Nachrichten 18.10.2024

Zweiter Weltkrieg

Stolpersteine: Erinnerung an vertriebene und ermordete Nachbarn | BR24

TL;DR

In Zeckendorf, Demmelsdorf und Scheßlitz wurden 32 Stolpersteine zur Erinnerung an ermordete und vertriebene jüdische Nachbarn verlegt, die jahrhundertelang ein reiches jüdisches Leben prägten, während der Diebstahl von Stolpersteinen in Zeitz die Bedeutung des Gedenkens unterstreicht.

Key Takeaways

  • In den drei Orten Zeckendorf, Demmelsdorf und Scheßlitz wurden 32 Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust verlegt.
  • Die Orte hatten jahrhundertelang eine große jüdische Gemeinde, in Demmelsdorf waren Juden zeitweise sogar in der Mehrheit.
  • Die Initiative zur Verlegung der Stolpersteine dauerte dreieinhalb Jahre und wurde von vielen Unterstützern getragen.
  • Der Diebstahl von Stolpersteinen in Zeitz verdeutlicht die anhaltende Bedrohung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
  • Der bayerische Antisemitismusbeauftragte sieht im Diebstahl von Stolpersteinen einen Angriff auf die Zivilisation.
  • Die Stolpersteine machen die ermordeten und vertriebenen Juden wieder sichtbar und Teil der lokalen Geschichte.
  • Es werden weitere Stolpersteine verlegt und gestohlene Steine ersetzt, Spendenaktionen unterstützen diese Bemühungen.

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Geschichtswerkstatt Dorfen: „Flucht und Vertreibung“ - Erding - SZ.de

TL;DR

Die Geschichtswerkstatt Dorfen veranstaltete einen Abend zum Thema „Flucht und Vertreibung“, der die Geschichte von Abraham bis zur aktuellen Flüchtlingssituation beleuchtete und anhand von Zeitzeugenberichten und historischen Daten die Herausforderungen und Konstanten im Umgang mit Flucht und Vertreibung aufzeigte.

Key Takeaways

  • Der Abend der Geschichtswerkstatt Dorfen behandelte Flucht und Vertreibung als ein durch die Geschichte wiederkehrendes Menschheitsthema, von Abrahams Zeiten bis zur Gegenwart.
  • Zeitzeugenberichte aus Dorfen, sowohl von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg als auch von aktuellen Geflüchteten, spielten eine zentrale Rolle.
  • Die Präsentation umfasste Lebenserinnerungen, Bühnen-Gespräche, historische Daten, Fotos und einen Essay.
  • Herausforderungen für Geflüchtete waren und sind die Ablehnung, Wohnungsnot und die Suche nach Arbeit.
  • Trotz der Herausforderungen gab und gibt es immer auch Unterstützung und Hilfsbereitschaft für Geflüchtete.
  • Der Seelsorgebericht von 1946 zeigt die damalige Ablehnung von jüdischen Flüchtlingen in Dorfen auf.
  • Der Bericht eines syrisch-kurdischen Arztes über seine Flucht nach Deutschland verdeutlicht die aktuelle Situation.

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Vor 80 Jahren begann die Vertreibung der Donauschwaben | Evangelische Zeitung

TL;DR

Vor 80 Jahren begann die Vertreibung der Donauschwaben aus dem Südosten Europas, die durch den Zweiten Weltkrieg und die kollektive Bestrafung aufgrund ihrer Nähe zum NS-Regime ausgelöst wurde, mit hohen Opferzahlen und einer bis heute anhaltenden Zerstreuung der Nachfahren.

Key Takeaways

  • Die Donauschwaben, deutsche Siedler im Südosten Europas, kamen ab dem 18. Jahrhundert als Handwerker und Bauern in die Region.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurden sie aufgrund ihrer Nähe zum NS-Regime kollektiv bestraft und vertrieben.
  • Viele flohen vor dem Vormarsch der Roten Armee und der Partisanen, während andere in Lagern interniert wurden, wo Tausende starben.
  • Die Nachfahren der Donauschwaben leben heute weltweit verstreut.
  • In Baden-Württemberg wird ihre Kultur gepflegt, während die Aufarbeitung in Belgrad durch rechtliche Hürden erschwert wird.
  • Die Erinnerung an die Vertreibung wird durch Gedenkfeiern und Gottesdienste bewahrt, jedoch fehlt eine einheitliche Gedenkkultur.
  • Hilda Banskis Erfahrung als Donauschwäbin illustriert das Leid und die Folgen der Vertreibung für mehrere Generationen.

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 	 	Heimatkunde

Benninger Frauen entdecken alte Tradition: Sie stricken, häkeln und schwätzen in der Lichterstube - Ludwigsburg

TL;DR

In Benningen wurde die alte Tradition der „Lichterstube“, eines monatlichen Treffens von Frauen zum Handarbeiten und Austausch, wiederbelebt, das an die Zeit erinnert, als Licht und Wärme Mangelware waren.

Key Takeaways

  • Der Bund für Heimatkunde Benningen hat die Tradition der Lichterstube, bei der sich Frauen zum Handarbeiten und Plaudern treffen, wiederbelebt.
  • Die Lichterstube findet im Museum im Adler statt und knüpft an eine historische Tradition an, bei der sich Frauen in den kalten Wintermonaten zum Handarbeiten versammelten.
  • Die Teilnehmerinnen schätzen die Möglichkeit zum ungezwungenen Treffen, zum kreativen Austausch und zur Geselligkeit.
  • Die Lichterstube erfreut sich großer Beliebtheit und zieht Frauen jeden Alters an.
  • Neben Handarbeiten wie Stricken und Häkeln wird auch über regionale Geschichte und Traditionen gesprochen.
  • Die Treffen finden regelmäßig statt, mit geplanten Terminen im Oktober und November.
  • Die ursprüngliche Funktion der Lichterstube als Ort des Zusammenkommens und der Wärme in kalten Wintern wird hervorgehoben.

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Genealogie

Black Comics - Vom Kolonialismus zum Black Panther | Do 10 Apr 2025 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr | dortmund.de

TL;DR

Die Ausstellung „Black Comics - Vom Kolonialismus zum Black Panther“ im schauraum: comic + cartoon in Dortmund vom 16. November 2024 bis 29. Dezember 2024 beleuchtet die Darstellung schwarzer Figuren im Comic, von kolonialistischen Stereotypen bis hin zur heutigen vielfältigen Szene.

Key Takeaways

  • Die Ausstellung „Black Comics - Vom Kolonialismus zum Black Panther“ findet vom 16. November 2024 bis 29. Dezember 2024 im schauraum: comic + cartoon in Dortmund statt.
  • Sie zeigt die Entwicklung der Darstellung schwarzer Figuren im Comic, von rassistischen Darstellungen bis hin zu heutigen vielfältigen und von Schwarzen selbst kreierten Figuren.
  • Die Ausstellung umfasst ca. 100 Originalwerke und Archivmaterial.
  • Der Eintritt ist frei.
  • Die Ausstellungseröffnung findet am 15. November 2024 um 18 Uhr statt.
  • Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr, Mo geschlossen.
  • Ein umfangreiches Katalogbuch erscheint zur Ausstellung.

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25 ans de Mémoire Vivante : amateurs de généalogie et d’histoire au forum ce week-end à Fégréac !

TL;DR

Das 25-jährige Jubiläum von „Mémoire Vivante de Fégréac“ wird mit seinem Genealogie- und Geschichtsforum in Fégréac gefeiert, bei dem zahlreiche Vereine aus der Region teilnehmen und ihr Wissen üb

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Genealogie- und Geschichtsforum „Living Memory of Fégréac“ hat 25 Jahre Bestehen.
  • Das Wochenende bietet Besuchern die Möglichkeit, sich über Genealogie, Geschichte und lokale Kulturerbe zu informieren.
  • Rund fünfzehn Vereine aus der Umgebung beteiligen sich an dem Forum.
  • Neben Ständen mit Informationen zu Genealogie und Geschichte gibt es auch Ausstellungen zu Stickereien und Korbflechterei.
  • Eine Autogrammstunde mit Lokalhistorikern findet am Samstag statt.
  • Zur Veranstaltung gehört auch die Unterstützung für Anfänger in der Genealogie.
  • Ziel ist die Wissensvermittlung und die Identifizierung unbekannter Personen auf historischen Fotos.

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Genealogy

Wie die Genealogielandschaft nach POINT aussieht – Fra Noi

TL;DR

Der Artikel beschreibt die Geschichte der italienischen Genealogie-Gruppe POINT und diskutiert alternative Methoden zur Zusammenarbeit mit anderen Genealogen in der heutigen digitalen Landschaft, insbesondere durch soziale Medien und Online-Stammbaum-Plattformen wie FamilySearch und Ancestry.com.

Key Takeaways

  • Die italienische Genealogie-Gruppe POINT, gegründet von Dr. Thomas Militello, bot Genealogen eine Plattform zum Informationsaustausch über italienische Nachnamen und Städte.
  • Nach dem Ende von POINT bieten soziale Medien und Online-Stammbäume neue Möglichkeiten, mit anderen Forschern zusammenzuarbeiten.
  • FamilySearch und Ancestry.com ermöglichen das Hochladen und Durchsuchen von Stammbäumen zur Identifizierung potenzieller Forschungspartner.
  • Die alten POINTers-Archive wurden von der Italian Genealogy Group (IGG) erworben, sind aber nur für zahlende Mitglieder zugänglich.
  • Der Autor empfiehlt, soziale Medien zu nutzen, um Personen zu finden, die dieselben Namen und Städte erforschen.
  • Die Website www.italiangen.org/pointers-archive/ bietet Zugang zu archivierten POINTers-Magazinen (kostenpflichtig).
  • Der Autor bittet um Kontaktaufnahme per E-Mail, wenn man Erfolg mit diesen Methoden hat.

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Gazas Ärzte versuchen, die palästinensische Genealogie zu bewahren

Kurz zusammengefasst

Ärzte in Gaza priorisieren Frauen und Kinder bei der Behandlung aufgrund des Mangels an Ressourcen und der hohen Opferzahlen unter Frauen und Kindern durch terroristische Angriffe, was als Versuch interpretiert wird, die palästinensische Genealogie zu erhalten.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Aufgrund des israelischen Angriffs auf das Flüchtlingslager Nuseirat im Oktober 2024 mussten Ärzte in Gaza ein „Präferenzprotokoll“ einführen, bei dem Frauen und Kinder bei der Behandlung Vorrang haben.
  • Der massive Mangel an medizinischer Res
  • Das israelische Vorgehen wird von palästinensischen Beamten als „Politik der Ausrottung“ bezeichnet, die
  • Die jüngsten Angriffe haben zu erheblichen Verlusten an medizinischem Personal und Infrastruktur geführt.
  • Die Zahl der Opfer durch die jüngsten Angriffe ist enorm: mindestens 42.126 Tote und 98.117 Letzte, wobei Frauen und Kinder stark überproportional betroffen sind.
  • Das „Präferenzprotokoll“ diente dem Versuch, die palästinensische Genealogie angesichts des Völkermords zu bewahren.

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Genealogia

Eine Hispanidad für das 21. Jahrhundert: neuartige Genealogie eines Begriffs

TL;DR

Der Artikel erörtert die Geschichte des Begriffs „Hispanidad“, widerlegt die Annahme, Unamuno sei der Heber, benennt Marquina als tatsächlichen Erstverwender und Argumentator

Wichtige Erkenntnisse

  • Eduardo Marquina, nicht Unamuno, verwendete den Begriff „Hispanidad“ erstmals schriftlich im Jahr 1909.
  • Der Artikel verfolgt die historische Entwicklung des Begriffs „Hispanidad“ vom 15. bis ins 21. Jahrhundert.
  • Es wird eine „dritte Hispanidad“ für das 21. Jahrhundert vorgeschlagen, die den nordamerikanischen und weiteren Hispanismus einschließt.
  • Die Autoren diskutieren die Entwicklung des „Columbus Day“ zum „Hispanic Day“ und dessen spätere Umbenennung zum „National Holiday“.
  • Der Artikel erwähnt verschiedene Auto
  • Es wird eine erneute Fokussierung auf das Studium und die Verbreitung des Begriffs „Hispanidad“ gefordert.
  • Der Artikel plädiert für eine gesellschaftliche und kulturelle Stärkung der Hispanidad im 21. Jahrhundert.

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Genealogische Geschichte von mehr als 100.000 Menschen aus Caminha online verfügbar – Diário do Minho

TL;DR

Die Gemeinde Caminha in Portugal stellt ein online verfügbares genealogisches Archiv mit Daten von über 100.000 Menschen zur Verfügung, das Ergebnis einer schnellen zehnjährigen Forschung.

Wichtige Erkenntnisse

  • Ein genealogisches Archiv mit Daten von über 100.000 Menschen aus Caminha ist online verfügbar.
  • Das Projekt dauerte fast zehn Jahre und umfasste die Erfassung von Daten aus historischen Gemeindearchiven.
  • Die Datenbank enthält Informationen über familiäre Abstammungen seit Beginn des 17. Jahrhunderts.
  • Das Archiv ist über eine digitale Plattform der Casa de Sarmento (Universität Minho) zugänglich.
  • Das Projekt basiert darauf, die historische Identität vergangener Generationen zu bewahren und aufzuzeichnen.
  • Die Historikerin Aurora Rego Milk die Untersuchung.
  • Bewohner und Nachfahren von Caminha weltweit können auf das Archiv zugreifen.

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„Genealogisches Archiv der Gemeinde Caminha“ wird morgen vorgestellt

TL;DR

Das genealogische Archiv der Gemeinde Caminha, ein Ergebnis jahrelanger Forschung in Zusammenarbeit mit der Universität Minho, wird am 18. Oktober vorgestellt und bietet online Zugang zu den Familiengeschichten der Gemeinde seit Beginn des 17. Jahrhunderts.

Key Takeaways

  • Das „Genealogische Archiv der Gemeinde Caminha“ wird am 18. Oktober 2024 präsentiert.
  • Das Projekt begann 2014 mit einem Forschungsprotokoll mit der Universität Minho.
  • Das Archiv rekonstruiert die historischen Gemeinden Caminhas über drei Jahrhunderte hinweg.
  • Es bietet Zugang zu genealogischen Informationen für Einwohner und Nachkommen weltweit.
  • Die Daten sind online über die Plattform von Casa de Sarmento und die Website der Gemeinde zugänglich.
  • Die Academia Sénior de Caminha unterstützte das Projekt beim Aufbau der Datenbanken.
  • Das Archiv rettet die Identität vergangener Generationen und identifiziert Familien, die zur Entwicklung der Gemeinde beitrugen.

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Funkkette

TL;DR

Das Museum des Pilgervolkes in San Luís del Palmar, Argentinien, ist auf dem III. Iberoamerikanischer Kongress für Geschichte, Genealogie und Kultur in Corrientes vertreten sein und die Geschichte der Stadt, in

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Museum des Pilgerdorfes San Luís del Palmar präsentiert seine Geschichte auf dem III. Iberoamerikanischer Kongress für Geschichte, Genealogie und Kultur.
  • Museumsdirektorin Alena Kruzolek wird über die Geschichte San Luís del Palmars unter Gouverneur Benjamín Solano González (1925-1929) referieren.
  • Der Kongress findet vom 23. bis 26. Oktober in Corrientes statt und wird von argentinischen, lateinamerikanischen und europäischen Akteuren besucht.
  • Das Museum zeigt Artefakte aus der Geschichte San Luís del Palmars, darunter Funde, die das Zusammenleben von Guaraní und Spaniern belegen.
  • Die Präsentation hebt das friedliche Zusammenleben von Guaraní und Spaniern und den kulturellen Austausch hervor.
  • Das Museum plant die Teilnahme an der „Nacht der Museen“ am 2. November.
  • Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den interkulturellen Austausch und die Präsentation des historischen Erbes Argentiniens.

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généalogie

Gene@24: ein Tag des Austauschs zwischen Genealogen und Archivaren | Die französische Rezension der Genealogie

TL;DR

Gene@24, eine eintägige Veranstaltung der Französischen Genealogie-Föderation am 29. November 2024 im Nationalarchiv, fördert den Austausch zwischen Genealogen und Archivaren über genealogische Forschung, von den 1980er bis in die 2030er Jahre.

Key Takeaways

  • Gene@24 ist ein eintägiger Austausch zwischen Genealogen und Archivaren am 29. November 2024 im Nationalarchiv in Pierrefitte-sur-Seine.
  • Die Veranstaltung, organisiert von der Französischen Genealogie-Föderation, ist kostenlos, aber auf 120 Teilnehmer begrenzt.
  • Das Thema lautet: Beziehungen zwischen Archivaren und Genealogen von den 1980er bis 2030er Jahren – Bewertung und Perspektiven.
  • Zwölf Vorträge zu verschiedenen Themen, von Nationalarchiven bis hin zu KI in der Genealogie, werden angeboten.
  • Die Veranstaltung zielt auf Feedback zu genealogischen Praktiken und Zukunftsperspektiven ab und könnte eine Folgeveranstaltung im Jahr 2025 nach sich ziehen.
  • Anmeldung ist erforderlich über die Website der Föderation und Assoconnect.
  • Die Veranstaltung richtet sich an Genealogen und Archivare auf verschiedenen Ebenen.

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