Neuen Quellen für Gelegenheitsschriften

Liebe Listenmitglieder,

es gibt wohl nicht viele Forscher, die sich gerade in Niederschlesien, wegen den fehlenden
Kichenb�chern davor, mit dem 17. u. 16. Jahrhundert besch�ftigen. Noch fr�her forscht wohl
sowieso nur unser Listenfreund G�nter B�hm aus New York.
Es gibt nun zwei ganz interessante Quellen, aus denen genealogische Daten aus sogenannten
Gelegenheitsschriften zu entnehmen sind. Diese wurden aus verschiedenem Anla� verfa�t:
z.B. bei Hochzeiten, Beerdigungen (Leichenpredigten), Promotionen usw.

Zun�chst wurde der Bandkatalog der alten Breslauer Stadtbibliothek im Internet
ver�ffentlicht. Immerhin 289 B�nde aus der Zeit von 1866 bis 1930! Darin sind ebenso die
Gelegenheitsschriften vermerkt. Woraus man nun oftmals das entsprechende Datum einer
Hochzeit oder den Ort einer Promotion entnehmen kann.

Des weiteren wurde in den 1990er Jahren eine umfangreiche Sammlung von
Gelegenheitsschriften in der Berliner St. Marienbibliothek entdeckt. Dabei handelt es sich
um die Privatbibliothek des Breslauer Gelehrten Heinrich Klose mit ca. 850 Schriften in 12
B�nden. Dabei sind ganz seltene Exemplare, die im VD-17 oder VD-16 fehlen. Ein Verzeichnis
dazu wurde ver�ffentlicht von Adolf Laminski im Jahrbuch f�r Schlesische
Kirchengeschichte, 79.Jg. (2000) u. 81. Jg. (2002).
Was ein Gl�ck, da� sich diese Sammlung au�erhalb von Schlesien befand....

Mit freundlichem Gru�
Klaus Liwowsky

Lieber Klaus Liwowsky,

Des weiteren wurde in den 1990er Jahren eine umfangreiche Sammlung von
Gelegenheitsschriften in der Berliner St. Marienbibliothek entdeckt.

danke dir für deinen unermüdlichen Einsatz, immer wieder neue Quellen
zu Schlesien aufzuspüren.

Viele Grüße aus Niestetal
Monika (Nicolaus)
monika@w-nicolaus.de