Ostpreußenblatt August 1952, Folge 23

Folge 23 vom 15.08.1952

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir meines geliebten Mannes, unseres gütigen und nur für uns sorgenden Vatis, des Reichsbahn-Oberamtmanns Julius Donder, geb. in Rosenheide, Kreis Lyck, Ostpreußen, gestorben 1945 in russischer Kriegsgefangenschaft. Marta Donder, geb. Gruybowski und Töchter Ingrid und Rosemarie. Bad Kreuznach bei Steinkauf.

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 29. Juli 1952, nach schwerer, mit großer Geduld ertragener Krankheit, im Alter von 64 Jahren, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Vetter, Baumeister Ernst Gorontzi. Sein Leben war Liebe, Güte und Fürsorge für uns bis zuletzt. In stiller Trauer: Anneliese Gorontzi, geb. Leissner. Ulrich. Dorothea. Gabriele. Martin und alle Angehörigen. Ortelsburg, Feierabendstraße 21. Jetzt Osnabrück, Hafkemeyerweg 6

Am 25. Juli 1952, entschlief nach langem, schwerem, mit unsagbarer Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Gärtner Franz Jacobeit aus Wenzken, Ostpreußen im 54. Lebensjahr. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Joachim Hans Jacobeit als Sohn. Gronenberg, im August 1952, Post Pönitz

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Nach achtjahrelangem Hoffen, erhielten wir von Kameraden die traurige Nachricht, dass mein lieber Stohn, unser allzeit fröhlicher Bruder und Schwager, unser lieber Onkel Otto, der Stabsgefreite der Einheit 21 483 E, Otto Staff aus Ribben, Kreis Ebenrode, im Alter von 36 Jahren, am 17. August 1946 im Lager Moschger in Russland verstorben ist. Er folgte seiner Schwester, Martha Schmidt, geb. Staff aus Kummeln, Kreis Ebenrode. Sie starb im Lager Nemmersdorf, Kreis Gumbinnen im Alter von 32 Jahren. In tiefer Trauer: Maria Staff, geb. Trutenat, Ribben, Kreis Ebenrode. Emma Stege, geb. Staff, und Kinder, Gr.-Stangenwald, Kreis Gumbinnen, jetzt Tolk, Kreis Schleswig

Gott, der Herr, nahm heute meine lieben, einzigen Sohn, Leo Wichmann, geb. 23. Dezember 1931 in Allenstein, zu sich in die ewige Heimat. Er starb infolge eines Unglücksfalles allzu früh. Helene Wichmann, Witwe. Altkockendorf, Kreis Allenstein, jetzt Unterallen über Werl (Westf.), 3. August 1952

Nachruf! Nach sieben Jahren der Ungewissheit, erhielten wir jetzt die Nachricht, dass mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager, der Kraftwagenführer und Angestellte der K.W.S. Königsberg, Hermann Langhein, im August 1945 in einem Kriegsgefangenenlager Pr.-Eylau verstorben ist. Gleichzeitig ein stilles Gedenken an meinen Sohn, Bruder und Schwager, Werner, der sich bis jetzt noch nicht gemeldet hat. In stiller Trauer: Anna Langhein, geb. Maruhn. Irmgard Langhein. Horst Langhein, Frau und Kinder. Minna Heinrich, geb. Langhein. Gustel Wölke, geb. Langhein. Gustav Langhein und Familie. Gustav Heinrich. Otto Wölke und alle Verwandten. Königsberg, Borjenstraße 37. Jetzt Unna (Westf.), Mozartstraße 8

Am 20. Juli 1952 verstarb nach kurzem Leiden, mein lieber Mann, unser Vater und Großvater, der Gend.-Meister i. R. Friedrich Pahlke, 72 Jahre. In stiller Trauer: Lina Pahlke, geb. Gutzeit nebst Kindern und Enkelkindern. Norkitten, Ostpreußen, jetzt Hönisch 101 bei Verden (Aller)

Zum Gedenken! Im August 1952 jährt sich zum achten Male der Todestag meines innig geliebten, unvergesslichen Mannes, unseres lieben, guten Bruders, Schwagers, Onkels und meines einzigen Schwiegersohnes, Bäckermeister Heinrich Schütz, aus Rastenburg, Ostpreußen. Er fiel am 7. August 1944 in Nordfrankreich und folgte seinem Bruder Willi, der 1942 in Russland sein Leben ließ. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen. Selma Schütz, geb. Kunkowski. Uelzen, Heimkehrer-Sanatorium »Fischerhof«

Plötzlich und unerwartet ist infolge Unglücksfalles mein lieber Mann, unser guter Vater, Franz Flieder aus Rastenburg, Ostpreußen im Alter von 50 Jahren von uns gegangen. In tiefer Trauer: Frau Rosa Flieder, geb. Monien und Kinder

Am 1. Mai 1952 entschlief nach langem, schwerem Leiden im Alter von 65 Jahren, mein lieber Mann, Vater und Großvater, der Friseurmeister Gustav Schulz. In stiller Trauer: Frau Marta Schulz. Elfriede Müller, geb. Schulz. Wolfgang und Hans-Jürgen Müller. Königsberg, Ostpreußen, Knochenstraße 35 und Ziethenplatz 6. Jetzt Bunde (Ostfriesland), Mühlenstraße 175

Am 18. Juni 1952, verstarb nach kurzer Krankheit bei seinen Kindern in der sowj. bes. Zone, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, der Landwirt Franz Sperber, Gr.-Naujehnen, Kreis Pillkallen, im fast vollendeten 77. Lebensjahr. Er folgte seinem Sohn, Otto Sperber, der bei der Rückkehr aus Gefangenschaft am 22. September 1945 im Lager Frankfurt an der Oder verstarb, und seinem am 30. März 1944 gefallenen Schwiegersohn, Heinz Wintersehl. Die traurigen Angehörigen. Ida Wintersehl, geb. Sperber, Berlin SW 29, Notitzstr. 36. Martha Gudßent, geb. Sperber, Judenhof bei Thyran, Kreis Passau. Minna Blumreiter, geb. Sperber, sowj. bes. Zone. Wilhelm Sperber, z. Zt. noch vermisst. Erna Sperber, geb. Leinweber, sowj. bes. Zone. Joseph Gudßent. Max Blumreiter und 8 Enkelkinder.

Am 22. Juli 1952 verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, der Stellwerksmeister a. D. August Michel. In stiller Trauer: Auguste Michel, geb. Wachowski. Helene Raabe, geb. Michel. Paul Raabe, Lehrer a. D. Renate Raabe. Ulm-Wiblingen, im Juli 1952. Früher Königsberg, Rauschen-Samland und Sylt.

Am 22. Juli 1952 entschlief plötzlich nach einem arbeitsreichen Leben, mein geliebter Mann, der Bauer Richard Nehm, aus Herrndorf, Kreis Pr.-Holland, im 64. Lebensjahr. Er folgte unserer geliebten einzigen Tochter, Lisbeth, die im Mai 1945 im Ural verstorben ist. In tiefem Leid: Emma Nehm, geb. Ehlert. Betzhorn über Wittingen, Hannover

Am 1. Juli 1952 entschlief meine liebe Mutter, unsere gute Oma und Uroma, Frau Ottilie Fischer, geb. Florian, aus Königsberg, im 86. Lebensjahr. In stiller Trauer: Charlotte Budweg, geb. Fischer, Kiel-Eschenhagen, Tiroler Ring 376. Familie Klinghammer, Kiel, Paul-Fus-Straße 8

Zum Gedenken! Zum siebenten Male jährt sich der Tag, an dem meine lieben Großeltern, August Moldenhauer, Maria Moldenhauer, geb. Lowski, in einem Lager bei Schloßberg, Ostpreußen an Entkräftung starben. Herbert Moldenauer, Auerwalde bei Liebenfelde. Jetzt Siglhof/Peißenberg (Obb.)

Am 4. Juli 1952 verstarb plötzlich und unerwartet in Pfungstadt bei Darmstadt, mein lieber Mann, unser guter Vater und Opa, der Baumeister Otto Bachler, aus Allenstein, Wilhelmstraße 15, im 74. Lebensjahr. In stiller Trauer: Emmi Bachler, geb. Haak. Charlotte Neye, geb. Bachler, Darmstadt, Heidenreichstraße 19. Ilse Mielke, geb. Bachler, Hamburg-Wandsbek, Wandsedamm 6c. Eva Bluhm, geb. Bachler, Glashütte, Kreis Stormarn. Gerda Bachler, Hamburg-Barmbek, Wiesendamm 10

Zum Gedenken! Am 14. August 1952, jährte sich zum zweiten Male der Todestag meiner lieben, ältesten Tochter, lieben Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante, Christel Lücke, geb. Wiesenberg, geb. am 22.02.1920, aus Schönwalde, Kreis Elchniederung. In Liebe gedenken wir ihrer. Im Namen aller Angehörigen. Frank-Walter Lücke. Käte Wiesenberg als Mutter. Neukirchen 33, Kreis Melle, Bezirk Osnabrück

Am 2. August 1952 ist meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutti, Frau Margarete Ellmer, geb. Hannemann aus Adl. Sporrwitten bei Königsberg, nach schwerer Krankheit im 52. Lebensjahr eingeschlafen. Im Namen aller Hinterbliebenen in tiefster Trauer: Otto Ellmer, Höxe bei Hannover

Nach Gottes Ratschluss verschied am 28. Mai 1952, unerwartet unsere herzensgute Mutter und Großmutter, Frau Maria Willumeit, geb. Hardt, aus Gut Sperlings, Kreis Heilsberg, im Alter von 72 Jahren. Sie folgte ihrem lieben Mann, August Willumeit, der am 24. Dezember 1947 verstorben ist, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Charlotte Komorowski, sowj. bes. Zone. Hildegard Müller, Wörth am Isar. Hans und Magdal. Müller, Neuß-Weckhofen und 4 Enkelkinder