Im KB Remplin wird unter dem Sterbedatum von Margaretha Dorothea Elisabeth Lange am 27 Apr 1830 zitiert:
„[gest] April 27 [27.4.1830],
[begr] April 29 [29.4.1830],
des H Pens. Johann Adolph ECKERMANN in Wilzen Wittwe zu Remplin Margretha Dorothea Elies. geb. LANGE, geb zu Rehhagen.
[alt] 80 J.“
An der Stelle soll Basthorst, heute Ortsteil von Crivitz, PLZ 19089, entstanden sein.
In „Von Kakeldütt und Muddelmasch. Orte, Kirchspiele und Ämter in Mecklenburg“, steht: „Rehhagen = Basthorst“
In „Meklenburgische Vaterlandskunde“ von W. Raabe heißt es: „Basthorst, 1 M. nördlich von Krivitz, 1824 unter diesem Namen auf der Feldmark von Rehhagen neu angelegter Hof mit großem, massivem Herrenhaus und 99 Einw., Lehngut.“
In „Geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Meklenburger Landes“ von Guſtav Hempel, Zweiter Theil, heißt es: „Rehhagen, Meierei mit 11 Ew. an der Warnow“.
Basthorst liegt nicht an der Warnow, sondern am Glambecker See.
Wer könnte helfen bei der Suche nach dem alten Rehhagen helfen? Weiß jemand, wo der Geburtsort von
Margaretha Dorothea Elisabeth Lange wirklich lag?
Hallo Herr Eckermann,
aus
https://www.gut-basthorst.de/das-gut-damals
Das Rittergeschlecht der Schacken gehörte neben dem Herzog von Lauenburg zu den einflussreichsten und bedeutendsten Grundherren der Region. Ein Spross dieses Hauses wird in der ältesten uns erhaltenen Urkunde aus dem Jahre 1391 als „Johann Schacken to der Basthorst“ erwähnt. Basthorst selbst wurde erstmalig offiziell am 29. März 1278 in einer Urkunde ernannt (man geht aber davon aus, dass bereits mindestens 35 Jahre vorher die Existenz begann). Damit beginnt die nachweisbare Geschichte des adligen Gutes. Alle Schacks waren selbstbewusste, sehr streitbare Persönlichkeiten. Es gab eine Vielzahl von Fehden und Duellen, u.a. sei hier beispielhaft ein Duell im Jahre 1645 wegen einer nicht standesgerechten Tischordnung zwischen den Adelsmännern Hartwig Asche von Schack und Otto von Blome erwähnt, bei der beide Herren ins Schwert fielen und als Folge einer Nichteinigung unter den Erben das Gut an die Familie von Uffeln überging. (die Nachkommen der Familie von Schack gründeten übrigens nach Verlust der Herrschaft im lauenburgischen Basthorst mit dem Kauf des Lehngutes Rehhagen (in 1649) und durch Bau eines Schlosses (in 1824) im Andenken und Heimatverbundenheit an Ihren alten Gutsbesitz in Mecklenburg-Vorpommern ein zweites Basthorst, das heute als Schlosshotel durch die Servaas Schlosshotel GmbH geleitet wird).
Wenn ich das richtig lese dann kauften die Schack 1649 das Lehngut Rehhagen und nannten es 1824 nach dem Bau eines Schlosses Basthorst. Jetzt geleitet durch die Sevaas Schlosshotel. Das liegt nördlich von Crivitz.
Gruß
Bernd (Görtz)
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Hallo, auf der Schmettaukarte von 1788 liegt ein Vorwerk Rehagen an der Warnow.
Mit Grüßen
Martin (Pannier)
Teil 2, unter https://www.amt-crivitz.de/unsere-gemeinden/crivitz/ortsteil-kladow/ gibt es eine kurze Beschreibung zu Rehagen:
„… Das Dorf Kladow wurde 1649 verkauft. Aus diesem wurde ca. 1670 das Gut Rehagen gebildet, das (ab 1792 Augustenhof genannt und von Kladow getrennt wurde. 1792 (?) wurde Kladow zum Hauptgut gemacht (Schäferei Rehagen gehörte noch zu Kladow). 1821 wurde das Gut Basthorst aus Teilen von Samelow und Schäferei Rehagen gegründet. …“
Mit Grüßen
Martin (Pannier)
