Online-OFB Holzminden mit Altendorf, Mühlenberg, Neuhaus/Solling und Silberborn und jüdische Bevölkerung

Guten Tag,

vor vier Wochen habe ich ein Update eingestellt.

Dazu erlaube ich mir nachstehenden Hinweise:
"Bislang waren Geburten/Taufen, Konfirmationen, Heiraten und Begräbnisse
von erfassten Jahrgängen her (annähernd) im Gleichklang; vgl. Tabelle auf
dem Startseite des OFB. Die Bevölkerungsentwicklung in Holzminden ab 1830
lässt mir eine weitere derartige Erfassungsweise nicht mehr zu.
Verschiedene Anfragen von Nutzern haben deutlich gemacht, dass vorrangig
die Heiraten gesucht werden um eigene schon vorhandene Daten einzuordnen.
Vor diesem Hintergrund befasse ich mich bis auf weiteres schwerpunktmäßig
mit der Erfassung von Heiraten. Im Bedarfsfall können gerne
Einzelfallanfragen gestellt werden (und bitte (!) nicht ärgerlich sein,
wenn es mit der Antwort auch mal länger dauert).

(Technischer Hinweis: Die Daten werden mit dem Programm GEN-DO erfasst, als
Gedcom-Datei exportiert und dann in die internetfähige Darstellung als
Online-OFB konvertiert. Die technischen Möglichkeiten des Programms in
Bezug auf Verknüpfungen werden aktuell nicht weiterentwickelt, weil eine
vollständige Überarbeitung des Programms zur Anpassung an den neuen
Gedcom-7-Standard ansteht. So werden zur Zeit z. B. die manuell
eingegebenen Verknüpfungen vom Täufling zum Paten als Link dargestellt –
die Gegenrichtung vom Paten zum Täufling wird noch nicht dargestellt.)
Die 12. Version des Online-OFB (zuletzt Oktober 2020) beinhaltet ca. 1.700
neue Personen und 1.100 neue Familien.
Die Heiraten in Altendorf, Mühlenberg, Neuhaus/Solling und Silberborn (ab
1860) sind bis 1875 vollständig erfasst; die Heiraten von Holzminden bis
1840.

Durch viele konstruktive Mitteilungen konnten seit Oktober weiterhin
Falschzuordnungen bereinigt, Fehler korrigiert und Ergänzungen
eingearbeitet werden – die Anpassungen der Daten an die neuen
Darstellungsmöglichkeiten des Programms sind allerdings noch nicht beendet
und werden im laufenden Betrieb weiter fortgesetzt. Ich werde weiterhin auf
diese Unterstützung angewiesen sein.

Ich bin gefragt worden, ob denn *die jüdische Bevölkerung von Holzminden*
nicht abgebildet (werden) wird. Das ist bislang tatsächlich *noch* nicht
der Fall, weil meine Hauptquelle die ev.-luth. Kirchenbücher von Holzminden
und Altendorf sind (die Zeit der Standesamtregister fängt für mich jetzt
erst an). Die Braunschweigischen Anzeigen, die von Herrn Schaper aus
Bielefeld detailliert ausgewertet werden, liefern hier punktuelle
Ergänzungen aber keine Ansätze für vollständige genealogische Daten.
Hierzu führe ich gerade Gespräche mit dem Ziel der Zurverfügungstellung von
aufbereiteten Daten aus anderen Forschungen für die hiesige Erfassung.
(Vorarbeiten für die Zeit nach der Pensionierung :wink: )

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für die Gesundheit

Steffen Grimme