Seite 15 und 16 Todesanzeigen
Wir erfüllen die traurige Pflicht, unsere Altherrenschaft von dem am 28. März 1955 erfolgten plötzlichen und unerwarteten Ableben unseres Corpsbruders, Bruno Belau, W.S. 1905/1906, Rittergutsbesitzer auf Markhausen, Kreis Pr.-Eylau in Kenntnis zu setzen. AH-Ausschuss der ehem. Agronomia Königsberg
Zum zehnhährigen Todestag gedenken wir mit großer Liebe und tiefer Trauer unserer einzigen, unvergesslichen Kinder, Günther Hoffmann, Obltn. im Inf.-Regt. 1, geb. 17.07.1920, gestorben 01.05.1945, schwerverwundet beim Kampf um seine Heimatstadt Königsberg auf dem Lazarett-Transport erschossen; Inge Hoffmann, geb. Neumann, geboren 04.03.1923, gestorben 01.05.1945, auf der Flucht in Mecklenburg von den Russen erschossen. Beide ruhen vereint auf einem Friedhof in Mecklenburg. Ferner gedenken wir unserer lieben, fürsorglichen Ehemänner, Walter Hoffmann, Baumeister; Ernst Neumann, Ingenieur. Sie fanden den Hungertod im Lager Rothenstein/Königsberg. Gleichzeitig gedenke ich meiner lieben Hausgehilfin, die mir 13 Jahre treu zur Seite stand. Betty Augstein, früher Königsberg Pr., Schillerstraße 23. Sie fand den Hungertod in Ragnit, Ostpreußen. Um stilles Gedenken bitten, Elisabeth Hoffmann, geb. Jäkel, Baden-Baden, Eichstraße 7. Martha Neumann, geb. Schlicht, Hamburg 20, Wrangelstraße 32. Früher: Königsberg Pr., Schillerstraße 23 und Schrötterstraße 14
Nach drei Tage langer Krankheit, entschlief plötzlich und unerwartet, nach einem arbeitsreichen Leben, im Krankenhaus Sensburg, mein lieber Mann, unser lieber Vater, der Bauer Friedrich Kilimann, aus Preußental, Kreis Sensburg, Ostpreußen, geboren in Ostfließ, Kreis Ortelsburg, nach Vollendung seines 72. Lebensjahres. In tiefer Trauer: Marie Kilimann, geb. Totzeck, Preußental. Emil Kilimann, Käthe Kilimann, geb. Zinn, Kassel-Oberzwehren. Emma Gorstka, geb. Kilimann, Puppen, zurzeit Preußental. Fritz Gorstka, in Russland vermisst. Wer weiß etwas über ihn? Elfriede Grzanna, geb. Kilimann, Emil Grzanna, Fulda. Fritz Kilimann, Marie Kilimann, geb. Wentzel, Buchenau, Kreis Hünfeld. Ida Dohnau, geb. Kilimann, Fritz Dohnau, Preußental. Uffz. Erich Kilimann, seit Kriegsende an der Ostfront vermisst. Wer weiß etwas über ihn? Letzte Feldpostnr. 52 221 L und sechs Enkelkinder. Fulda, Gerloser Weg 29
Fern seiner ostpreußischen Heimat, verstarb am 31. März 1955, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, der frühere Landwirt Gustav Schwandt, Draeweningken, Kreis Ebenrode, Ostpreußen, im 79. Lebensjahre. In stiller Trauer: Berta Schwandt, geb. Gollub. Hilde Staedler, geb. Schwandt. Erich Staedler. Edelgard und Regine Staedler. Jetzt: sowj. bes. Zone
Die Liebe höret nimmer auf! Zehn Jahre sind vergangen, seit mein lieber, herzensguter, unvergesslicher Mann, lieber Vater, Bruder, Schwager, Onkel, Reichsbahn-Obersekretär, Hans Westphal, Unteroffizier 1914/1918, geb. 14.01.1899, im April 1945 im Lazarett Glasow (Russland), verstorben ist. Er folgte unserem geliebten, sonnigen, ältesten Sohn und Bruder, apl. Reichsbahn-Inspektor, Heinz Westphal, Uffz. und Flugzeugführer im Jagdtgeschw. Udet, geb. 15.06.1921, gefallen 24.05.1944 im Luftkampf über Deutschland. Er ruht in Heimaterde. Mein geliebter Mann, unser herzlieber Vati, lieber Bruder, Schwager, Onkel, Hauptlehrer Siegfried Wolski, Hauptmann in einem Inf.-Regt. geb. 07.10.1902, gefallen 11.03.1945 in der Weichselniederung. In stillem Gedenken: Meta Westphal, geb. Wolski. Georg Westphal. Charlotte Wolski, geb. Tietz, Julienhöfen, Ostpreußen. Peter, Sabine und Knut, als Kinder. Königsberg Pr., Schillerstraße 17. Jetzt: Hannover-Döhren, Bernwardstraße 6
Nach überstandener Operation verstarb plötzlich, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager, Neffe und Vetter, Heinz Perband, geb. 07.12.1924, gestorben 22.03.1955. Er folgte seinem lieben Vater, Maurermeister Alfred Perband, der genau vor zehn Jahren in Langenhausen bei Gnarrenburg verstarb. 1. Kor. 13. 8 Im Namen aller Verwandten: Margarete Perband, geb. Birkholz. Fischhausen, Ostpreußen. Jetzt: Bremen, Weg zum Krähenberg 42
Zum Gedenken. Vor zehn Jahren wurden uns unsere geliebten, tapferen Söhne, unser ältester und jüngster, meine unvergesslichen Brüder entrissen. Paul-Martin Haaker, stud. med. Uffz. und Funker in einem Artl.-Regiment, geb. 14.05.1922, gefallen 17.04.1945 in Pillau. Hermann Haaker, Abiturient der Bessel-Oberschule Königsberg Pr. ROB. In der schweren Artl.-Ersatz-Abteilung 37 (mot.), geb. 03.12.1927, vermisst seit dem 22.01.1945 in Mohrungen. Wir beklagen ferner den uns unbekannten Lebensausgang unserer treuen Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, der verwitweten Frau Marie Haaker, geb. Braun, geb. 20.01.1865, vermisst seit März 1945 in Königsberg Pr. In Schmerz und Wehmut: Otto Haaker, Stud.-Rat a. D., Margarete Haaker, geb. Müher. Otto-Georg Haaker, stud. pharm. Königsberg Pr., Wrangelstraße 5. Jetzt: Berlin-Lichterfelde, Hochbaumstraße 7
Zum Gedenken. Am 30. April 1955 jährt sich zum zehnten Male der Todestag meines lieben, unvergesslichen Mannes, Johann Gustav Puttenat, Reg.-Oberinspektor, Kapitänleutnant der K.M.D. Königsberg Pr. geboren 30.11.1890, gestorben 30.04.1945. Beim Kampfeinsatz in Königsberg Pr. am 09.04.1945 verwundet und am 30.04.1945 in russ. Gefangenschaft im lager in Georgenburg bei Insterburg versgtorben. Er gab sein Leben für seine geliebte Heimat. Er bleibt allen unvergessen, die ihn geliebt haben. In stillem Gedenken, im Namen aller Hinterbliebenen: Dora Puttenat, geb. Kessler. Früher: Königsberg Pr., Hans-Sagan-Straße 20, jetzt: Hamburg-Bramfeld, Bramfelder Chaussee, Nebenweg 4 Nr. 10 C II 1.
Nach zehnjährigem, vergeblichem Warten, gedenke ich in stiller Trauer meines lieben Mannes, des Prokuristen Alfred Redwans, zul. Revieroberwachtmeister der Polizei, vermisst im April 1945 im Lager Carmitten, Ostpreußen. Wer gibt mir Auskunft über sein Schicksal? Ferner gedenke ich meiner lieben Schwiegermutter, der Kaufmannswitwe Frau Hedwig Redwans, die am 8. April 1945 ums Leben kam. In stillem, herzlichem Gedenken: Frau Erna Redwans, geb. Mutschulat. Königsberg Pr. Unterhaberberg 17. Jetzt: Hannover, Wilh.-Bluhm-Straße 50
Nach einem arbeitsreichen Leben, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, verstarb plötzlich und unerwartet am 28. März 1955, mein treuer, herzensguter, unvergesslicher Mann, unser treusorgender Papi, Bruder, Schwager und Onkel, Friseurmeister Bruno Kleefeldt, im Alter von 48 Jahren. Ferner gedenken wir in Liebe meines Bruders, Rudi Sonnenberg, geb. 07.08.1920, gefallen 1943 (Mittelmeer); meiner Schwester, Ilse Sonnenberg, geb. 03.07.1924, gestorben 16.08.1946; meines Vaters, Ewald Sonnenberg, geb. 01.06..1886, gestorben 05.05.1951; meiner Mutter, Auguste Sonnenberg, geb. Tessmer, geb. 07.03.1889, gestorben 14.03.1954; meiner Schwester, Edeltraut Augustat, geb. Sonnenberg, geb. 23.02.1916, gestorben 06.08.1954; meiner Schwiegermutter, Berta Kleefeldt, geb. Kutzki, geb. 14.12.1878, gestorben 24.04.1952. Im Namen aller Hinterbliebenen: Elly Kleefeldt, geb. Sonnenberg und Kinder Margitta und Viola. Königsberg Pr., Altst. Langg. 46. Jetzt: Heiligenhaus, Bez. Düsseldorf, Hauptstraße 101
Nach einem schweren Leiden, ist unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, Schwager und Onkel, Adolf Meyke, im Alter von 53 Jahren, für immer von uns gegangen. Er bleibt uns unvergessen. Er folgte seiner lieben Ehefrau, Auguste Meyke, geb. Jersimski, nach 5 ½ Jahren. In tiefer Trauer: Ida Schmidt, geb. Meyke. Hans Schmidt und Kinder, Ulrich und Bernhilde. Charlotte Ceglarek, geb. Meyke. Constantin Ceglarek und Tochter Regina sowie alle Verwandten. Früher: Kl.-Grieben. Jetzt: Uttenreuth 108 bei Erlangen.
Am 31. März 1955 entschlief, fern seiner geliebten Heimat, nach längerer Krankheit, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Wilhelm Brandstäter, im fast vollendeten 80. Lebensjahre. In stiller Trauer: Frieda Paschkewitz, geb. Brandstäter, sowj. bes. Zone. Otto Paschkewitz, vermisst. Emma Brandstäter. Anna Mirbach, geb. Brandstäter, Fritz Mirbach und Liesbeth Brandstäter, sowj. bes. Zone. Herta Pfeiffer, geb. Brandstäter. Franz Pfeiffer und vier Enkelkinder. Marderfelde, Kreis Schloßberg, Ostpreußen. Jetzt: Baccum, Kreis Lingen/Ems
Zum Gedenken. Am 29. April 1955 jährt sich zum zehnten Male der Tag, an dem unser lieber Vater, der Revierförster Ernst Katten, aus Kruttinnen, Kreis Sensburg, Ostpreußen, von den Russen verschleppt wurde. Wer weiß etwas über sein Schicksal? In Liebe trauern um ihn seine Kinder. Ingeborg und Wolfgang Katten. Walden, Kreis Lyck, Ostpreußen. Jetzt: Köln-Dellbrück, Kräuterweg 26 bei Rißmann
Der Herr hats gegeben, Der Herr hats genommen, Der Name des Herrn sei gelobt. Zum Gedenken. Am 22. April 1955 jährte sich zum 10. Male der Tag, an dem unser lieber Vater und Großvater, der ehem. Bauer und Bürgermeister Alex Bünsow, Lindenwiese, Kreis Lötzen, geb. 20.03.1876, von den Russen verschleppt wurde. Sein Leben war rastlose Tätigkeit in treuer Pflichterfüllung. Auf dem Wege unserer Ausweisung verloren wir ferner, durch Seuchentod, unsere geliebte Mutter und Großmutter, Eleonore Bünsow, geb. Weiß, geb. 14.03.1883, gestorben 06.02.1946. Ihr Leben war unermüdliche Arbeit und Fürsorge für ihre Familie. Meine geliebte Frau und gute Mutter, Hildegard Bünsow, geb. Maybaum, geb. 30.05.1913, gestorben 19.01.1946, mit ihren beiden Kindern, Helga, gb. 23.04.1939, gestorben 27.01.1946 und Ernstchen, geb. 22.08.1943, gestorben 27.01.1946. Gleichzeitig gedenke ich meines geliebten Mannes, Kurt Mischke, der seit Februar 1945 vermisst ist. Hans Bünsow, Meyerich 14, Kreis Soest. Ernst und Bernhard Bünsow, Hamm-Bossendorf über Haltern. Maria Mischke, geb. Bünsow, Hamm i. W. Blumenstraße 8
Vor zehn Jahren, am 21.04.1945, starb auf der Flucht aus Ostpreußen in der sowj. bes. Zone, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Schwager und Onkel, der Landwirt Arthur Manzau, aus Birkenwalde, Kreis Tilsit-Ragnit. Er folgte seinem einzigen Sohn, Artur Manzau, gefallen am 15.11.1943. Am 15.02.1955 starb sein lieber Schwiegersohn, Rektor Otto Buchner, aus Bochum. In treuem Gedenken: Agnes Manzau, geb. Kischkat. Margarete Buchner, geb. Manzau. Hildegard Reitmeyer, geb. Manzau. Carl Reitmeyer und acht Enkelkinder. Stenglingsen bei Letmathe/Westf.
In den ersten Maitagen 1955, jährt sich zum zehnten Male der Tag, an dem unser lieber Sohn und Bruder, August Janowitz, geb. am 16.07.1927, bei den letzten Kämpfen in Berlin-Spandau, den Heldentod fand. In stillem Gedenken: Josef Janowitz und Frau. Als Geschwister: Albert, Maria, Franz, Klara, Elisabeth und Hugo. Ramsau, Ostpreußen. Jetzt: Oberhaun, im April 1955, über Bad Hersfeld
Zum Gedenken. Nach zehnjährigem, vergeblichem Warten, gedenken wir in stiller Trauer meines innig geliebten Mannes, unseres unvergesslichen, lieben Papas und Schwiegervaters, des Landwirts Willy Mertins, geb. 27.01.1903, verschollen seit April 1945 als Soldat in Nord-Ostpreußen. In stillem Gedenken: Ida Mertins, geb. Schlakat. Erika Kudszus, geb. Mertins. Waltraut Mertins. Werner Kudszus und alle Anverwandten. Szagmangen, Kreis Tilsit-Ragnit und Krakischken, Ostpreußen. Jetzt: Düsseldorf, Ellerstraße 60 I. 30.04.1955
Zum zehnjährigen Gedenken. Nach einer Verwundung in seiner Heimat, starb unser lieber Junge, Bruder und Schwager, Helmuth Kaminski am 29.04.1945 im Lazarett zu Kopenhagen. In stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen: Eugen Kaminski. Früher: Königsberg Pr., Drummstraße 31. Jetzt: Ratzeburg, Herrenstraße 6
Zum Gedenken. Am 22. April 1955, jährte sich zum 10. Male der Todestag meines geliebten Mannes, unseres lieben Vaters, des Landwirtschaftsrats Gerhard Nitsch, geb. 16.09.1901, gefallen 22.04.1945. Er ruht in Lieberose im Spreewald. Ihm folgte nach kurzer, schwerer Krankheit am 29. Januar 1947 unser geliebter Sohn und Bruder, Klaus-Jürgen Nitsch, geb. 28.01.1936, gestorben 29.01.1947. In Quanthof, Kreis Hameln, haben wir ihn zur letzten Ruhe gebettet. In stillem, stetigem Gedenken: Helene Nitsch, geb. Krebs. Egbert Nitsch. Burkhard Nitsch. Uwe Nitsch. Früher: Königsberg Pr., Hagenstraße 116. Jetzt: Pforzheim, Genossenschaftsstraße 75
Fern doch treu der Heimat, verstarb plötzlich am 5. April 1955 in der DDR, Klempner und Installateurmeister Curt Albert Schiemann. Königsberg Pr., Oberhaberberg 59. in stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen: Marta Schiemann, geb. Butzke
Zum Gedenken. Am 2. Mai 1955 jährt sich zum zehnten Male der Todestag meines geliebten Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, Georg Majewski, geboren 10.03.1922, gefallen 02.05.1945. In Liebe und Wehmut: Maria Podewski, verw. Majewski. Elli Ries, geb. Majewski. Heinz Ries. Horst Majewski und Frau Gertrud. Lötzen, Ostpreußen. Jetzt: Bergisch-Neukirchen, Rhein-Wupper-Kreis
Am 11. April 1955, 0.10 Uhr, entschlief sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwieger-, Groß- und Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel, Rudolf Schulz, im 77. Lebensjahre. In stiller Trauer: Johanna Schulz, geb. Sembill und Kinder. Oldendorf über Itzehoe, Holstein.
Mein lieber Vater, Gutsbesitzer Curt Hundsalz, Erubischken-Hopfendorf, Kreis Pillkallen, ist am 19. März 1955, nach langem Leiden, im 65. Lebensjahre, sanft entschlafen. Ruth Schubert, geb. Hundsalz. Lohr am Main, Partensteiner Straße 490 1/2
Müh und Arbeit war Dein Leben, treu und fleißig Deine Hand. Ruhe hat Dir Gott gegeben, denn Du hast sie nie gekannt. Weit entfern von der geliebten Heimat, entschlief am 30. März 1955, im Alter von 62 Jahren, nach langer, mit großer Geduld ertragener, schwerer Krankheit, meine liebe, herzensgute Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Auguste Buchhorn, geb. Neumann. Sie folgte ihren im 2. Weltkrieg gefallenen Söhnen, Willi und Eduard; ihrem Bruder, Albert und ihrem in der heimat verschollenen Vater, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer, im Namen der Hinterbliebenen: Eduard Buchhorn. Mohrungen, Ostpreußen, Georgenthaler Chaussee 12a. Jetzt: Berlin-Reinickendorf 1, Zermatter Straße 16
Wir gedenken in diesem Monat unseres vor 10 Jahren auf der Flucht verstorbenen Töchterchens Sigrid. Sie ruht mit vielen deutschen Kindern in Kopenhagen/Dänemark. In Liebe und stillem Gedenken: Friedrich Wittke und Frau Erna, geb. Bendrich. Königsberg Pr., jetzt: Hannover 11
Zum Gedenken. Vor zehn Jahren, am 26. April 1945, ist unsere herzensugte, sich stets in selbstloser Liebe für uns aufopfernde Mutter, Frau Olga Spreen, geb. Holzloehner, im Alter von 67 Jahren für immer von uns gegangen. Sie starb in Danzig-Langfuhr an den Folgen der Flucht. Ihr voran ging ihr einziger, über alles geliebter Sohn, unser unvergesslicher Bruder, der Landesoberinspektor Ernst Spreen. Er fand am 17. Januar 1945 im Alter von 37 Jahren als Offizier, zuletzt in einer Fallschirmjägereinheit, bei Sesenheim im Elsaß den Heldentod. Wer weiß Näheres über sein Schicksal? Grete Spreen und Gertrud Sonnabend, geb. Spreen, Berlin. Lotte Spreen und Elfriede Spreen, Redenfelden Obb. Holzbreitenweg 2. Früher: Tapiau-Großhof. Königsberg Pr. und Memel
Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ewge Ruh, denkt, was ich gelitten habe, eh’ ich schloss die Augen zu. Gott, der Herr über Leben und Tod, nahm am 7. April 1955 meine innigstgeliebte Frau, Marta Trielus, geb. Naujok, aus Gilge, zuletzt in Karlsrode, Ostpreußen, nach einem langen, schweren Leiden, im Alter von 50 Jahren, zu sich in sein himmlisches Reich. Sie starb im festen Glauben an ihren Erlöser Jesus Christus. In tiefer Trauer: Hermann Trielus, Reher, Holstein. Anna Jahnke, geb. Naujok, Lübeck-Kücknitz. Hans Jahnke, Lübeck-Kücknitz. Elsa Besmehn, geb. Naujok, Bad Tölz, Oberbayern. Witwe Naujok, als Mutter. Christian Trielus, Oldenburg i. O. Marta Messau, geb. Trielus, sowj. bes. Zone. Henriette Petereit, geb. Trielus, Herne, Westf. Minna Awiszus, geb. Trielus, Herne, Westf. und alle Anverwandten.
Du bist befreit von Leid und Schmerz, geliebtes, treues Mutterherz. Stets Müh’ und Arbeit bis ans Ende, nun ruhen deine fleiß’gen Hände, die immer gern für uns bereit. Dein denken wir in Ewigkeit. Gott, der Herr, erlöste nach einem langen, schweren, mit Geduld ertragenen Leiden, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, unsere herzensgute Oma, Schwägerin und Tante, Frau Luise Basner, geb. Frontzek. Sie starb im 73. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Otto Basner, als Sohn. Familie Ernst Thiel und Frau Emmi, geb. Basner. Frau Mia Jortzik, geb. Basner. Frau Elisabeth Basner, geb. Koczeba. Als Enkelkinder: Manfred Redwitz und Frau Gerda, geb. Jortzik. Edeltrud, Norbert, Margitta, Dietlind, Rita, Karin und alle Anverwandten. Osterode, Ostpreußen, Artilleriestraße 9. Jetzt: Fulda, Königsberger Straße 8
Am 11. März 1955 verstarb ganz unerwartet, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, die Buchhalterin Lina Habedank, im Alter von 62 Jahren. Gleichzeitig gedenken wir in Liebe und Dankbarkeit unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Johanna Habedank, geb. Hakelberg, die am 21. April 1954, im Alter von 83 Jahren, von uns ging. In stillem Gedenken: Ida Habedank. Martha Naujoks, geb. Habedank. Ella Rasch, geb. Habedank. Max Habedank und Frau Elli, geb. Petereit. Hans August Beckmann und Frau Anneliese, geb. Naujoks. Johannes Beckmann. Insterburg, Jordanstraße 8. Jetzt: Wahlstedt, Kreis Segeberg, Ostpreußenweg 11
Am 4. April 1955 ist nach einem arbeitsreichen Leben und nach schwerem Herzleiden, mein lieber Mann, unser Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Dezernent der Reichsbahndirektion Stettin, Reichsbahnrat Arthur Eichler, im Alter von 66 Jahren, von uns gegangen. In stiller Trauer: Bertha Grete Eichler, geb. Kirsch, sowj. bes. Zone. Liselotte Eichler, geb. Hoffbauer, Rasthaus am Anwaldsee bei Ingolstadt. Willy Eichler und Familie, früher Lehrer in Kreuzingen, jetzt: Uetersen, Holstein, Heinrich-Heine-Straße 75. Gustav Eichler und Familie, Verwaltungsinsp. Früher: Rastenburg, jetzt: Rendsburg, Kampenweg 12. Richard Eichler und Familie, Regierungsinsp. Früher: Insterburg, jetzt: Kiel-Elmschenhagen, Tiroler Ring 91. Paul Kirsch, Bundesbahnoberinsp. und Frau, früher: Königsberg Pr., jetzt: Kassel, Kattenstraße 5, Minna Wölk, geb. Kirsch und Familie, Kassel-Niederzwehren, Neue Straße 1/2 Einäscherung und Trauerfeier haben am 7. April 1955 im Krematorium in der sowj. bes. Zone stattgefunden
Kein Arzt fand Heilung mehr für Dich, doch Jesus sprach: Ich heile Dich! Fern der geliebten Heimat, entschlief am 4. Spril 1955, nach kurzem, schwerem Leiden, plötzlich und für uns alle unfassbar, mein innigstgelieber, herzensguter Mann, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, Emil Lotzkat, früher: Plein, Kreis Elchniederung, im Alter von 58 Jahren. In tiefer Trauer, im Namen aller Angehörigen, seine untröstliche Gattin, Ella Lotzkat, geb. Riechedt. Behringen, den 18. April 1955, Kreis Soltau
Zum zehnjährigen Gedenken. Am 29. April 1945 ist unser lieber, ältester Sohn, der den Hof erben sollte, der staatl. geprüfte Landwirt Ernst Legal, Oberwachtmeister in einem Artl.-Regt. und Inhaber des Eisernen Kreuzes I. und II. Klasse, geb. 10.08.1912, bei Halbe im Spreewald gefallen und von einem Kameraden unseres Heimatkreises beerdigt. Es trauern um ihn seine Eltern: Johann Legal und Frau Martha, geb. Pinkall sowie seine Geschwister mit Familien und seine Braut. Alt-Christburg, Kreis Mohrungen, jetzt: Schleswig, Moltkestraße 38
Am 11. April 1955 nahm Gott, der Herr, nach längerem Leiden, unseren lieben, guten Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel, den Tischlermeister Ernst Geschke, im 84. Lebensjahre, zu sich in sein himmlisches Reich. Er folgte unserer lieben, guten Mutter, nach 15 Monaten in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Ernst Geschke und Frau, Hütten. Emil Geschke und Frau, Willy Geschke und Frau, Wedel/Holstein. Emil Weiss und Frau, geb. Geschke, Kiel. Fritz Schwermer und Frau, geb. Geschke, Korschenbroich. Josef Hinzmann und Frau, geb. Geschke, Karweiler. 7 Enkel, 1 Urenkel. Früher: Groß-Udertal, Kreis Wehlau, Ostpreußen. Jetzt: Ruhestätte Hütten, Kreis Eckernförde
In großer Dankbarkeit und Verehrung gedenken wir meines geliebten, treusorgenden Mannes, unseres herzensguten Vatis Paul Michaelis, Lehrer und Major der Res., gefallen am 28. April 1945 in den letzten Kämpfen um Berlin. Du folgtest unseren beiden ältesten Jungen und Brüdern, Gerhard, Gefr. R.O.B., geboren 21.05.1921, gefallen 02.08.1942 in Russland; Siegfried, Fhj.-Uffz., geboren 22.06.1926, gefallen 11.03.1945 in Königsberg Pr., die ihr junges Leben für die ostrpeußische Heimat hingaben. Ihr bleibt uns unvergessen! Erna Michaelis, geb. Fischer. Brigitte und Egbert. Liebenfelde, Ostpreußen. Jetzt: Berlin-Mariendorf, Ma’ Damm 65
Am 1. April 1955 verstarb, für uns alle unerwartet, nach gut überstandener Operation, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma und Schwester, Frau Lisbeth Weinreich, geb. Tobias, im Alter von 60 Jahren. Es trauern um sie: Helmut Gudat und Frau Hildegard, geb. Weinreich mit Dieter und Gerd. Siegfried Gudat und Frau Irmgard, geb. Weinreich mit Klaus und Wolfgang sowie Mia Bloß und Fritz Tobias, als Geschwister. Früher: Königsberg Pr.-Rosenau, Aweider Allee 120 a. Jetzt: Koblenz-Horchheim, Alte Heerstraße 78
Plötzlich und unerwartet, entschlief an Herzschlag am Dienstag 19. April 1955, kurz vor Vollendung seines 64. Lebensjahres, mein innig geliebter Mann, unser lieber Schwager und Onkel, Herr Walter Gelzenleichter, Amtsrat beim Bundesrechnungshof. In tiefem Schmerz: Johann Gelzenleichter, geb. Kniefert und alle Verwandten. Frankfurt-Westhausen, Westring 50
Am 22. April 1955 jährte sich zum zehnten Male der Todestag meines geliebten Mannes des Schmied und Landwirts Emil Korth, geboren 18.06.1902, gestorben 22. April 1945, im Kriegsgefangenenlager Deutsch-Eylau. Ferner gedenke ich meines lieben Schwiegervaters, des Schmiedemeisters August Korth, geboren 09.08.1876, gestorben 22. Juni 1945, durch Russeneinfall in der Heimat. In treuem Gedenken: Gertrud Korth, geb. Bolz und alle Verwandten. Früher: Langenreihe, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen. Jetzt: Elmshorn, Flamweg 2
Zum Gedächtnis. Unvergessen bleibt mir mein einziges, geliebtes Kind, Karl-Heinz Frick, geboren 12.08.1926, gestorben 29.04.1945. Er ruht auf dem Ehrenfriedhof in Pillau. Ihm folgte am 19. Dezember 1948 sein guter Vater, mein lieber Mann, Verlagsleiter Bruno Frick, geboren 10.07.1898, gestorben 19.12.1948. Fern seiner geliebten Heimat verstarb am 13.03.1954, mein herzensguter Vater, der frühere Gutsbesitzer Franz Krieg, geboren 05.03.1871, gestorben 13.03.1954. In stiller Wehmut: Emmy Frick, geb. Krieg. Lyck, Ostpreußen. Jetzt: Heidelberg, Bergstraße 26
Nach Gotte unerforschlichem Ratschluss entschlief heute früh mein lieber Mann, mein bester Vater, Hans Heinrich. Er starb im 50. Lebensjahre, nach schwerer Krankheit, die er mit großer Geduld und Tapferkeit ertrug. Freude am Leben und an seiner Arbeit, Tüchtigkeit und Fleiß kennzeichneten sein Wesen. Den Seinen war er in herzlicher Liebe zugetan. Für alle Verwandten: Frau Elfriede Heinrich, geb. Horn. Peter Gerhard Heinrich. Allenstein, Schnellerweg 14. Jetzt: Frankfurt am Main, den 12. April 1955, Platenstraße 38
Am 17. April 1955 entschlief nach schwerer Krankheit, unser Landsmann und Kamerad, Otto Friedrich Hofmann, Oberstfeldmeister a. D., im Alter von 56 Jahren. Es war ihm nicht vergönnt, seine geliebte Heimat, frü die er immer im unermüdlichen Einsatz gestanden hat, noch einmal wiederzusehen. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. Landsmannschaft Ostpreußen. Kreisvereinigung Zwiesel, Bay. Wald. Wilhelm Buttkus, 1. Vorsitzender
Am 6. April 1955 entschlief nach kurzem Krankenlager, im Alter von 67 Jahren, versehen mit den Gnadenmitteln unserer heiligen Kirche, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Martha Thiel, geb. Sadrinna. In tiefer Trauer: Hedwig Klews, geb. Thiel. Reinhard Thiel. Fritz Klews und drei Enkelkinder. Waltraut, Brigitte und Udo Klews. Likusen bei Allenstein, Ostpreußen, Seestern. Jetzt: Hannover, Frundstraße 6
Am 3. April 1955, ist meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Oma, Frau Emma Gemballe, geb. Kukies, im 72. Lebensjahre für immer eingeschlafen. Im Namen aller Trauernden: Otto Gemballa. Lötzen, Danziger Straße 45. Jetzt: sowj. bes. Zone
Am 18. April 1955, rief Gott die Pfarrfrau Gertrud Karnath, geb. Jaeckel, vormals in Momehnen, Gerdauen und Laggarben, in Billingsbach, im Alter von 50 Jahren, zu sich. Sie lebte im Glauben an ihren Heiland, im Dienst an Familie und Gemeinde, litt und starb in Geduld und Zuversicht. Pfarrer Werner Karnath und Tochter Dorothea, Billingsbach über Blaufelden, Württemberg. Friedrich Jäkel und Charlotte, Karlsruhe. Robert Jaeckel und Grete, Tuttlingen. Wolfgang Jaeckel und Christa, Hannover
Nach langem, schwerem Leiden, entschlief am 1. Osterfeiertag 1955, meine innig geliebte Mutter, unsere liebe Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Martha Sonnenstuhl, geb. Stöbbe, im 66. Lebensjahre. In tiefem Schmerz, im Namen aller Hinterbliebenen, Elfriede Sonnenstuhl. Früher: Königsberg Pr., Kaiserstraße 32. Jetzt: Kiel, Franziusallee 17
Zum Gedächtnis. In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir am zehnten Todestag unserer geliebten Mutter, Frau Anna Sudau, geb. Neumann. Sie fand ein einsames Grab bei Rudau. Ihr schlichtes, von rastloser Arbeit erfülltes Leben, war selbstlose Liebe für uns. Herta Jaeschke, geb. Sudau. Ernst und Hildegard Sudau. Gustav und Elfriede Sudau. Henry und Hanna Komutzki, geb. Sudau. Mandtkeim, Kreis Samland. Jetzt: Fulda, Hersfeld, sowj. bes. Zone. Penzberg, Obb.
Unsere liebe, gütige, nimmermüde Mutter, Hebamme i. R. Amalie Nickstadt, geb. Nonn, Heinrichswalde, ist nach einem arbeitsreichen, fürsorglichen Leben, heute im Alter von 90 Jahren, für immer von uns gegangen. Ernst Nickstadt. Elisabeth Nickstadt, geb. Bartsch. Hannover, 16. April 1955, Wallensteiner Straße 110c. Die Beisetzung hat auf dem Ricklinger Friedhof in Hannover stattgefunden.
Am 24. April 1955 jährte sich zum zehnten Male der Todestag unserer lieben Mutter und Großmutter, Wilhelmine Dreyer, geb. Ebel, aus Fischhausen-Samland. Sie verstarb im 83. Lebensjahre, auf der Flucht in Danzig-Olivia. Es gedenken ihrer: Heinrich Dreyer und Frau Anneliese sowie die Enkelkinder Gisela, Ingrid und Karin. Frankfurt/Main, Wickenweg 25. Willi Dreyer und Frau Charlotte, Ludwigshafen-Oggersheim, Kaiserstraße 58. Siegfried Dreyer, Revensdorf bei Gettorf, Kreis Eckernförde. Frida Meyer, geb. Dreyer, Hannover, Stöckener Straße 201
Am 26. März 1945, erlitt auf der Flucht aus unserer gemeinsamen Heimat Königsberg Pr., durch das Kriegsgeschehen von uns getrennt, unsere geliebte Schwester und Freundin, Clara Hoffheinz, einen bitteren, einsamen Tod, infolge Lungenentzündung an Bord des Schiffes Jupiter. In schmerzlichem Gedenken auch an ihre am 14. Mai 1953 in Niendorf/Ostsee entschlafene Schwester, Else Hoffheinz. Ihre langjährige Lebensgefährtin: Ellinor Berent, Studienrätin a. D. Niendorf/Ostsee, April 1955