Noch einmal Kirchenrechnungsbuch um 1625

Es war Holstein um 1625?

1602 schrieb der dänische König eine Klokkeskat /Glockensteuer aus. Da dä. sk = de. sch ist, könnte man annehmen, dass hier Schott = dä. Skat/Steuer ist; also von einer¨Glockensteuer die Rede ist. Im Königreich bedeutete die Glockensteuer, dass die Kirchspiele ihre Kirchglocken abgeben mussten.

Inger

Hallo Inger,

vielen Dank f�r Deinen Hinweis auf ein geschichtliches Datum im Jahre 1600.
- ... 'Im K�nigreich bedeutete die Glockensteuer, dass die Kirchspiele ihre Kirchglocken(?) abgeben mussten ....
Ich vermute an dieser Stelle einen Schreibfehler(?!);
wahrscheinlich sollte es Kirchglocken s t e u e r hei�en? -

Inzwischen ist mir ein weiterer Umstand bekannt: Theodor Kl�ver, der 1940 'Das B�rgerbuch der Stadt Bad Oldesloe' verfa�te, schreibt auf Seite 44:
'... K�nig Christian IV von D�nemark hatte 1626 den Krieg gegen den Kaiser begonnen. Infolgedessen mu�te die Burg Segeberg mit einer starken Besatzung versehen werden. Zur Aufbringung der Kosten waren die St�dte des Amtes Segeberg: Oldesloe, Segeberg und Heiligenhafen verpflichtet.'...
Allerdings glaube ich nicht, dass diese Kosten von der Kirche eingezogen werden sollten.

Noch einmal Danke

Erich (Nuppenau)

Hallo Erich,
wenn man sich die Google Antworten zu Glockensteuer ansieht, geht es wohl hauptsächlich um Beiträge zur Beschaffung von Glocken.
In Dänemark wurden aber unter diesem Begriff offenbar Glocken eingezogen:
Auf der Seite
http://www.jamtland.info/parser.php?did=6:491&lang=de&cid=300&offset=0&catid=-1&region=&text=&newcatid=306
steht in dem Absatz über Håsjö Gamla Kyrka dieser Satz
Als Gustav Vasa ungefähr 1530 seine Schulden an Lübeck bezahlen sollte, wurden viele Kirchenglocken beschlagnahmt, als er die sogenannte Glockensteuer einführte - jedoch mit Ausnahme von Gemeinden mit nur einer Glocke.

Gruß
Dieter (Begehr)

"Erich Nuppenau" <mailto:nuppenau@versanet.de> schrieb: