2.) Ich glaube, es hat noch niemand angesprochen, da� Schlesien
praktisch v�llig evangelisch gewesen ist. Demnach ist es h�chst
ungew�hnlich, da� ein Schlesier vor 1650 aus seiner evangelischen Heimat
ins erzkatholische Bayern verzog. Bis zu dieser Zeit war eigentlich nur
die Grafschaft Glatz zwangsrekatholisiert worden. Dann sollte der Name
in der Grafschafter Steuerrolle von 1653 vielleicht noch auftauchen.
Guten Abend Herr Hirschberger,
hier nun ein Auszug aus der Glatz-Steuerrolla von Anno 1653 zu dem Vorkommen des Namens HIRSCHBERG/ER in der Grafschaft Glatz.
Name Vorname Beruf Ort Eigent�mer (insges. o. Dorfanteile) Kreis Kontr. Gulden Kontr. Kreuzer
Hirschberg Georg --- Habelschwerdt Stadt k�niglich Habelschwerdt 10 -
Hirschberg Martin Bauer Niederhannsdorf Gregor Tanner tlw. Glatz 4 12
Hirschberger Michel Chalupner Sp�ttenwaldt (Sp�tenwalde) Dorf Kammerdorf Habelschwerdt 1 5
Hirschbergk Melicher G�rtner Schlegel Dorf Soc. Jesu tlw. W�nschelburg - -
Mit freundlichen Gr��en
Ursula (Christoph