wendrich. Frank Milthaler, Windeby über Eckernförde. Brigitte Milthaler, Göttingen, Jennerstraße 13. Gretel von Streng. Göttingen, den 5. Juni 1953

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, die er gerne wiedersehen wollte, nach einem Leben voller Mühe und Arbeit, rief Gott nach längerem, schwerem Leiden, plötzlich und unerwartet am 22. Mai, um 12 Uhr, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel, den früheren Bauern Walter Czekay aus Wiesenheim, Kreis Johannisburg, im Alter von 53 Jahren zu sich. Er folgte seiner geliebten Frau, die 1945 auf eine grausame Art verstarb. Die trauernden Hinterbliebenen und alle, die ihn lieb und gerne hatten. Dortmund, Aplerbeck und Hamm, Wörthstraße 28

Am 27. Mai 1953 starb, unerwartet nach einem schweren Autounfall, ohne die Besinnung wiedererlangt zu haben, im 44. Lebensjahr, meine heißgeliebte Frau, unsere selbstlose, treusorgende Mutter, Elisabeth Freifrau von der Goltz, geb. von Alt-Stuterheim-Georgenau. Sie folgte ihren 1945 bei den Russen umgekommenen Eltern und ihren drei gefallenen Brüdern in die Ewigkeit zu ihrem Heiland, der ihres Lebens stete Richtschnur war. Dietrich Freiherr von der Goltz-Sortlack und Kinder: Ingeborg, Erhard, Wolfgang, Sybille, Roswitha, Joachim

Bei dieser Anzeige fehlt auch der Anfang. Ich schreibe das Lesbare.
.........Klempner..........31. ........Vater aus einem rastlosen Schaffen zu sich in die Ewigkeit, den Kaufmann Otto Felgendereher aus Hermsdorf, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, im Alter von 60 Jahren. Er folgte seinem Vater, Friedrich Felgendreher, der am 10. Februar 1953 im Alter von 84 Jahren sanft entschlief. Wir gedenken meines Sohnes und Bruders, Georg Felgendreher, gefallen am 13. August 1943 in Russland. In tiefem Schmerz: Auguste Felgendreher, geb. Poddig. Günter Felgendreher und Familie. Helga Haase, geb. Felgendreher. Klaus Felgendreher und Familie. Fritz Felgendreher. Harald Haase. Gr.-Ilsede bei Peine

Am 4. Mai 1953 verstarb nach kurzem, schwerem Leiden im 82. Lebensjahr, in einem Krankenhaus zu Ulm, unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, Buchdruckereibesitzer Karl Werstat aus Liebemühl, Kreis Osterode. Ferner gedenken wir unserer lieben, herzensguten Mutter, Schwieger- und Großmutter, Emma Werstat, geb. Nastelski, die am 13. August 1945 auf der Fluct in Wiek auf Wittern, Rügen, verstorben ist. In stiller Trauer: Georg Friedrich und Frau Elfriede, geb. Werstat, Wisch über Schönberg. Grete Sommerick, geb. Werstat, Laupheim/Württ., Ritter-Burkhardt-Straße 13. Herbert Werstat und Frau Elise, geb. Neumann, sowj. bes. Zone. Emil Kischlat und Frau Edith, geb. Werstat, Kaaksburg bei Itzehoe, und 12 Enkelkinder

Am Himmelfahrtstage, dem 14. Mai 1953, erlöste ein sanfter Tod nach langem schwerem Leiden meine innig geliebte Else Hoffheinz. Sie war mir treueste Freundin und Gefährtin im Glück und in der Not unserer ostpreußischen Heimat und auch im Leid der Fremde. In tiefstem Schmerz: Ellinor Berent, Studienrätin a. D. Niendorf/Ostsee, Strandstraße 140. Früher: Königsberg, Beethovenstraße 46

Geliebt und unvergessen! Am 13. Mai 1953, verstarb in einem Hamburger Krankenhaus, meine treusorgende Frau, unvergessene Tochter, Schwiegertochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Freundin, Ruth Eggert, geb. Krewing, geboren am 07.02.1915 in Königsberg. Sie folgte ihrem Söhnchen, Dietmar, geboren am 21.09.1944, gestorben am 09.04.1945 in Sonderburg, ihrem lieben Vater, den sie nicht wiedersehen durfte, Hermann Krewing, geboren am 01.08.1888, gestorben am 17.01.1947 in Lübeck, sowie ihren beiden Brüdern, Gerhard Krewing, geboren am 18.12.1922, gefallen am 17.01.1942 in Russland, Johannes Krewing, geboren am 02.03.1920, gefallen am 24.02.1944 in Jugoslawien, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Helmut Eggert, Kiel-Gaarden, Preetzer Straße 67. Anna Krewing, geb. Kunz, Königsberg, Lobeckstraße 5, jetzt: Lütjensee-Bollmoor über Trittau ld. Und alle, die sie liebten.

Zum Gedenken. Alle unsere Wege haben ein Ende! Ein früher oder später Ziel, drum falt im tiefsten Schmerz die Hände und sprich in Demut: So Gott will! Unserem innig geliebten, unvergesslichen, einzigen Sohn und lieben Bruder zu seinem 32. Geburtstag! Ernst Bessel, geboren am 04.06.1921 in Bieberswalde bei Tapiau, Kreis Wehlau, Ostpreußen. Gefreiter im Grenad.-Ers.-Bat. 389, Genes.-Komp. Sensburg, Ostpreußen. Vermisst seit 07.02.1945. Mit Marschbefehl nach Braunsberg, Ostpreußen, blieb in Heiligenbeil, Ostpreußen zurück. Wer kann uns einen Hinweis über sein Schicksal geben? Unkosten werden erstattet. Die schwergeprüften Eltern: Anna Bessel, geb. Riemann. Karl Bessel. Elsa, als Schwester. Früher: Bauer, Bieberswalde bei Tapiau, Kreis Wehlau, zurzeit, Königschaffhausen a/K. Süd-Baden, Kreis Emmendingen.

Am 25. Mai 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, mein geliebter Mann, unser herzensguter Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel, fern der geliebten Heimat, Oberzugführer i. R. Friedrich Hasenpusch, Tilsit, Kleffelstraße 8, im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer: Charlotte Hasenpusch, geb. Rosenfeld. Jetzt: Krummesse über Lübeck.

Bei dieser Anzeige fehlt wieder der Anfang.
.......... Mai 1953, nach ........., schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Schuhmachermeister Richard Hoffmann, aus Schwalbental, Kreis Insterburg, im Alter von 71 Jahren. In stiller Trauer: Luise Hoffmann, geb. Balschau, Neetze, Kreis Lüneburg. Rudi Hoffmann und Frau Erna, geb. Burmeister, Emmen über Wittingen (Hann.). Willi Jegust und Frau Rita, geb. Hoffmann, Forstamt-Rantzau über Barmstedt (Holstein). Walter Boltsch und Frau Edith, geb. Hoffmann, sowj. bes. Zone, und sieben Enkelkinder

Nach langem, mit Geduld getragenem schwerem Leiden, entschlief am Pfingstmontag, fern seiner geliebten Heimat, mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Revierförster i. R. Adolf Taeschner, im 82. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Berta Taeschner, geb. Kauffmann. Joachim Taeschner, zurzeit in Afrika. Irmela Taeschner, geb. Kisker. Erika Rosner, geb. Taeschner. Heinrich Rosner. Waltraud und Claus-Dieter. Gustel Szalies, geb. Kauffmann. Carl Szalies und Kinder. Liebenfelde, Ostpreußen, Kreis Labiau, jetzt: Hiltrup/Westf., Schießstand

Am 27. Mai 1953, entschlief nach längerem Krankenlager im Alter von 86 Jahren in Essen-Borbeck, unser lieber Vater, Johann Stullich, früher: Andreken, Kreis Lyck. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Auguste Ollesch, geb. Stullich. Steinburg über Glückstadt, Holstein.

Im Herzen die Sehnsucht nach seiner Heimat, seinem geliebten Wald in Georgshöhe bei Rudau (Samland) ist mein lieber, treuer Lebenskamerad, der Revierförster, Willi Hirsch am 5. Mai 1953, nach vollendetem 62. Lebensjahr, für immer von mir gegangen. In tiefstem Schmerz: Frau Charlotte Hirsch, geb. Bartel. Jetzt: Sowj. bes. Zone. Mit mir trauern: Sein bester Bruder: Rudolf Hirsch, Revierförster a. D. Leimsfeld über Treysa (Hessen). Schwager, Schwägerin, Nichten und Neffen.

Am 2. Juni 1953, entschlief nach Gottes heiligem Willen, im gesegneten Alter von 83 Jahren, fern seiner so geliebten Heimat, mein herzensguter, bester Lebensgefährte, unser treusorgender Vater und Schwiegervater, unser innig geliebter, unvergessener Opi und Bruder, Steuerinspektor a. D. Theodor Braunschweig, aus Königsberg, Unterhaberberg 35. In tiefer Trauer: Olga Braunschweig, geb. Galland. Charlotte Heyse, geb. Braunschweig, Walchensee, Obb., Seestraße 42. Familie Alfred Braunschweig, Bodenstedt über Braunschweig. Hans-Dieter Heyse, Garmisch-Partenkirchen, Jahnstraße 5. Clara Rottluff, geb. Braunschweig. Ida Puschmann, geb. Braunschweig, sowj. bes. Zone. Walchensee, den 3. Juni 1953

Adolf Meyke, geboren am 21. Juli 1900, gestorben im Februar 1945. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, ereilte mich die Todesbotschaft durch Heimkehrer, dass mein lieber, unvergesslicher Mann, auf dem Transport nach Moskau, an Typhus verstorben ist. Herr, Dein Rat ist unerforschlich, und Deine Wege sind recht. Ruhe sanft! In stiller Trauer: Emma Meyke, geb. Striewski. Hamburg. Früher: Köllmisch-Lichteinen

Zum Gedenken. Am 6. Juni 1953, jährte sich zum vierten Male der Todestag unseres lieben, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Ulrich Ramien, geboren am 19.12.1935, gestorben am 06.06.1949. Hart war der Schlag und groß der Schmerz, als stille stand Dein junges Herz. Nur die Dich kannten, werden es wissen, was Dein Tod uns für schmerzliche Lücke gerissen. Doch eines bleibt noch bestehn: Die Hoffnung auf ein Wiedersehn. In Liebe und treuem Gedenken: Willi Ramien. Gertrud Ramien, geb. Skusa. Edelgard, als Schwester. Faulen bei Tannenberg, Kreis Osterode, Ostpreußen. Jetzt: Weinerzhagen, Sauerland

Am 20. Mai 1953, verstarb nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, im 66. Lebensjahre, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutti, Omi, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante, Frau Martha Kraemer, geb. Wichert, aus Retsch, Kreis Heilsberg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Hugo Kraemer, Martha Lischewski, geb. Kraemer, Elisabeth Kraemer, sowj. bes. Zone. Margarete Kraemer. Paula Schwesig, geb. Kraemer. Walter Schwesig, Wetzlar (Lahn), Am Entenspiel 10, und Enkelkinder

Am 5. Mai 1953, 10.30 Uhr vormittags, entschlief nach längerem Leiden, unsere geliebte, unvergessliche, bis zuletzt treusorgende Mutter und Schwiegermutter, gute Omi, Schwägerin und Tante, Frau Anna Tews, geb. Schweighöfer, im fast vollendeten 79. Lebensjahre. Namens der Kinder und Enkel, in tiefer Trauer: Margarete Tews. Bensheim a. d. Bergstraße, Schwanheimer Straße 18

Am Montag, dem 1. Juni 1953, entschlief sanft im 84. Lebensjahr, meine liebe Freundin, Frau Anna Sprengel, geb. Roehl. Sie wurde auf dem Friedhof in Garmisch-Partenkirchen in aller Stille beigesetzt. Im Naem ihrer Freunde: Tilla Gehlig. Hamburg 36, Alsterarkaden 7

Nach längerem, schwerem Leiden, entschlief sanft und fern der geliebten, masurischen Heimat, unsere treusorgende, liebe Mutti, Martha Lipski, geb. Brink, im 56. Lebensjahr. Ihr Leben bestand nur aus uneingeschränkter Aufopferung für ihre Familie. In tiefer Trauer: Elisabeth Lipski, Gifhorn/Hann. Ingeborg Lipski, Brake/Unterw. Arthur Ashwell und Frau Margot, geb. Lipski, England. Brake/Unterw., d. 3. Mai 1953

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden, am 15. Mai, im Alter von 72 Jahren, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwägerin und Tante, Auguste Liedtke, aus Horn, Ostpreußen. In stiller Trauer: Karl Liedtke und Kinder. Lengfeld im Odw., 23. Mai 1953

Nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, verstarb am 15. Mai 1953, meine liebe Frau und treusorgende Lebenskameradin, Helene Riedel, geb. Bludau, im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Gustav Riedel, früher: Tapiau, Ostpreußen. Jetzt: Loizenkirchen, Kreis Vilsbiburg (Ndb.)