In einer eMail vom 07.12.2010 12:00:40 Westeuropäische Normalzeit schreibt
Lyahnf@labinsky-achenbach.de:
In der Heiratsurkunde steht -Labinsky , y mit zwei Punkten. <<
Hallo Michael Labinsky,
die oben zitierte Schreibweise "Y mit 2 Punkten" ist durchgängig üblich,
um das g gegenüber dem y abzugrenzen und unterscheiden zu können.
Ansonsten sind die abentheyerlichsten Schreibvarianten von Familiennamen,
auch in mehrfachen Varianten auf einem Dokument, durchaus im Stil der Zeit.
ACHTUNG: es gibt es noch eine ähnlich wie ein y aussehende Schreibweise am
Namens- oder Wortende, ohne Punkte geschrieben, die aber eine
Zusammenziehung der lateinischen Endung -us bedeutet (z.B. in Servus, Carolus oder
ähnliches).
Ein freundliches Hallo an die "ski" - Interessierten.
Ich habe hier 3 KB-Ausz�ge aus Polen von ein und derselben Person (Julianna.) und kann den Namen nicht zweifelsfrei deuten. Er endet mit "ski", wobei hier noch ein "ch" angehangen wurde, was vermutlich bei Frauennamen �blich ist.
Falls sich jemand zutrauen sollte, den Namen zu entziffern, bzw. mir bei der "Entzifferung" behilflich sein m�chte, der findet die Eintr�ge unter folgenden Links:
In Screenshots (.png) habe ich den Namen markiert und die jeweiligen Original-Ausz�ge beigef�gt.
Ich nenne bewusst nicht den m�glichen Namen um die Entscheidungsfindung nicht zu beeinflussen!
also "... und seine Ehefrau Julianna geborene Sąłolska". Im Text steht der Name im Genitiv, daher ändern sich die Endungen.
Hinweis:
Wenn an einem "a" oder "e" rechts unten ein kleiner Haken ist, dann sind die Buchstaben "ą" bzw. "ę" gemeint. Ein "t" kann immer leicht mit einem durchgestrichenen "l" (also "ł") verwechselt werden.
Dass sich im Nachnamen kein "t" befindet, siehst Du z.B. durch Vergleich mit dem Wort "lat" (Jahre), zwei Zeilen unter dem Nachnamen.
ich tendiere eher zu einem "t" also "Sątolskich". Wenn mann sich das "ł" am Anfang im "Działo się...." (es geschah) und im Namen Stanisław anschaut, hatte der Schreiber eine eigene Schreibweise dieses Buchstabens. Einzig in dem Wort "popołudniu" (nachmittags) macht er eine Ausnahme. Hier schreibt er es so, wie ich es kenne.
Schräg durchgestrichen ist das "l" nur in der Druckform, handschriftlich wird der Strich auf das "l" draufgesetzt, wie eben im erwähnten "popołudniu". Lediglich beim Großbuchstaben wird das "L" wie beim Druckbuchstaben durchgestrichen.
Allerdings kann man sich nicht immer darauf verlassen, es kommt auf den Schreiber an und die Eigenart seiner Handschrift.
Die Endung "-skich" bedeutet in etwa "aus der Familie der S........". Die ungebeugte Form davon ist: "-scy". Oft zu finden auf einem Familiengrab, z. B. "Josef i Anna Grabowscy".
In der Lesehilfe "AnspergerStanislaus" wird der Name von Julianne als Ostulski bzw. Ostalski angegeben.
ueberrascht hat mich gleich das Vorkommen des Gruchala Namens, mein Forschungsgebiet, und es ist wohl der Pfarrer.
Ich halte den Anfangsbuchstaben fuer ein B und das l mit dem Strich fuer ein t. Batolski vielleicht. Ich will es mir aber noch etwas laenger ansehen und auch mit anderen Buchstaben aus dem Text vergleichen.
Hallo Josef, Jan, Magdalena, Andrea und Hans Theo Kosfeld,
zun�chst vielen Dank f�r eure M�hen und euer Interesse.
Ich bin nun auch der Meinung, dass es sich bei dem Namen aus dem 1. Eintrag um SATOLSKI handeln d�rfte.
Warum bei den beiden anderen KB-Eintr�gen f�r den gleichen Namen derartige Abweichungen vorliegen, k�nnte vermutlich nur der damalige Pfarrer erkl�ren. Auf jeden Fall kann ich jetzt die Suche etwas eingrenzen auf die Namen SATOLSKI, OSTULSKI (OSTOLSKI) oder vielleicht doch SZTOLSKI (evtl. die polnische Form des deutschen Namen STOLZ) ???
Falls mir noch jemand einen Link f�r das polnische Telefonbuch nennen k�nnte, welches auch f�r nicht Sprachkundige leicht zu bedienen ist, dann w�rde ich dort mal nachschauen, welche der "ermittelten" Namen am gel�ufigsten sind.